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	<title>geonetzwerk.org &#187; 4: Meinungen</title>
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	<description>Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit</description>
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		<title>Blogs als modernes Werkzeug der geowissenschaftlichen &#214;ffentlichkeitsarbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 15:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Soziale Medien (“social media”) beeinflussen zunehmend die moderne Wissenschaftskommunikation. In den Geowissenschaften wird dies besonders am rasanten Wachstum der „Geoblogosph&#228;re“ deutlich. Die Anzahl geowissenschaftlicher Blogs ist seit 2007 weltweit explosionsartig angestiegen und hat sich von 2008 zu 2009 mit rund 300 Geoblogs nahezu verdoppelt. Ein Web-Log (kurz: „Blog“) ist eine h&#228;ufig aktualisierte, individualisierte Internetseite, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Medien (“social media”) beeinflussen zunehmend die moderne Wissenschaftskommunikation. In den Geowissenschaften wird dies besonders am rasanten Wachstum der „Geoblogosph&auml;re“ deutlich. Die Anzahl geowissenschaftlicher Blogs ist seit 2007 weltweit explosionsartig angestiegen und hat sich von 2008 zu 2009 mit rund 300 Geoblogs nahezu verdoppelt.<span id="more-1781"></span></p>
<p>Ein Web-Log (kurz: „Blog“) ist eine h&auml;ufig aktualisierte, individualisierte Internetseite, die kategorisierte und kommentierbare Informationen in umgekehrter chronologischer Reihenfolge zur Verf&uuml;gung stellt. Der virtuelle Raum, in dem sich Blog-Autoren („Blogger“) und Blog-Leser bewegen, wird „Blogosph&auml;re“ genannt.</p>
<p>Eine im Herbst 2009 durchgef&uuml;hrte <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2010/01/18/ergebnisse-der-2-internationalen-geoblog-umfrage-2009/" target="_blank">Studie zum Stand der internationalen Geoblogosph&auml;re</a> (n = 78; ca. 30% der damals bekannten Geoblogosph&auml;re) gibt einen ersten Hinweis auf das Potential von Geoblogs als Werkzeug der geowissenschaftlichen &Ouml;ffentlichkeits­arbeit. Auf die Frage nach den Gr&uuml;nden, einen Geoblog zu betreiben, antworteten 78% der Teilnehmer, mit ihren Artikeln die Popularit&auml;t der Geowissenschaften st&auml;rken zu wollen.</p>
<p>Blogs sind daf&uuml;r sowohl aus technischer als aus soziokultureller Sicht pr&auml;destiniert, da sie (1) kostenlos und ohne Spezialwissen eingerichtet und betrieben werden k&ouml;nnen; (2) suchmaschinenoptimiert sind; (3) &uuml;ber News-Feeds (eine Art Artikel-Abonnement) und Aggregatoren-Dienste weite Verbreitung finden; (4) eine ausgepr&auml;gte Vernetzung und Interaktion untereinander und mit der Leserschaft erm&ouml;glichen; (5) mit anderen sozialen Medien kombinierbar und (6) personalisiert sind. Letzterer Punkt ist von besonderer Bedeutung f&uuml;r die Wissenschaftskommunikation. Die Verbindung wissenschaftlicher Inhalte mit der Subjektivit&auml;t und Individualit&auml;t des Bloggers ist ein Faktor, der interessierte Laien zum Nachdenken, Nachfragen und Diskutieren animieren kann. 96% der befragten Geowissenschaftler bloggen &uuml;ber ihre eigene Arbeit und erm&ouml;glichen damit einem breiten Publikum direkte Einblicke in ihre T&auml;tigkeit. Bloggende Geowissenschaftler geben ihrer Fachdisziplin ein Gesicht. Der Austausch zwischen Wissenschaft und &Ouml;ffentlichkeit wird durch Blogs erheblich vereinfacht, da kein Zwischenmedium mehr n&ouml;tig ist. Vielmehr k&ouml;nnen Geowissenschaftler durch Blogs ihre Themen in die traditionellen Medien wie Rundfunk, Presse und Fernsehen hineintragen.</p>
<p>Inwieweit sich „Geoblogging“ als Teil des wissenschaftlichen Arbeitsprozesses und damit zugleich der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit durchsetzen wird, h&auml;ngt vor allem von der Akzeptanz der Fachwelt gegen&uuml;ber den &uuml;berwiegend jungen bloggenden Geowissenschaftlern (60% j&uuml;nger als 40 Jahre) und der Bereitschaft der Arbeitgeber ab, ihnen Zeit zum Bloggen zur Verf&uuml;gung zu stellen. Immerhin 30% der Befragten beklagen einen Mangel an Blogs professioneller Geowissenschaftler und 37% w&uuml;nschen sich deutlich mehr Geoblogger.</p>
<p>Die Geoblogosph&auml;re ist vor allem in anglo-amerikanischen Regionen vertreten (60% der befragten Geoblogger) und wird dort zunehmend von &ouml;ffentlichen Einrichtungen (z.B. geologische Dienste, Universit&auml;ten) als Teil der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit genutzt. Die deutschsprachige Geoblogosph&auml;re ist bislang auf weniger als zehn Blogs beschr&auml;nkt.</p>
<p>Geoblogging ist ein effektives Werkzeug der Wissenschaftskommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, das kosteng&uuml;nstig und technisch einfach umzusetzen ist. Es erm&ouml;glicht den Geowissenschaften im Zusammenspiel mit anderen sozialen Medien erstmals, sich in all ihren Facetten und ihrer Bedeutung einem breiten Publikum zu &ouml;ffnen und in direkten Dialog zu treten.</p>
<p><em>(Dieser Artikel ist im Original hier erschienen: Gei&szlig;ler, L. (2010): Blogs als modernes Werkzeug der geowissenschaftlichen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit</em><em>.- In: Hoppe, A., R&ouml;hling, H.-G., Sch&uuml;th, Ch. (2010): GeoDarmstadt2010, Geowissenschaften sichern Zukunft, 10. bis 13. Oktober 2010. Kurzfassungen der Vortr&auml;ge und Poster; Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Geowissenschaften, SDGG, 68, 194-195.)</em></p>
