Bereits 2005 haben Andreas Megerle, Walburg Speidel und Kerstin Pauls in der Reihe “interpret-online: Online-Schriften zur Landschaftsinterpretation” (Nr. 4) auf 17 Seiten dargelegt, wie Geowissenschaften und Touristik voneinander profitieren können.
In neun kurzen Komplexen stellen sie diskussionsträchtige Thesen auf, die aus der Praxis geowissenschaftlicher Touristik und touristischer Geowissenschaft abgeleitet wurden. Auch wenn bereits fünf Jahre seit der Veröffentlichung vergangen sind, haben die darin verallgemeinerten Erkenntnisse noch immer Gültigkeit und sind eine hervorragende Grundlage für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen und im Verbund mit touristischer Vermarktung von “Geolandschaften” im Speziellen.
Titelblatt
Noch gehört die Kommunikation mit breiten Zielgruppen in Form von Öffentlichkeitsarbeit oder gar Kooperation mit Tourismus nicht zu den gängigen Leistungsindikatoren wissenschaftlichen Arbeitens und das, obwohl ein positives Image einer Wissenschaft, verbunden mit einem hohen Akzeptanzgrad in breiten Gesellschaftskreisen, die Voraussetzung überhaupt ist, um wissenschaftliche Gewinne “einfahren” zu können und auch qualifizierten und motivierten wissenschaftlichen Nachwuchs an die Geowissenschaften heranführen zu können.
(Zitat von Seite 9)




