Rubrik | 2: Projekte

Geoöffentlichkeitsarbeit zur Langen Nacht der Wissenschaften 2011 in Berlin

Online seit 20. Juli 2011 | Von Lutz Geißler

Wie interessant, spannend und engagiert geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Wissenschaftsnächten vermittelt werden kann, hat Laura Stutenbecker (Tutorin für Sedimentologie und Geologie-Studentin) ihm Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2011 in Berlin/Potsdam im Mai 2011 in einem Video festgehalten. Sie dokumentiert darin die geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit von Prof. Dr. Christoph Heubeck (Professor für sedimentäre Geologie) und vor allem den Einsatz seiner Studenten: Weiterlesen

Der Saurier-Erlebnispfad in Georgenthal

Online seit 16. Juli 2011 | Von Nancy Allmrodt

Der Saurier-Erlebnispfad ist die neuste GeoRoute im Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen, die zum Tag des Geotops am 18.09.2011 feierlich eröffnet wird. Entlang dieses Wanderweges im Thüringer Wald, der von Georgenthal über die Ursaurierfundstelle Bromacker bis zum GeoInformationszentrum Lohmühle führt, werden 17 wissenschaftliche Rekonstruktionen von Sauriern in Lebensgröße aufgestellt. In den Saurier-Erlebnispfad wurden nur Saurier aufgenommen, deren Knochen im GeoPark gefunden wurden oder anhand der geologischen Schichten im GeoPark gefunden werden könnten. Der Saurier-Erlebnispfad zeigt die Entwicklung der Saurier von den kleinen Ursauriern als frühe landlebende Wirbeltiere bis hin zu den großen Dinosauriern – dies entspricht einem Zeitraum von rund 100 Millionen Jahren vom Rotliegend (Perm) bis zum Unterjura. Weiterlesen

Workshop “Geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis” auf der GeoMünchen2011

Online seit 2. Mai 2011 | Von Monika Huch

Nach vielen Erfahrungsberichten aus der Geoöffentlichkeitsarbeit, die während der GeoDarmstadt2010 vorgestellt wurden, wird sich nun ein Workshop mit der Erarbeitung eines Leitfadens für „geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis“ auseinandersetzen. Weiterlesen

GeoRoute Ruhr schafft ein Netzwerk von Geopfaden im Ruhrgebiet

Online seit 30. April 2011 | Von Volker Wrede

Wandern im Ruhrgebiet – ein Gedanke, der vielen, die diese Region nicht kennen, exotisch erscheinen mag. Ein über 180 km langer Wanderweg im Ruhrgebiet – noch dazu mit dem Anspruch verbunden, Geo-Wissen vermitteln zu wollen – ist so etwas überhaupt realisierbar? Die GeoRoute Ruhr, die sich längs des Ruhrtals von Mülheim bis Schwerte schlängelt, zeigt, dass es geht. Pünktlich zum Tag des Geotops 2010 eröffnete der GeoPark Ruhrgebiet diesen Fernwanderweg, der durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern und Wiesen führt, entlang der Ruhr und ihrer Seen, durch Fachwerkstädte und vorbei an Burgen, Schlössern und uralten Kirchen, der den Besucher aber auch mit moderner Architektur und Technik konfrontiert. Die engen Verzahnungen von Natur, Kulturgeschichte und moderner Metropolregion machen den spannungsvollen Reiz dieser Region aus, deren wirtschaftliche und sozio-kulturelle Entwicklung ganz eng mit den geologischen Verhältnissen des Untergrundes und den hier auftretenden Bodenschätzen verbunden ist. Kohle, Sandstein, Tonstein gehören zu den Schätzen, die im Laufe der Erdgeschichte entstanden und die der Mensch hier schon seit Jahrhunderten zu seinem Vorteil nutzt. In zahllosen Beispielen entlang des Weges finden sich eindrucksvolle Zeugen der Millionen Jahre alten Erdgeschichte der Region: Klassische geologische Aufschlüsse, aber auch Zeugnisse des Bergbaus und der Industriegeschichte, oft von kulturell hohem Rang, gehören deshalb zu den wichtigen Objekten, die der Wanderer auf der GeoRoute Ruhr kennen lernt. Weiterlesen

