Neue Landmarke „Liebenburg“ im Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen

Online seit 26. Januar 2011 | Von Friedhart Knolle

Mit der Landmarke 18 – Schloss Liebenburg – erfährt das erfolgreiche Landmarkenkonzept des Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen nördlich des Harzes seine Fortführung.

Anlässlich der Präsentation des Faltblattes zur neuen Landmarke trafen sich die Netzwerkpartner der Region in Liebenburg. Gastgeber war mit der Gemeinde Liebenburg eines der neuen Fördermitglieder des Regionalverbands Harz. Bürgermeister Hubert Spaniol begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, unter ihnen der stellvertretende Landrat des Landkreises Goslar Horst Brennecke. Bürgermeister Spaniol freute sich darüber, dass mit dem neuen Faltblatt ein neuer Baustein zur touristischen Entwicklung der Region vorliegt. Als weiteres Fördermitglied begrüßte Dr. Klaus George, Leiter des Geoparks, Frau Strohmeyer-Pflug vom Gasthaus Jägerhaus bei Sehlde. Fördermitglieder unterstützen den Regionalverband Harz als Träger des Geoparks bei seiner Arbeit. Über die geologische Situation des Gebietes gab Dr. Henning Zellmer, Geologe des Geoparks und Mitarbeiter des Vereins FEMO in Königslutter, Auskunft.

Zu den Geotopen, die von den Autoren um Dr. Friedhart Knolle im Faltblatt beschrieben und zum Besuch empfohlen werden, gehören u. a. der Aufschluss Flöteberg, die Gipskuhle Othfresen, die Karstquellen in und um Alt Wallmoden sowie die Hubertusgrotte am Jägerhaus bei Sehlde. Dort sind die neuen Faltblätter auch ab sofort erhältlich.

Die Netzwerkpartner freuen sich über das neue Faltblatt. Die Personen v. l. Horst Brennecke, Hubert Spaniol, Dr. Klaus George, Dietmar Pflug, Astrid Strohmeyer-Pflug, Astrid Dützer, Stefan Dützer (Foto: Linke, RVH)

Die Netzwerkpartner freuen sich über das neue Faltblatt. Die Personen v. l. Horst Brennecke, Hubert Spaniol, Dr. Klaus George, Dietmar Pflug, Astrid Strohmeyer-Pflug, Astrid Dützer, Stefan Dützer (Foto: Linke, RVH)

Die Sandsteinreliefs der Hubertusgrotte und das Barockschloss Liebenburg finden ihren gemeinsamen Ursprung in der Jagdleidenschaft des Hildesheimers Fürstbischofs Clemens August. Am Schloss Liebenburg (Geopunkt 1) steht auch eine erste Informationstafel des Geoparks. Weitere sollen im Gebiet aufgestellt werden. Die jetzigen Schlossherren in Liebenburg, Professor Gerd Winner und Ehefrau Martina, führten die Gäste im Anschluss an die Veranstaltung durch Schlosskirche, Schloss und Skulpturenpark.

Das neue Faltblatt kann ebenso wie die anderen 17 Geopark-Faltblätter auf der Internetseite www.harzregion.de gelesen und bestellt werden.

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