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	<title>geonetzwerk.org &#187; Projektberichte</title>
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		<title>Der Kopernikus der Geowissenschaften: 100 Jahre Kontinentaldrifttheorie Alfred Wegeners – Gedenksymposium und Sonderausstellung in Frankfurt am Main</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GeoUnion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alfred Wegener]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 6. Januar 2012 war es genau 100 Jahre her, dass die Idee der Verschiebung der Kontinente als Grundbaustein unseres heutigen Verst&#228;ndnisses einer dynamischen Erde zum ersten Mal der wissenschaftlichen &#214;ffentlichkeit vorgestellt wurde. Auf der Hauptversammlung der Geologischen Vereinigung (GV) pr&#228;sentierte an diesem Tag im Jahr 1912 im Frankfurter Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum der damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. Januar 2012 war es genau 100 Jahre her, dass die Idee der Verschiebung der Kontinente als Grundbaustein unseres heutigen Verst&auml;ndnisses einer dynamischen Erde zum ersten Mal der wissenschaftlichen &Ouml;ffentlichkeit vorgestellt wurde. Auf der Hauptversammlung der <a title="zur Website" href="http://www.g-v.de" target="_blank">Geologischen Vereinigung (GV)</a> pr&auml;sentierte an diesem Tag im Jahr 1912 im Frankfurter <a title="zur Website" href="http://www.senckenberg.de" target="_blank">Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum</a> der damals 31-j&auml;hrige Meteorologe Alfred Wegener seine Theorie der driftenden Kontinente.<span id="more-2288"></span></p>
<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2289" title="Sonderausstellung „Weltbewegend – Alfred Wegeners Theorie wird 100“" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2012/01/120124_01.jpg" alt="Sonderausstellung „Weltbewegend – Alfred Wegeners Theorie wird 100“" width="200" height="419" /><p class="wp-caption-text">Sonderausstellung „Weltbewegend – Alfred Wegeners Theorie wird 100“</p></div>
<p>Mit einer Sonderausstellung (weitere Informationen siehe unten), einem Fachsymposium und einem &ouml;ffentlichen Abendvortrag erinnerten das Senckenberg Forschungsinstitut und das <a title="zur Website" href="http://www.awi.de" target="_blank">Alfred-Wegener-Institut f&uuml;r Polar- und Meeresforschung (AWI)</a> am 6. Januar 2012 gemeinsam an diesen denkw&uuml;rdigen Moment in den Geowissenschaften. In sieben Vortr&auml;ge wurden verschiedene Aspekte aus dem Werk Wegeners und die Entwicklung der Geowissenschaften nach Wegeners bahnbrechender Ver&ouml;ffentlichung vorgestellt. Anschlie&szlig;end pr&auml;sentierte Reinhard A. Krause vom AWI in einem &ouml;ffentlichen Abendvortrag eine zusammenfassende Darstellung der wissenschaftlichen Leistung Wegeners.</p>
<p>Der Veranstaltungsort war dabei leider nicht der Raum, in dem Wegener 1912 seinen Vortrag hielt, denn der damals bestehende H&ouml;rsaal im Erdgeschoss des neobarocken Prachtbaus ist mittlerweile zum Pausenraum f&uuml;r Schulklassen umgebaut, erkl&auml;rte Prof. Volker Mosbrugger, Generaldirektor Senckenbergs, in seiner Er&ouml;ffnungsredeim Festsaal des Museums.</p>
