Aus einer Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK):
Mit einer neuen Ausstellung zeigt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst von heute an bis zum 6. Juli 2010 Schätze aus der Sammlung “terra mineralia“, mit mehr als 3.500 Mineralien einer der bedeutendsten und wertvollsten privaten Mineraliensammlungen der Welt. In einer gemeinsamen Sonderausstellung der Geowissenschaftlichen Sammlungen und des Instituts für Mineralogie der Technischen Universität Bergakademie Freiberg sind ausgewählte Exponate – natürliche und gezüchtete Quarze, Quarzrohstoffe und neue synthetisierte Einkristalle – zu sehen.
Kunstministerin Sabine von Schorlemer bezeichnete die Ausstellung als ein “kleines, wertvolles Schaufenster für die Sammlungs- und Forschungsaktivitäten der TU Bergakademie Freiberg, insbesondere für das überaus erfolgreiche Museumsprojekt der ‘terra mineralia’ auf Schloss Freudenstein.”
“Quarz ist eines der häufigsten Minerale unserer Erdkruste. Die kristallinen Strukturen, welche die Natur in faszinierender Brillanz und in zahlreichen Farb- und Formvarietäten nach ihrem eigenen Bauplan geschaffen hat, empfinden wir als schön, gleichsam als Kunstwerke in reicher, beeindruckender Vielfalt. In bearbeiteter und roh belassener Form sind Quarze Bestandteil unserer Museumssammlungen, seien sie kulturhistorischer oder naturkundlicher Bestimmung. Neben Kunst und Kultur eröffnet sich auf die Quarze auch eine Blickachse der Wissenschaften, dienen doch mineralogische Sammlungen seit jeher der Grundlagenforschung unserer Universitäten sowohl in den Geowissenschaften als auch in den Werkstoffwissenschaften”, so die Ministerin heute zur Eröffnung der Ausstellung.
Die Ausstellung “Quarz: Schönheit – Rohstoff – Hightech” ist von heute an bis zum 6. Juli 2010 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr im Foyer des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, Wigardstraße 17, 01097 Dresden, zu sehen.