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		<title>&#8220;Der Wert der Geoblogosph&#228;re wird von denen untersch&#228;tzt, die nicht an ihr teilhaben&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsarbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Zurzeit gibt es in der Geoblogosph&#228;re, u.a. ausgel&#246;st durch das Juli-Thema des Accretionary Wedge, eine vielf&#228;ltige und spannende Debatte um Rolle und Zukunft der Geoblogosph&#228;re und ihren Einfluss auf gesellschaftliche und politische Fragen. Von Bedeutung in dieser Debatte ist vor allem die Frage, wie die Geoblogger besser wahrgenommen werden k&#246;nnen. Bislang leben sie mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit gibt es in der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2009/09/24/willkommen-in-der-geoblogosphaere/" target="_blank">Geoblogosph&auml;re</a>, u.a. ausgel&ouml;st durch <a title="Link im neuen Fenster" href="http://historyofgeology.blogspot.com/2010/07/accretionary-wedge-call-whats-about.html" target="_blank">das  Juli-Thema</a> des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://theaccretionarywedge.wordpress.com/" target="_blank">Accretionary Wedge</a>, eine vielf&auml;ltige und spannende  Debatte um Rolle und Zukunft der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://geoblogs.stratigraphy.net/" target="_blank">Geoblogosph&auml;re</a> und ihren Einfluss auf  gesellschaftliche und politische Fragen.<span id="more-1662"></span></p>
<p>Von Bedeutung in dieser  Debatte ist vor allem die Frage, wie die Geoblogger besser wahrgenommen  werden k&ouml;nnen. Bislang leben sie mit dem Paradox, sich vor allem  gegenseitig wahrzunehmen, obwohl <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2010/01/18/ergebnisse-der-2-internationalen-geoblog-umfrage-2009/" target="_blank">eines der wichtigsten Ziele</a> vieler  Geoblogs die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, also das Erreichen von  Nicht-Geowissenschaftlern ist. Einige <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.nytimes.com/2010/07/14/us/14rock.html" target="_blank">aktuelle US-Themen</a> haben an dieser Krux schon &Auml;nderungen erkennen lassen. Derzeit <a title="Link im neuen Fenster" href="http://all-geo.org/highlyallochthonous/2010/07/the-geoblogosphere-what-id-like-to-build-next/" target="_blank">&uuml;berlegt</a> die englischsprachige Geoblog-Szene, einen Gruppenblog zu er&ouml;ffnen, der  sich genau diesen gesellschaftsrelevanten Fragen mit Bezug zu den  Geowissenschaften stellt. Das Ziel: bessere Wahrnehmung durch Medien und  Politik.</p>
<p>Eine andere Frage ist, wie mehr professionelle Wissenschaftler  f&uuml;r die Geoblogosph&auml;re interessiert werden k&ouml;nnen. Eine Geobloggerin hat  das Dilemma <a title="Link im neuen Fenster" href="http://eatsleepgeology.blogspot.com/2010/07/neogeo-bloggers-view-of-geoblogosphere.html" target="_blank">auf den Punkt gebracht</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;The value of the geoblogosphere is greatly unrealized by those who are not a part of it.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der  Wert der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoberg.de/the-geoblogosphere-a-bibliography/" target="_blank">Geoblogosph&auml;re</a> wird von denen untersch&auml;tzt, die nicht an  ihr teilhaben. Insofern besteht die dringende Aufgabe f&uuml;r alle  Geoblogger, ihre T&auml;tigkeit gegen&uuml;ber ihren Kollegen und Kommilitonen zu  erkl&auml;ren, sie neugierig zu machen und sie von den vielen Vorteilen zu  &uuml;berzeugen (mein n&auml;chster Versuch wird dazu auf der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://geodarmstadt2010.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=138&amp;Itemid=67&amp;lang=de" target="_blank">GeoDarmstadt 2010</a> stattfinden&#8230;).</p>
<p>Dass  sich in Deutschland bislang keine zusammenh&auml;ngende deutschsprachige  Geobloggerszene ausbilden mag, liegt sicher auch daran, dass das  universit&auml;re Bildungssystem etwas anders als in den  geoblog-dominierenden USA aufgebaut ist. Dort sind viele der treibenden  Geoblogger Geologielehrer an Colleges, die keine Forschungs-, sondern  die reine Lehrt&auml;tigkeit als Aufgabengebiet haben. In Deutschland  wiederum wird die Lehre entweder von Professoren oder ihren Doktoranden  &uuml;bernommen, die im g&uuml;nstigsten Fall den Schwerpunkt gleichm&auml;&szlig;ig auf  Forschung und Lehre, h&auml;ufig aber auch nur auf die Forschung legen, zum  Nachteil der Weiterentwickulung und Verbesserung der Ausbildung. Damit  fehlt sicher ein Teil der Kapazit&auml;t, die US-Geoblogger in die  Geo&ouml;ffentlichkeits- und Bildungsarbeit via Geoblogging investieren  k&ouml;nnen.</p>
<p>Dass der Fokus auch in Deutschland st&auml;rker auf die  M&ouml;glichkeiten der Geobildung gelegt werden muss, nicht nur an  Universit&auml;ten, sondern gerade auch au&szlig;erhalb, zeigen aktuelle Debatten  in den entsprechenden Verbandsorganen. Die vielf&auml;ltigen M&ouml;glichkeiten,  die die neuen Medien der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit zur Verf&uuml;gung stellen und  sie dadurch nicht nur finanziell erheblich vereinfachen, sind in  Deutschland nur zum Teil erkannt worden. Auch in den USA wird unter den  Geobloggern derzeit intensiv diskutiert, wie die allgemeine Bildungs-  und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit durch die Nutzung von Medien abseits der  reinen Blogartikel (vodcasts, podcasts etc.) noch verbessert werden kann  (sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang eine <a title="Link im neuen Fenster" href="http://ron.outcrop.org/blog/?p=967" target="_blank">Diskussion von</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="https://docs.google.com/document/edit?id=1qPY7HOorvXeM1pEq-NadEdPCvxzyTeenTUzYtQDW_fk&amp;hl=en&amp;pli=1#" target="_blank">7 Geobloggern</a> per Skype, die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.outcrop.org/podcasts/CIGB_001.mp3" target="_blank">als podcast ver&ouml;ffentlicht</a> wurde und demn&auml;chst fortgef&uuml;hrt werden soll).</p>
