Wie bereits in einer offiziellen Pressemitteilung vom 23.11.2007 (pdf) erklärt wurde, finden die Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden (SNSD), darunter auch das Museum für Mineralogie und Geologie (MMG), eine neue Heimat innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft. Das Forschungsmuseum gehört damit fortan zum Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg (Frankfurt/Main).
Dies dürfte Vor- und Nachteile haben, welche sich jedoch erst in Zukunft konkret herauskristallisieren werden. Da die bisher im Dresdner Zwinger beheimateten Sonderausstellungen des MMG dauerhaft geschlossen bleiben, besteht die Hoffnung, dass Teile der etwa 400.000 Objekte umfassenden Sammlung des MMG schon bald an einem neuen Platz der Öffentlichkeit präsentiert werden. Im Frühjahr, so berichtet die Lausitzer Rundschau heute, sollen bei Beratungen zur sächsischen Museumskonzeption diesbezüglich Lösungen gefunden werden. Wohl auch unter dem Einfluss des neuen Ausstellungsschwergewichts terra mineralia in Freiberg (Eröffnung Oktober 2008) wurden politische Entscheidungen gefällt, die die SNSD noch deutlicher als Forschungsinstitution statt als Museum entwickeln lassen sollen.




