Wie bereits in einem anderen Artikel angekündigt wurde, wird ab 31. Mai die Untertage-Ausstellung “Kunst in der Tiefe” im Lehrbergwerk “Reiche Zeche” der TU Bergakademie Freiberg für Besucher zugänglich sein. Ein spannendes Projekt, das sich mit “Endlichkeit der Ressourcen/Nachhaltigkeit der Nutzung” auseinandersetzt.
Aus der offiziellen Einladung zur Eröffnung wird nachfolgend zitiert:
Der Pi-Haus e.V. präsentiert gemeinsam mit der ar2vis Projektentwicklung Basel, dem Lehr und Forschungsbergwerk der TU Bergakademie Freiberg sowie dem Förderverein Himmelfahrtsfundgrube e. V. und mit freundlicher Unterstützung der Solar World AG vom 31. Mai bis zum 31. August 2008 die Ausstellung “Kunst in der Tiefe”.
Zu den wichtigsten Problemen der letzten Jahrzehnte zählt jene der nicht-nachhaltigen Ressourcennutzung. In den Gängen und Kammern des Bergwerks, welches als raumgewordenes Symbol für das Entfernen/Entnehmen aus der Natur gelesen werden kann, stellen sechs Künstler ihre Interpretation des Konflikts zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der heutigen Ressourcen- und Energiepolitik dar. Bei den gezeigten Arbeiten handelt es sich um die umgesetzten Beiträge eines deutschlandweit ausgeschriebenen, offenen Wettbewerbs.
Die experimentelle Ausstellung verbindet in 150 m Tiefe auf einzigartige Weise die eindrückliche Atmosphäre des Bergwerks mit Exponaten und Installationen zeitgenössischen Kunstschaffens zu einem Thema, welches in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.