<p>Wenn  es den Geobloggern gelingt, sich st&auml;rker gemeinsam Geh&ouml;r zu verschaffen  und St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck auch gr&ouml;&szlig;ere Organisationen von den Vorteilen des  Geobloggens zu &uuml;berzeugen, w&auml;re ein gro&szlig;er Schritt getan. Vorreiter in dieser Hinsicht ist die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.agu.org/" target="_blank">American Geophysical Union</a> (AGU), die f&uuml;r ihre &Ouml;ffentlichkeitsarbeit <a title="Link im neuen Fenster" href="http://blog.agu.org/" target="_blank">gezielt</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://blog.agu.org/sciencecommunication/" target="_blank">auf neue Medien setzt</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Geowissenschaftliche Fortbildung f&#252;r Lehrer: Das Thema Evolution</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2010/08/05/geowissenschaftliche-fortbildung-fuer-lehrer-das-thema-evolution/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Stritzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[3: Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erdkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Geografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle ist wiederholt &#252;ber das Bem&#252;hen berichtet worden, geowissenschaftliche Inhalte wieder in den Schulunterricht insbesondere in Nordrhein-Westfalen zu implementieren. Es gelingt hier und da erfolgreich, doch sind wir weit davon entfernt, dass dieses Wissen fl&#228;chendeckend in Schulen vermittelt werden k&#246;nnte. Dagegen stehen in erster Linie die Lehrpl&#228;ne, insbesondere diejenigen f&#252;r den Erdkundeunterricht. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle ist wiederholt &uuml;ber das Bem&uuml;hen <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2009/03/25/zum-stand-des-erdkundeunterrichts-an-nordrhein-westfalischen-schulen/" target="_blank">berichtet worden</a>, geowissenschaftliche Inhalte wieder in den Schulunterricht insbesondere in Nordrhein-Westfalen zu implementieren. Es gelingt hier und da erfolgreich, doch sind wir weit davon entfernt, dass dieses Wissen fl&auml;chendeckend in Schulen vermittelt werden k&ouml;nnte. Dagegen stehen in erster Linie die Lehrpl&auml;ne, insbesondere <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/kernlehrplaene-sek-i/gymnasium-g8/erdkunde-g8/" target="_blank">diejenigen f&uuml;r den Erdkundeunterricht</a>.<span id="more-1649"></span></p>
<p>Nun ist unsere Wissenschaft multidisziplin&auml;r, so dass sich die Geowissenschaften auch in anderen naturwissenschaftlichen F&auml;chern unterbringen lassen. Aber auch im Physik- oder Chemieunterricht lassen sich nur hier und da geowissenschaftliche Inhalte vermitteln, sofern der Fachlehrer daf&uuml;r offen ist.</p>
<p>Eine etwas andere Konstellation er&ouml;ffnet sich in der Biologie. Hier ist im Lehrplan der Oberstufe das Thema &#8220;Evolution&#8221; im 1. Halbjahr der Klasse 13 obligatorisch. Liest man die Lehrplandetails, so f&auml;llt einem Pal&auml;ontologen sofort auf, dass an diesem Lehrplan niemand, der der Pal&auml;ontologie kundig w&auml;re, beteiligt war. Die Evolution wird vornehmlich vom rezentbiologischen Standpunkt her und genetiklastig angegangen. Der zweifellos zwingend notwendige pal&auml;ontologische Teil ist au&szlig;erordentlich schwammig gehalten und bereichsweise fehlerhaft. Da ein Schulfach per Dekret anthropozentrisch zu sein hat, spielt &uuml;berdies das Thema &#8220;Humanevolution&#8221; eine gewichtige Rolle, ohne dass die Verfasser des Lehrplanes oder auch des Lehrbuchs fundierte Kenntnisse hier&uuml;ber h&auml;tten.</p>
<p>Der Themenkomplex &#8220;Evolution&#8221; ist also schuladministrativ au&szlig;erordentlich vermurkst. Das erkennen nat&uuml;rlich in erster Linie die Lehrer, die vor dem Problem stehen, diesen abiturrelevanten Stoff Sch&uuml;lern vermitteln zu m&uuml;ssen. Etliche wandten sich und wenden sich daher mit der Bitte um Hilfe an Geowissenschaftler, un so unterst&uuml;tzen wir an manchen Schulen seit Jahren auch den Biologieunterricht.</p>
<p>Ein Resultat dieser Kooperation war es, dass etliche Biologielehrer eine Fortbildung f&uuml;r Lehrer zum Thema &#8220;Evolution&#8221; anregten. Anfang Februar 2010 wurden deshalb in einem ersten Versuch in zwei Veranstaltungen dieser Art etwa 30 Biologielehrer fortgebildet. Die Fortbildungen fanden im n&ouml;rdlichen Ruhrgebiet und im Raum Krefeld statt. Ausgef&uuml;hrt wurden sie in gemeinsamer Anstrengung des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.gd.nrw.de/" target="_blank">Geologischen Dienstes NRW</a>, des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/gmg/" target="_blank">Instituts f&uuml;r Geologie, Mineralogie und Geophysik der Ruhr-Universit&auml;t Bochum</a> sowie des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler (<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoberuf.de" target="_blank">BDG</a>). Die Fortbildungsveranstaltung w&auml;hrte 6 Stunden und hatte folgende Themen zum Inhalt:</p>
<ul>
<li>Fossilisation und L&uuml;cken der &Uuml;berlieferung</li>
<li>Absolute und relative Datierung</li>
<li>Entwicklung des Lebens vom Pr&auml;kambrium bis heute</li>
<li>Geosph&auml;ren-Biosph&auml;ren-Wechselwirkung</li>
<li>Gradualismus und Punktualismus</li>
<li>Massensterben in der Erdgeschichte</li>
<li>Evolution und Kreation</li>
<li>Humanevolution</li>
</ul>
<p>Die Resonanz war au&szlig;erordentlich positiv. Die Teilnehmer schienen sehr zufrieden, was auch daraus zu entnehmen war, dass sie die Veranstaltung ihren Kolleginnen und Kollegen weiter empfahlen. Diese M&ouml;glichkeit einer fl&auml;chendeckenden (zumindest in NRW) Infiltrierung geowissenschaftlicher Themen in den Schulunterricht sollten wir uns nicht entgehen lassen. Um den Bekannheitsgrad zu steigern, sollte die Fortbildung in ma&szlig;geblicher Verantwortung des BDG angeboten und in das Fortbildungsregister des Schulministeriums eingetragen werden. Dar&uuml;ber hinaus sind in NRW Multiplikatoren f&uuml;r Lehrerfortbildungen die sog. &#8220;Kompetenzteams&#8221;, r&auml;umlich den kommunalen Schulbeh&ouml;rden, administrativ den Regierungspr&auml;sidenten zugeordnet. Hier sollte ebenfalls eine Eintragung des Fortbildungsangebots erfolgen, da Lehrer sich &uuml;ber Fortbildungsm&ouml;glichkeiten in erster Linie hier kundig machen.</p>
