Eine Ausstellung über Staub? Ungläubiges Kopfschütteln „ernteten“ wir häufig, wenn wir von unseren Plänen erzählten, meist gefolgt von dem Kommentar „Ich kann eine Probe von Zuhause anbieten“… In der Tat klingt das Thema „Vom Stein zum Staub“ auf den ersten Blick ungewohnt. Aber Staub hat es buchstäblich in sich, nämlich Minerale!

"Vom Stein zum Staub" - Sonderausstellung in Bonn
Die Idee zur Ausstellung entwickelte das Mineralogische Museum Bonn zusammen mit dem Deutschen Staubarchiv. Das Deutsche Staubarchiv, ein Projekt des in Köln lebenden Künstlers Wolfgang Stöcker, archiviert Stäube aus berühmten Bauwerken und von kulturell wichtigen Orten. Bei den Archivproben wird der Begriff Staub sehr weit gefasst. Es kann sich um klassische Wollmäuse handeln (wir zeigen die weltgrößte Zuchtwollmaus!) und auch um feine Sande. Besucher können zum Beispiel Partikel der Chinesischen Mauer bestaunen oder solche, die aus einem kalifornischen Weinkeller stammen. Die am Steinmann-Institut durchgeführten (röntgendiffraktometrischen) Analysen der Proben führten die Ausstellungsmacher zu den Mineralen. Und so wird der Staub zusammen mit den im Staub enthaltenen Mineralen in Form von Museumsexponaten präsentiert.
Der geowissenschaftliche Bogen spannt sich vom „irdischen“ Staub in der Kriminalistik, verwehten Staub aus der Sahara, Flugstopp-bewirkenden Staub der isländischen Vulkanstaubwolke, gesundheitsgefährdenden Staub bis hin zu kosmischem Staub. Sogar auf dem Mond gesammelter Staub ist zu sehen. Die kleinen, aber wissenschaftlich bedeutenden Exponate wurden von den Apollo-11-Astronauten während der ersten bemannten Mondlandung und von Robotern der russischen Luna-24- Mission gesammelt. Staub ist international. Staub ist das kleinste gemeinsame Vielfache unserer Kultur. Ein Ärgernis, ein Sinnbild für Vergänglichkeit, „reich an Mineralreich“ und unter Umständen sogar schön.
Die Ausstellung ist vom 13. November 2011 – 4. November 2012 zu besichtigen.
Kontakt:
MINERALOGISCHES MUSEUM der Universität Bonn, Steinmann-Institut, Poppelsdorfer Schloss, 53115 Bonn
Tel. 0228-732761, Öffnungszeiten: Mi. und Fr. 15.00 – 18.00 Uhr, So. 10.00 – 17.00 Uhr (außer an Feiertagen)
Führungen auf Anfrage – auch außerhalb der Öffnungszeiten






Hallo und guten Tag,
der Link zum Mineralogischen Museum der Uni Bonn auf dieser Ihrer Seite http://www.geonetzwerk.org/2011/10/29/vom-stein-zum-staub-sonderausstellung-in-bonn/#more-2229 verläuft leider ins Leere.
Bitte verlinken Sie gerne neu, und zwar mit unserer Seite
http://www.steinmann.uni-bonn.de/museen/mineralogisches-museum/aktuelles/sonderausstellung-vom-stein-zum-staub
Vielen herzlichen Dank!
Karin Diede-Wilms
Öffentlichkeitsarbeit im Mineralogischen Museum der Universität Bonn
Vielen Dank für Ihren Hinweis!
Hallo liebe Redaktion von Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit,
wir haben unsere Öffnungszeiten mittwochs und freitags eine Stunde erweitern können. Bitte ändern Sie sie entsprechend ab:
Mi. und Fr. 15.00 – 18.00 Uhr
So. 10.00 – 17.00 Uhr (außer an Feiertagen)
Herzlichen Dank und beste Grüße aus dem Poppelsdorfer Schloss,
Karin Diede – Wilms
Öffentlichkeitsarbeit im Mineralogischen Museum der Universität Bonn
Wir weisen gerne auf die VORTRAGSREIHE im Rahmen der Sonderausstellung “Vom Stein zum Staub” hin:
Weitere Informationen zu unseren Vorträgen und Referenten über Staub und Radioaktivität, Wechselwirkung zwischen Staub und Klima, Mondstaub, Staub in der Kriminalistik u. w. finden Sie auf unserer Homepage unter
http://www.steinmann.uni-bonn.de/museen/mineralogisches-museum/aktuelles/sonderausstellung-vom-stein-zum-staub
Viel Spaß beim Stöbern!