Rohstoffland Ruhrgebiet: Der Nationale Geopark Ruhrgebiet

Online seit 29. April 2011 | Von Volker Wrede

Identität durch Rohstoffe
Es gibt nur wenige Regionen in Europa, in denen sich der enge Zusammenhang zwischen dem geologisch bedingten Vorkommen von natürlichen Ressourcen und der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung so klar aufzeigen lässt, wie im Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet in seiner heutigen Form geht weder auf eine historische territoriale Einheit zurück, noch stellt es einen einheitlichen Landschaftsraum dar. Die kulturelle Grenze zwischen Rheinland und Westfalen verläuft durch das Ruhrgebiet, drei Regierungsbezirke haben Anteile am Ruhrgebiet und geographisch gehören Teile zum Rheinischen Schiefergebirge, Teile zum Münsterland und zum Niederrheinischen Tiefland. Verbindendes und Identität stiftendes Element ist allein die wirtschaftliche Entwicklung der letzten ca. 200 Jahre, in der sich aus einem vorwiegend dünn besiedelten, ländlich geprägten Raum in kurzer Zeit ein Zentrum der Montan- und Schwerindustrie mit heute rund 5 Millionen Einwohnern entwickelte. Grundlage dafür waren die natürlichen Ressourcen, die hier in außerordentlicher Vielfalt und Menge auftreten. Weiterlesen

“Auf Schatzsuche in Chemnitz” – Filmprojekt des Chemnitzer Naturkundemuseums sucht Sponsoren

Online seit 28. Februar 2011 | Von Lutz Geißler

Nachdem Wissenschaftler drei Jahre lang nach dem Versteinerten Wald von Chemnitz gegraben und sensationelle Fundstücke geborgen haben, folgen nun Jahre der wissenschaftlichen Auswertung. Mit einem Filmprojekt, für das das Naturkundemuseum Chemnitz Unterstützer sucht, soll die spannende Arbeit der Geowissenschaftler für die Öffentlichkeit aufbereitet und verständlich vermittelt werden. Weiterlesen

Geowissenschaften als Jugendroman: “Ruf der Tiefe” erschienen

Online seit 11. Februar 2011 | Von Lutz Geißler

Das IFM-GEOMAR und der Verlag Beltz & Gelberg haben heute in einer Pressemitteilung einen neuen Jugendroman vorgestellt, der sich mit der Tiefsee befasst. Die Autoren von “Ruf der Tiefe” wurden dabei intensiv von Wissenschaftlern beraten. Weiterlesen

Neue Landmarke „Liebenburg“ im Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen

Online seit 26. Januar 2011 | Von Friedhart Knolle

Mit der Landmarke 18 – Schloss Liebenburg – erfährt das erfolgreiche Landmarkenkonzept des Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen nördlich des Harzes seine Fortführung. Weiterlesen

Der Nationale, Europäische und Globale GeoPark Schwäbische Alb

Online seit 12. Januar 2011 | Von Elmar P. J. Heizmann

Wie ein 200 km langer, etwa 40 km breiter Riegel zieht sich die Schwäbisch Alb als verkipptes Juraplateau vom Hochrhein im Südwesten bis zum Nördlinger Ries im Nordosten quer durch ganz Südwestdeutschland. Gegen Nordwesten wird sie von der mehrere hundert Meter hohen Steilkante des Albtraufs begrenzt, gegen Südosten durch den Verlauf der Donau, die in etwa das Abtauchen der Juraschichten unter die Ablagerungen des Molassebeckens markiert. Diese naturräumliche Abgrenzung, die Vielfalt ihrer geologischen Erscheinungen und ihr Fossilreichtum sind Voraussetzungen, die sie für einen Geopark prädestinieren. Weiterlesen

Besucher- und Informationszentrum Grube Messel eröffnet

Online seit 2. Januar 2011 | Von Thomas Martin

Am 26. August 2010 wurde das Besucher- und Informationszentrum Grube Messel vom scheidenden Hessischen Ministerpräsidenten, Roland Koch, und der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, feierlich eröffnet. Weiterlesen

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