<p>Sollte die Resonanz positiv sein, w&auml;re es sch&ouml;n, wenn sich aus den Reihen des BDG Mitstreiter f&auml;nden, um die Fortbildungsveranstaltungen durchzuf&uuml;hren. Das Engagement w&auml;re terminlich gut &uuml;berschaubar, da Fortbildungen von Lehrern infolge deren notorischen Zeitmangels nur in den klausur- und konferenzfreien Zeiten stattfinden k&ouml;nnten, und das w&auml;re jeweils zum Ende eines Schulhalbjahres.</p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Trauer um Holger Reuchlin</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2009/12/10/trauer-um-holger-reuchlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 11:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Reuchlin]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Oberschwaben]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie heute bekannt wurde, ist Holger Reuchlin im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstorben. Holger Reuchlin engagierte sich seit Jahren intensiv f&#252;r die geowissenschaftliche &#214;ffentlichkeitsarbeit in Oberschwaben und nahm auch Kontakt mit unserem Netzwerk f&#252;r geowissenschaftliche &#214;ffentlichkeitsarbeit auf. Einige seiner Projekte waren Geowanderungen f&#252;r Laien sowie die Konzeption und Umsetzung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.szon.de/lokales/bad-saulgau-mengen/badsaulgau_artikel,-Holger-Reuchlin-hinterlaesst-Spuren-_arid,4024829.html" target="_blank">Wie heute bekannt wurde</a>, ist Holger Reuchlin im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstorben.</p>
<p>Holger Reuchlin engagierte sich seit Jahren intensiv f&uuml;r die geowissenschaftliche &Ouml;ffentlichkeitsarbeit in Oberschwaben und nahm auch Kontakt mit unserem Netzwerk f&uuml;r geowissenschaftliche &Ouml;ffentlichkeitsarbeit auf.<span id="more-1358"></span> Einige seiner Projekte waren Geowanderungen f&uuml;r Laien sowie die Konzeption und Umsetzung von Geowanderwegen und entsprechenden Beschilderungen und Informationstafeln. In j&uuml;ngster Zeit verfolgte er mit viel Enthusiasmus die Verwirklichung eines <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoparkoberschwaben.de/" target="_blank">Geoparks Oberschwaben</a>. Zudem setzte er sich am <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.sfz-bw.de" target="_self">Sch&uuml;lerforschungszentrum Bad Salgau</a> f&uuml;r die geowissenschaftliche Bildung von Sch&uuml;lern ein.</p>
<p>Holger Reuchlin hat <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geotourist.de/" target="_blank">seine</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geopraktiker.de/" target="_blank">Arbeit</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geo-guide.net/" target="_blank">auf</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geo-sites.de" target="_blank">vielen</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.osgin.de" target="_blank">Internetseiten</a> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.oberschwabenradler.de/" target="_blank">festgehalten</a>. Sie sind nun eine inspirierende Erinnerung an seine Person, sein au&szlig;erordentliches Engagement und zugleich Startpunkt f&uuml;r die Fortsetzung der von ihm initiierten oder mitbetreuten Projekte.</p>
<p>Die Region Oberschwaben, aber auch der Kreis der in der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit t&auml;tigen Geowissenschaftler, verliert einen tatkr&auml;ftigen Geologen und ein Vorbild f&uuml;r regionales Geo-Engagement.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Stand des Erdkundeunterrichts an nordrhein-westf&#228;lischen Schulen</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2009/03/25/zum-stand-des-erdkundeunterrichts-an-nordrhein-westfalischen-schulen/</link>
		<comments>http://www.geonetzwerk.org/2009/03/25/zum-stand-des-erdkundeunterrichts-an-nordrhein-westfalischen-schulen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 16:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Stritzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[3: Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erdkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Geografie]]></category>
		<category><![CDATA[GMit]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor allem denjenigen, die schulpflichtige Kinder haben, d&#252;rfte auffallen, dass geowissenschaftliche oder auch nur naturgeographische Kenntnisse im Erdkundeunterricht an nordrhein-westf&#228;lischen Schulen nicht gew&#252;nscht werden. O-Ton eines hohen Beamten im Schulministerium: „Wozu brauchen Kinder naturgeographisches Wissen? Es gibt doch Google-Earth.“ Die „modernen“ Lehrpl&#228;ne sind „kompetenzorientiert“. In der Erdkunde sollen Sch&#252;ler eine „raumbezogene Handlungskompetenz“ erwerben. Wie denn, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem denjenigen, die schulpflichtige Kinder haben, d&uuml;rfte auffallen, dass geowissenschaftliche oder auch nur naturgeographische Kenntnisse im Erdkundeunterricht an nordrhein-westf&auml;lischen Schulen nicht gew&uuml;nscht werden. O-Ton eines hohen Beamten im Schulministerium:</p>
<blockquote><p>„Wozu brauchen Kinder naturgeographisches Wissen? Es gibt doch Google-Earth.“</p></blockquote>
<p><span id="more-835"></span></p>
