Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen – Neuer Geopunkt in der Landmarke 2 im Kellwassertal, Okertalsperre – Weltbekannter Aufschluss mit Zeugnissen einer geologischen Katastrophe
Mit dem Aufschluss „Kellwassertal“ ist die Geopark-Landmarke 2 (Ottiliae-Schacht-Gerüst Clausthal-Zellerfeld) um einen einzigartigen Geopunkt reicher. Hier wurden im Jahr 1850 erstmals zwei Gesteinshorizonte beschrieben, die weltweit vorkommen und mit einem der größten Massenaussterbe-Ereignisse in der Erdgeschichte zusammenhängen. Fast das gesamte Leben der Erde starb damals aus Gründen, die bis heute unklar sind, aus. Der Name des Harzer Tals wurde dadurch weltbekannt – denn diese geologische Katastrophe heißt weltweit “Kellwasser Event”. Fast das gesamte marine Leben der Erde starb damals aus Gründen, die bis heute unklar sind, aus.
Damit diese Schichten gut sichtbar bleiben, wurde der Aufschluss vor einiger Zeit großflächig frei gelegt. Beteiligt waren Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, des Geozentrums Hannover und des Senckenberg-Institutes. Außerdem gibt eine vom Regionalverband Harz finanzierte Informationstafel Auskunft über die geologischen Besonderheiten. An der inhaltlichen Erstellung war ein Autorenteam verschiedener Institutionen beteiligt. Für die Aufstellung der Tafel sorgten Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten. Jüngst konnten sich die Mitglieder des Geoparkbeirates im Anschluss an ihre Sitzung von der gelungenen Aufbereitung des Geopunktes überzeugen.

Mitglieder des Geoparkbeirates und Vertreter der DGG, LBEG, Forschungsinstitut Senckenberg sowie Landesforst vor dem Aufschluss (Foto: Christiane Linke)
Fast das gesamte marine Leben der Erde starb damals aus Gründen, die bis heute unklar sind, aus.





