Mit seiner bislang aufwändigsten Sonderausstellung startet das Museum der Westlausitz in Kamenz in das neue Jahr. Seit 11. Februar 2012 werden den Besuchern Einblicke in eine nachgebaute Tertiär-Welt geboten – mit multimedialen und pädagogischen Offerten.
Nach dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren begann mit dem Tertiär das Zeitalter der Säugetiere. Das Antlitz der Erde nahm allmählich jene Gestalt an, die wir heute kennen. Auch das Klima und die davon abhängige Vegetation änderte sich zum Teil recht radikal: Von tropischen Dschungellandschaften im heutigen Südengland zu subtropischen bis warm-gemäßigten Lorbeerwäldern in der Oberlausitz.Unzählige Fossilfunde – auch aus den Braunkohle- und Tontagebauen der Oberlausitz – sprechen eine deutliche Sprache.
Die Sonderausstellung vermittelt einen Blick in die Wälder der Lausitz vor etwa 15 bis 20 Millionen Jahren und zeigt, wie Geologen Erkenntnisse über die Erdvergangenheit gewinnen.

Einzug ins Tropenparadies – die Ausstellungsmacher Ronny Maik Leder und Jens Czoßek präsentieren Scheinsäbelzahnkatzen und Urpferdchen (Foto Hauke Schiek)
(Quelle: Museum der Westlausitz)