<p>Die „modernen“ Lehrpl&auml;ne sind „kompetenzorientiert“. In der Erdkunde sollen Sch&uuml;ler eine „raumbezogene Handlungskompetenz“ erwerben. Wie denn, wenn sie den Raum nie kennen gelernt haben? Der Raum soll immer im Kontext behandelt werden, etwa unter den &Uuml;berschriften „Raumstrukturen und raumwirksame Prozesse im Spannungsfeld von wirtschaftlichen Disparit&auml;ten und Austauschbeziehungen“ oder „Raumstrukturen und raumwirksame Prozesse im Spannungsfeld von Aktionen und Konflikten sozialer Gruppen, Staaten und Kulturgemeinschaften“. Allenfalls unter dem Thema „Raumstrukturen und raumwirksame Prozesse in der Wechselwirkung von nat&uuml;rlichen Systemen und Eingriffen des Menschen“ lassen sich geowissenschaftliche Themen hin und wieder einbringen, was dann aber wieder anthropo-(sozio-) geographisch verhunzt wird: „&Auml;sthetische Dimensionen von Landschaften und deren subjektive Wahrnehmung und Bewertung“.</p>
<p>Die Schul-Erdkundeb&uuml;cher sind nach diesem kruden Duktus aufgebaut. Kein Sch&uuml;ler durchschaut Logik oder Nutzen dieser Schulgeographie, und die Lehrer k&ouml;nnen ihren Sch&uuml;lern dies nicht vermitteln, weil sie selbst zweifeln.</p>
<p>Der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoberuf.de" target="_blank">BDG</a>) hat in den beiden vergangenen Jahren versucht, die Schulpolitik davon zu &uuml;berzeugen, dass ein Umdenken in der Schulgeographie dringend erforderlich ist, um die n&auml;chste Generation f&uuml;r die L&ouml;sung der dringlichen Umweltprobleme fit zu machen, denn gerade sie wird vom Klimawandel, Geokatastrophen oder Rohstoffmangel eher betroffen sein als wir. Und vor allem die Lehrer m&uuml;ssten an dieser wichtigen Aufgabe mitarbeiten. M&uuml;ssten – tun sie aber nicht, weil ihnen die Kenntnisse fehlen. Ihre naturgeographische Ausbildung ist allenfalls rudiment&auml;r, jedenfalls vermeiden sie es, solche Themen in den Unterricht einzubauen, obwohl sie es hin und wieder k&ouml;nnten. Wir Geologen versuchen ihnen dabei zu helfen, haben wiederholt &uuml;bergeordnete Gremien angesprochen – vergeblich. Die etwa drei Dutzend Seminarleiter f&uuml;r die Erdkundeausbildung in NRW sind – bis auf einen Leiter – nicht f&uuml;r solche Themen empf&auml;nglich. Und so k&ouml;nnen wir nur punktuell etwas erreichen, indem wir uns als Geologen outen und uns anbieten, im Erdkunde- oder auch sonstigen naturwissenschaftlichen Unterricht zu unterst&uuml;tzen oder selbst zu unterrichten. Positive Resultate erlangen wir offenbar nur auf diesem Wege. In Krefeld, Hagen, Gelsenkirchen und einigen anderen Orten gehen Geologen auf die Schulen zu, leisten &Uuml;berzeugungsarbeit bei den Lehrern und erzielen recht beachtliche Resultate. Jedenfalls gibt es dort keinen Sch&uuml;ler mehr, der nicht w&uuml;sste, was Plattentektonik ist oder was sich hinter dem Gesteinskreislauf verbirgt.</p>
<p>Das Interesse der Sch&uuml;ler ist offenkundig vorhanden, das der Lehrer weniger, weil sie einseitig ausgebildet sind. Denn den Lehramtskandidaten wird die Erdkunde auch von den Universit&auml;ten sehr einseitig dargeboten. Es dominiert hier eindeutig die Wirtschafts- und Soziogeographie. Geowissenschaftliche Inhalte, fr&uuml;her einmal obligatorisch, sind inzwischen nicht mehr vorgeschrieben, sondern rein fakultativ. Da viele Lehramtkandidaten in ihrem Zweitfach vorwiegend geisteswissenschaftliche F&auml;cher unterrichten (Erdkunde geh&ouml;rt gem&auml;&szlig; des Schulministeriums zu den Gesellschaftswissenschaften), versp&uuml;ren sie auch keine Neigung, naturwissenschaftliche Inhalte zu lernen.</p>
<p>Eine L&ouml;sung des Dilemmas kann nur darin bestehen, einerseits als Geowissenschaftler darauf zu bestehen, bei der Ausbildung der Erdkunde-Lehramtskandidaten wieder aktiv mitzuwirken und andererseits in den Schulen Pr&auml;senz zu zeigen. Den Unterricht k&ouml;nnen wir n&auml;mlich auch mitgestalten, indem wir Lehrern Unterrichtsbeispiele an die Hand geben. Der BDG sammelt derzeit solche Beispiele, um sie an das Schulministerium weiterzureichen. Dort wird n&auml;mlich an einem Internetportal gearbeitet, das Unterrichtsbeispiele zum download f&uuml;r Lehrer bereitstellt. So k&ouml;nnte es uns gelingen, wieder Einfluss auf den Erdkundeunterricht in den Schulen &#8211; zumindest in Nordrhein-Westfalen – zu erlangen. Lassen Sie es uns versuchen. Schicken Sie dem BDG etwaige ausgearbeitete Unterrichtsbeispiele zu.</p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen &#8220;GMit&#8221;.)</em></p>
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		<title>James Bond und die Geologie</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2008/11/21/james-bond-und-die-geologie-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 12:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit wenigen Wochen l&#228;uft der neue James Bond-Film &#8220;Ein Quantum Trost&#8221; in den deutschen Kinos. Und selten ist den Geowissenschaftlern eine solch massentaugliche Steilvorlage f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbeit geliefert worden. Gleich zu Beginn des Film ger&#228;t der britische Agent in eine Verfolgungsjagd. Sie f&#252;hrt direkt in einen gro&#223;en Marmorsteinbruch in Carrara, Italien. Der Steinbruch wird in hervorragenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wenigen Wochen l&auml;uft der neue James Bond-Film &#8220;<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.007.com" target="_blank">Ein Quantum Trost</a>&#8221; in den deutschen Kinos. Und selten ist den Geowissenschaftlern eine solch massentaugliche Steilvorlage f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit geliefert worden. Gleich zu Beginn des Film ger&auml;t der britische Agent in eine Verfolgungsjagd.<span id="more-253"></span></p>
