Geologie trifft Kunst – Eklogit

Online seit 9. Februar 2012 | Von Dorothée Kleinschrot

Das Mineralogische Museum der Universität Würzburg zeigt bis 3. Juni 2012 eine neue Sonderausstellung, die Skulpturen der Bildhauerin Susanne Specht mit Eklogitstücken der Mineralogischen Sammlung verbindet.

Ausstellungstück der Sonderschau "Geologie trifft Kunst – Eklogit" in Würzburg

Ausstellungstück der Sonderschau "Geologie trifft Kunst – Eklogit" in Würzburg

Einblick ins Erdinnere
Für Geowissenschaftler ist Eklogit ein Gestein der Extreme. Es ist ein metamorphes Gestein, welches unter sehr hohem Druck in großen Tiefen der Erde entsteht. Besondere geologische Umstände machen es möglich, dass dieses dichte Gestein nach Millionen von Jahren an die Erdoberfläche gelangt. Zu den größten und schönsten Eklogitvorkommen Mitteleuropas gehören die der „Münchberger Gneismasse“ in Oberfranken.
Für die Bildhauerin Susanne Specht ist der extrem harte und schwere Eklogit ein Gestein, welches ihr ermöglicht, Verwandlungs- und Zeitprozesse im Inneren unserer Erde sichtbar zu machen.
Das besondere dieser Ausstellung ist die Verbindung von Kunst und Geologie. Die Installation einzigartiger Skulpturen der Bildhauerin verzahnt sich im Museum mit der Präsentation von geologisch analysierten Eklogitstücken aus der ganzen Welt.

Info
Führungen für Schulklassen und andere Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Öffnungszeiten
Sonntag und Mittwoch
14 bis 17 Uhr
Eintritt frei

Führungsgebühren
Erwachsene 3,00 € ermäßigt 1,50 €
Termine für öffentliche Führungen und Vorträge können der Presse entnommen oder online eingesehen werden.
www.mineralogisches-museum.uni-wuerzburg.de

Kontakt
Mineralogisches Museum
Der Universität
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel. 0931/3185407
kleinschrot ät uni-wuerzburg punkt de

Zu dieser Sonderausstellung erscheint ein reich bebilderter Begleitband

1 Anmerkungen zu diesem Beitrag

  1. Kurt Zirwes schrieb am 10. Februar 2012 um 10:07 Uhr :

    Respekt ! Das ist doch endlich mal ein ganz toller Ansatz die Geologie,
    Steinspechte, Steinkunstfreunde und Allgemeinheit zusammenzubringen.
    Ich werde mich auf jeden Fall in Würzburg einfinden. Schon allein um Anregungen
    für eine ähnliche Aktion auf meinem http://www.findlingshof-strausberg.de zu
    gewinnen.

    Liebe Grüße und viel Erfolg für die Sonderausstellung !

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