3D-Visualisierungen und 3D-Modelle werden in der Geologie immer populärer und gewinnen auch im fachwissenschaftlichen Umfeld zunehmend an Bedeutung. Die seit einem Jahr gestartete Internetplattform http://www.3d-geology.de erfreut sich mittlerweile mit mehr als 1000 Besuchern pro Monat immer größerer Beliebtheit.
Die Plattform wurde aufgrund ihrer langjährigen Aktivitäten durch die Arbeitsgruppe Hydro- und Umweltgeologie, Prof. Dr. Peter Wycisk, Martin-Luther-Universität Halle als aktiver Beitrag zum Internationalen Jahr des Planeten Erde eingerichtet. Über die Darstellung der eigenen regionalen 3D-Modellier-Arbeiten hinaus, soll die Internetseite gleichzeitig für Fachleute wie die interessierte Öffentlichkeit Einblicke in die neuen und spannenden Visualisierungsmöglichkeiten der Untergrundgeologie vermitteln.

Grundwasserleiter-Systeme und Rinnenstrukturen im Raum Bitterfeld (Quelle: Martin-Luther-Universität, FG Hydro- und Umweltgeologie)
Aufgrund der starken Nachfrage wurden die Inhalte weiter interessenorientiert ausgebaut sowie nutzerfreundlich und weitgehend zweisprachig gestaltet. Die nationale und internationale Aufmerksamkeit und Interesse bezüglich des Themas „3d geology“ wird nicht zuletzt im Google-Ranking deutlich, bei der die Domain weltweit auf Platz 1 liegt.
Um dem Anliegen von Wissenschaft und Dialog mit der Internetplattform noch besser gerecht zu werden, wurde eine völlig neu überarbeitete Struktur und ein erweitertes Angebot an Informationen entwickelt. Das neue Angebot ist stärker nutzerspezifisch und interessensorientiert ausgerichtet und vermittelt über thematische und interaktive Zugänge eine bessere Kommunikation mit den unterschiedlichen Nutzern. Der sich zunehmend rasch entwickelnde Wissensstand der 3D-Geologie und ihrer Anwendung in unterschiedlichen Gebieten wird in einzelnen Themenblöcken dargestellt. Die Internetplattform ist offen für alle Fachinstitutionen und Arbeitsgruppen im Bereich geologische 3D Modellierung und Anwendung.
(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)