<p>Sie f&uuml;hrt direkt in einen gro&szlig;en Marmorsteinbruch in <a title="Link im neuen Fenster" href="http://goeurope.about.com/b/2008/05/06/quantum-of-solace-james-bond-chased-through-carraras-marble-quarries.htm" target="_blank">Carrara</a>, Italien. Der Steinbruch wird in <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.jamesbond.de/wp-content/gallery/quantum-of-solace/szenenbild_15jpeg_700x478.jpg" target="_blank">hervorragenden Aufnahmen</a> gezeigt und erzeugt eine einzigartige Kulisse f&uuml;r die spannungsgeladene Handlung. Und das war erst der Anfang geologischer Kleinigkeiten im Film. Mehrfach ist von Geologen die Rede, die Rohstoffe, allen voran &Ouml;l, erkunden. Au&szlig;erdem werden Geologen im Zusammenhang mit den Wasservorr&auml;ten der Erde genannt.</p>
<p>Warum sollte der mediale Rummel und die &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit um James Bond nicht genutzt werden, geowissenschaftliche Inhalte zu pr&auml;sentieren und die Rolle der Geowissenschaften insgesamt darzustellen? Der neue 007-Film ist bestens daf&uuml;r geeignet. Die Steinbruchszenen k&ouml;nnten beispielsweise geodidaktisch genutzt werden (&#8220;Mit James Bond im Steinbruch&#8221;), indem der Agent als Aufh&auml;nger dient, um die Entstehung von Marmor, die Erkundung und die Abbautechnologien begreifbar zu machen. Und noch viel wichtiger: es k&ouml;nnte erkl&auml;rt werden, weshalb Steinbr&uuml;che n&ouml;tig sind (&#8220;ein Steinbruch ist nicht nur f&uuml;r Geheimagenten gut geeignet, um ihre Verfolger abzusch&uuml;tteln, sondern&#8230;&#8221;). Das Interesse der Kinder/Sch&uuml;ler ist garantiert, sobald sie James Bond h&ouml;ren. Weniger die Kinder, sondern Erwachsene und die Medien k&ouml;nnten erreicht werden, w&uuml;rden die Szenen und Dialoge &uuml;ber Geologen im 007-Film als Aufh&auml;nger f&uuml;r geowissenschaftliche Themen verwendet, also zum Beispiel seitens der Hydro- oder Erd&ouml;lgeologen.</p>
<p>Die geowissenschaftliche &Ouml;ffentlichkeitsarbeit hat nicht oft die Chance, von aktuellen medialen Ereignissen zu profitieren. Und wenn sie diese Chance doch einmal kommt, sollte sie ergriffen werden. Der &#8220;James-Bond-Zug&#8221; ist leider schon fast abgefahren&#8230;</p>
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		<title>&#8220;Earth Science Week&#8221; in den USA &#8211; Ein Vorbild f&#252;r Deutschland?</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2008/10/13/earth-science-week-in-den-usa-ein-vorbild-fuer-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tag der Steine in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Geotops]]></category>

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		<description><![CDATA[In den USA findet seit gestern die &#8220;Earth Science Week&#8221; (Woche der Geowissenschaften) statt, die vom American Geological Institute (AGI) ausgerichtet wird. Die diesj&#228;hrige Woche steht unter dem Motto &#8220;No child left inside&#8221;, also frei &#252;bersetzt: Kinder, raus in die Natur! Ziel ist es, Kinder innerhalb dieser Woche f&#252;r die Geowissenschaften zu begeistern, sie aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA findet seit gestern die &#8220;<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.earthsciweek.org/" target="_blank">Earth Science Week</a>&#8221; (Woche der Geowissenschaften) statt, die vom <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.agiweb.org/" target="_blank">American Geological Institute (AGI)</a> ausgerichtet wird. Die diesj&auml;hrige Woche steht unter dem Motto &#8220;No child left inside&#8221;, also frei &uuml;bersetzt: Kinder, raus in die Natur! <span id="more-202"></span></p>
<p>Ziel ist es, Kinder innerhalb dieser Woche f&uuml;r die Geowissenschaften zu begeistern, sie aus ihren Zimmern, von ihren Computer- und Fernsehbildschirmen loszurei&szlig;en und ihnen zu zeigen, was Geowissenschaft ist. Doch nicht nur die Kinder sind die Zielgruppe. Die Organisatoren der Earth Science Week haben sich folgende Ziele gesteckt:</p>
<ul>
<li>Sch&uuml;ler begeistern, die Geowissenschaften zu entdecken</li>
<li>den Menschen zeigen, dass die Geowissenschaften sie &uuml;berall im Alltag begleiten</li>
<li>Verantwortungsgef&uuml;hl f&uuml;r die Erde durch das Verstehen geowissenschaftlicher Zusammenh&auml;nge f&ouml;rdern</li>
<li>Geowissenschaftler ermutigen und begeistern, ihr Wissen mit anderen Menschen zu teilen</li>
</ul>
<p><img class="alignleft" title="Earth Science Week in den USA" src="http://www.earthsciweek.org/imagesandlogos/2008logo_small.jpg" alt="" width="100" height="195" />Das AGI hat umfangreiche Materialsammlungen f&uuml;r <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.earthsciweek.org/forstudents/index.html" target="_blank">Sch&uuml;ler</a>, <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.earthsciweek.org/forteachers/index.html" target="_blank">Lehrer</a> und <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.earthsciweek.org/forthemedia/index.html" target="_blank">Medien</a> zusammengestellt, in denen sicher auch die eine oder andere Anregung f&uuml;r deutsche Geo-&Ouml;ffentlichkeitsarbeiter zu finden ist. Au&szlig;erdem gibt es <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.earthsciweek.org/contests/index.html" target="_blank">zwei Fotowettbewerbe</a>.</p>
<p>Besonders das letztgenannte Ziel der Earth Science Week ist ein ganz wesentliches. Wenn es niemanden gibt, der hinaus in die &Ouml;ffentlichkeit tritt und &uuml;ber die Geowissenschaften erz&auml;hlt, werden die Geowissenschaften in der Breite auch nicht an Bekanntheit gewinnen.</p>
<p>Ganz abgesehen von den eigentlichen Aktivit&auml;ten rund um die Earth Science Week steht die Frage im Raum, warum so etwas nicht auch in Deutschland m&ouml;glich ist? Hervorragende Anf&auml;nge gibt es bereits. Zum Beispiel der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de/" target="_blank">Tag des Geotops</a> oder der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geo.tu-berlin.de/steine-in-der-stadt/tag_der_steine_in_der_stadt/" target="_blank">Tag der Steine in der Stadt</a>. Ein &#8220;gro&szlig;er Wurf&#8221;, der deutschlandweit von vielen, wenn nicht sogar allen Geologischen Diensten, Forschungseinrichtungen und Museen getragen oder zumindest unterst&uuml;tzt wird, liegt aber in weiter Ferne. Die Earth Science Week erreicht sicher nicht jeden US-Amerikaner. Und auch in den USA haben die Geowissenschaften hart um ihr Dasein, zum Beispiel <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.agiweb.org/education/statusreports/advocacy/index.html" target="_blank">an Schulen</a>, zu k&auml;mpfen. Doch oft scheint der Weg von der Erkenntnis, etwas tun zu m&uuml;ssen, hin zur Umsetzung deutlich k&uuml;rzer als in Deutschland.</p>
<p>Das AGI setzt neben den herk&ouml;mmlichen Aktivit&auml;ten zur Earth Science Week auch auf <a title="Link im neuen Fenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk" target="_blank">Social Networking</a>. So ist die Woche der Geowissenschaften mit einer eigenen <a title="Link im neuen Fenster" href="http://wm.facebook.com/group.php?gid=5501350891" target="_blank">Gruppe in Facebook</a> vertreten, genauso wie das AGI <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=21966010936" target="_blank">selbst</a>. Gibt es in Deutschland eine Facebook-Gruppe &#8220;Geo-Union&#8221; oder &#8220;DGG&#8221;? Bis jetzt nicht. Auch in Sachen Blogs als ideale Vermittler von &ouml;ffentlichkeitswirksamer Geowissenschaft gibt es bislang seitens der gro&szlig;en Organisationen kaum etwas zu berichten.</p>
<p>Die M&ouml;glichkeiten, Aktivit&auml;ten wie die Earth Science Week auch auf Deutschland zu &uuml;bertragen, daf&uuml;r neue Medien effizient und sogar besser und innovativer zu nutzen, als es derzeit zum Beispiel in den USA der Fall ist, sind fast unbegrenzt. Es gibt nur zwei grundlegende Probleme. Das ist erstens die wenig ausgepr&auml;gte Einsicht, Geo-&Ouml;ffentlichkeitsarbeit betreiben zu m&uuml;ssen, und zwar nicht nebenbei, sondern gezielt. Und zweitens, wie eingangs schon erw&auml;hnt, liegt oft ein un&uuml;berwindbarer Weg zwischen der Erkenntnis und der Umsetzung.</p>
<p>Die Titelfrage dieses Artikels kann also uneingeschr&auml;nkt mit &#8220;ja&#8221; beantwortet werden. Deutschland kann nur lernen. Von den USA. Und auch von anderen, europ&auml;ischen L&auml;ndern. <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/37/vorbild-osterreich/" target="_blank">&Ouml;sterreich zum Beispiel</a>.</p>
<p>(via <a title="Link im neuen Fenster" href="http://geologyjoe.blogspot.com/2008/10/earth-science-week.html" target="_blank">GeologyJoe</a>, <a title="Link im neuen Fenster" href="http://highway8a.blogspot.com/2008/10/earth-science-week.html" target="_blank">Silver Fox</a> und <a title="Link im neuen Fenster" href="http://magmacumlaude.blogspot.com/2008/10/happy-earth-science-week.html" target="_blank">Tuff Cookie</a>)</p>
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		<title>Abenteuer Forschung widmet sich den Rohstoffen im Alltag</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 04:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Lesch]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Bublath]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffkrise]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern lief die erste Sendung &#8220;Abenteuer Forschung&#8221; im ZDF ohne Joachim Bublath, sondern mit Prof. Harald Lesch. Das Thema: &#8220;Die Rohstoffkrise &#8211; Ende des Wohlstands?&#8221;. In wie gewohnt zahlreichen Sendebeitr&#228;gen wurde auf die Bedeutung von Rohstoffen im Alltag eingegangen, wie viele Rohstoffe jeder Mensch eigentlich verbraucht, welche Rohstoffe wir t&#228;glich nutzen, aber gar nicht davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/126/harald-lesch-beginnt-abenteuer-forschung-im-zdf-mit-geo-thema/" target="_blank">Gestern</a> lief die erste Sendung &#8220;Abenteuer Forschung&#8221; im ZDF ohne Joachim Bublath, sondern mit Prof. Harald Lesch. Das Thema: &#8220;Die Rohstoffkrise &#8211; Ende des Wohlstands?&#8221;. In wie gewohnt zahlreichen Sendebeitr&auml;gen wurde auf die Bedeutung von Rohstoffen im Alltag eingegangen, wie viele Rohstoffe jeder Mensch eigentlich verbraucht, welche Rohstoffe wir t&auml;glich nutzen, aber gar nicht davon wissen und welche Alternativen wir zu den heutigen Rohstoffen haben.<span id="more-146"></span></p>
<p>Lesch selbst sah man eine gewissen Starrheit in seiner Moderation an. Kein Vergleich zu seinen Tagen bei <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/index.xml" target="_blank">Alpha Centauri</a>, als er noch &uuml;ber sein eigenes Forschungsthema, die Astrophysik, berichten konnte. Die gestrige Sendung blieb unter ihrem Potential, zumal auf die Titel-Frage keine Antwort gegeben oder auch nur ein Antwortversuch unternommen wurde. F&uuml;r eine Alarmierung der Deutschen, dass Rohstoffe &uuml;berall stecken (und damit auch <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.wir-sind-ueberall.de" target="_blank">Geo- und Montanwissenschaften</a>, was leider nicht betont wurde) und diese Rohstoffe endlich sind, hat die Sendung allemal genutzt.</p>
<p>Die Sendung kann <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/569382" target="_blank">hier noch einmal angesehen</a> werden (Link nur 7 Tage verf&uuml;gbar). Auf geoberg.de <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoberg.de/blog/medien/heute-abend-abenteuer-forschung-mit-prof-harald-lesch" target="_blank">wurde</a> und <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoberg.de/blog/allgemein/abenteuer-forschung-mit-muedem-auftakt-harald-lesch-bemueht-sich" target="_blank">wird</a> ebenfalls auf die Sendung eingegangen.</p>
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		</item>
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		<title>Harald Lesch beginnt &#8220;Abenteuer Forschung&#8221; im ZDF mit Geo-Thema</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 05:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rohstoffkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Abend wird Prof. Harald Lesch &#8220;Mr. Knoff-Hoff&#8221;, auch Joachim Bublath genannt, mit seiner im ZDF ausgestrahlten Sendung &#8220;Abenteuer Forschung&#8221; beerben. Um 22.15 Uhr wird Lesch, der durch Sendungen wie Alpha Centauri oder auch sci_xpert deutschlandweit bekannt geworden ist, neben anderen Themen auch zur Frage &#8220;Die Rohstoffkrise &#8211; Ende des Wohlstands?&#8221; berichten. Lesch setzt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend wird Prof. Harald Lesch &#8220;Mr. Knoff-Hoff&#8221;, auch Joachim Bublath genannt, mit seiner im ZDF ausgestrahlten Sendung &#8220;<a title="Link im neuen Fenster" href="http://abenteuerforschung.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,7297987,00.html" target="_blank">Abenteuer Forschung</a>&#8221; beerben. Um 22.15 Uhr wird Lesch, der durch Sendungen wie <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/index.xml" target="_blank">Alpha Centauri</a> oder auch <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.scifi.de/scifi/index.php?StoryID=9&amp;programm=7546" target="_blank">sci_xpert</a> deutschlandweit bekannt geworden ist, neben anderen Themen auch zur Frage <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoberg.de/blog/fernsehtermine-fuer-geowissenschaften-und-bergbau" target="_blank">&#8220;Die Rohstoffkrise &#8211; Ende des Wohlstands?&#8221;</a> berichten. <span id="more-142"></span></p>
<p>Lesch setzt die Tradition der Wissenschaftskommunikation im ZDF fort, allerdings v&ouml;llig verschieden zu Bublath. W&auml;hrend Bublath mit Mimik und Gestik sehr zur&uuml;ckhaltend agierte, sind dies Leschs wichtigste Werkzeuge, um den Zuschauer zu interessieren &#8211; ganz abgesehen von seiner humorvollen und einfachen Sprache.</p>
<p>Mit gemischten Gef&uuml;hlen werden dann heute Abend auch die Fans von Harald Lesch in das ZDF klicken. Die Frage, ob Lesch seine lockere und kumpelhafte Art auch im ZDF noch vertreten kann (und darf), besch&auml;ftigt sicher den einen oder anderen. Heute Abend werden wir schlauer sein. Das ZDF bietet bereits im Vorfeld Einblicke in die Sendung, u.a. mit einem <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/571594" target="_blank">Interview des Mittagsmagazins</a>, einem <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/567884" target="_blank">interaktiven Interview</a> sowie einem <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/566006" target="_blank">Making-Of</a> der Sendung.</p>
<p>Im Interview meinte Lesch, er wolle erreichen, dass die Menschen sehen, was die Forscher an deutschen Forschungseinrichtungen forschen. Es wird spannend zu sehen sein, ob Lesch nur Beitr&auml;ge anmoderiert oder tats&auml;chlich mit dem Besucher im Monolog agiert (ja, das kann er hervorragend). Auch bleibt abzuwarten, ob die Sendebeitr&auml;ge nun einen anderen Stil aufweisen. Bleibt abzuwarten, ob Leschs Popularit&auml;t auch den Geo- und Montanwissenschaften etwas mehr Geh&ouml;r verschafft.</p>
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		<title>Von Theo und Geo</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2008/07/18/von-theo-und-geo/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 05:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[4: Meinungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Morgen hatte ich ein nettes Gespr&#228;ch mit einem &#228;lteren Mann. Wie so oft steuerte das Gespr&#228;ch auch darauf hinaus, was ich denn studiere. Ich sagte &#8220;Geologie&#8221; &#8211; und das mit bewusster Betonung des &#8220;G&#8221;. In dieser Hinsicht bin ich schon ein gebranntes Kind (wie wahrscheinlich die meisten Geologen). Was der sehr freundliche Mann zur&#252;ckfragte? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen hatte ich ein nettes Gespr&auml;ch mit einem &auml;lteren Mann. Wie so oft steuerte das Gespr&auml;ch auch darauf hinaus, was ich denn studiere. Ich sagte &#8220;Geologie&#8221; &#8211; und das mit bewusster Betonung des &#8220;G&#8221;. In dieser Hinsicht bin ich schon ein gebranntes Kind (wie wahrscheinlich die meisten Geologen). Was der sehr freundliche Mann zur&uuml;ckfragte? Nat&uuml;rlich: &#8220;Theologie?&#8221;. <span id="more-115"></span></p>
<p>Und da war er wieder, der Grund, weshalb es unseren <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.frisep.de" target="_blank">Verein</a> gibt, weshalb wir <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/96/ueberraschung-aus-dem-rhein-main-gebiet/" target="_blank">Plakate</a> und <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/31/postkarten-eingetroffen/" target="_blank">Postkarten</a> drucken lassen, <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.wir-sind-ueberall.de" target="_blank">Webseiten</a> mit Informationen &uuml;ber die Geo- und Montanwissenschaften ver&ouml;ffentlichen oder an <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/99/vortrag-am-agricola-gymnasium-chemnitz/" target="_blank">Schulen</a> gehen.</p>
<p>&#8220;Nein, GGGGeologie&#8221;, wiederholte ich. Und er fragte zur&uuml;ck: &#8220;Das ist das mit den Steinen, nicht? Solang die Geologie und allgemein die Geowissenschaften &#8220;nur&#8221; mit Steinen in Verbindung gebracht werden, ist das an sich zwar schmeichelhaft und sicher besser, als gar keine Idee &uuml;ber den Begriff &#8220;Geologie&#8221; zu haben &#8211; aber solang ist es Aufgabe von uns als Verein und sicher auch eigenstes Interesse aller Geo- und Montanwissenschaftler, den Menschen den Sinn und den Nutzen unserer Disziplin f&uuml;r ihren Alltag n&auml;her zu bringen. Und das kann im ganz Kleinen beginnen &#8211; wie ein Gespr&auml;ch mit einem &auml;lteren (sehr interessierten) Mann am fr&uuml;hen Morgen.</p>
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