<p>Zu Beginn des Symposiums zeichnete Ulrich Wutzke, Geologe, Fachredakteur und einer der wichtigsten Biographen Wegeners, dessen Lebensweg nach: Alfred Wegener wuchs in Berlin im Pfarrhaus an der (heute verschwundenen) Petrikirche sowie in Zechlinerh&uuml;tte im l&auml;ndlichen n&ouml;rdlichen Brandenburg auf. Sein Studium der Naturwissenschaften (Physik, Meteorologie, Astronomie) in Berlin, Heidelberg und Innsbruck, schloss er 1905 mit der Promotion in Berlin ab. Anschlie&szlig;end arbeitete er – zusammen mit seinem &auml;lteren Bruder Kurt – am Aeronautischen Observatorium in Lindenberg bei Beeskow in Ostbrandenburg. Im Rahmen meteorologischer Messungen wurde Wegener zum Ballonfahrer; zusammen mit seinem Bruder Kurt stellte er im April 1906 mit einem 52-st&uuml;ndigen Ballonflug von Lindenberg &uuml;ber Flensburg bis in den Spessart einen Weltrekord auf. Im selben Jahr noch nahm er auf eigene Initiative an der Gr&ouml;nland-Exkursion des D&auml;nen Ludvig Mylius-Erichsen teil. Ab 1909 war Wegener Privatdozent, dann Professor in Marburg. Dort schrieb er – u.a. im Genesungsurlaub w&auml;hrend des ersten Weltkriegs – sein Hauptwerk „Die Entstehung der Kontinente und Ozeane”, das in der 1. Auflage 1915 erschien. 1913 heiratete Wegener Else K&ouml;ppen, die Tochter des Klimatologen Wladimir K&ouml;ppen, mit dem Wegener auch wissenschaftlich – vor allem zur Pal&auml;oklimaforschung – zusammenarbeitete. Wutzke referierte eindringlich die Herausforderungen der Gr&ouml;nland-Expeditionen, die letztlich auch Wegener, im Jahr 1930, das Leben kosten sollten. Aber nicht nur als Wegbereiter der Plattentektonik und als Polarforscher, insbesondere Polarmeteorologe, leistete Wegener Au&szlig;ergew&ouml;hnliches. Bedeutend sind auch seine Arbeiten zur Typologie der Krater. Auf dieser Grundlage konnte er den Fund eines 1916 eingeschlagenen Meteoriten im hessischen Kn&uuml;llgebirge voraussagen.</p>
<p>Prof. Wolfgang Jakoby von der Universit&auml;t Mainz begab sich auf die Spuren wichtiger Details in der Entwicklung von Wegeners Theorie: 1912 hatte Wegener im Prinzip bereits das Ph&auml;nomen des „seafloor spreading“ formuliert, dies jedoch in den sp&auml;teren Ver&ouml;ffentlichungen nicht mehr angef&uuml;hrt. Als Grund daf&uuml;r vermutet Jakoby, dass Wegener bei einem Island-Aufenthalt keine Spalten sah, die den Prozess belegen konnten. Aber die Spalten existieren, sogar in Schw&auml;rmen – nur dass Wegener ihnen damals nicht begegnete. Jakoby stellte Wegener auch in einen wissenschaftshistorischen und -theoretischen Kontext: als K&auml;mpfer gegen den heute erschreckend anmutenden „fixistischen Konservatismus“ der damaligen Fachvertreter und als ein Forscher, der mit der richtigen Mischung aus Intuition und sorgf&auml;ltigem Nachrechnen ans Werk ging.</p>
<p>Prof. Rolf Schroeder vom Senckenberg-Forschungsinstitut erinnerte an die Darstellungen sich verschiebender Kontinente vor Wegeners Theorie, insbesondere an Antonio Snider. Snider hatte 1858 einen Bericht mit einer derartigen Darstellung ver&ouml;ffentlicht. Schr&ouml;der pr&auml;sentierte vor allem die pal&auml;ontologischen Aspekte und Argumente, die f&uuml;r Wegeners Idee sprachen – ein Thema, das Alan Lord noch vertiefte, mit besonderer Ber&uuml;cksichtigung der Entwicklung der Ostrakoden beiderseits des Atlantiks.<br />
Die Thematik der Pal&auml;oklimatologie, die Wegener auch zusammen mit seinem Schwiegervater K&ouml;ppen bearbeitete, kam im Vortrag von J&ouml;rn Thiede (ehemals Direktor des AWI, heute an der St. Petersburg State University t&auml;tig) zum Tragen. Die beiden Wissenschaftler st&uuml;tzten sich dabei wesentlich auf die Arbeiten des serbischen Ingenieurs und Mathematikers Milutin Milancovic, der die Schwankungen der Sonneneinstrahlung als Folge astronomischer Regelm&auml;&szlig;igkeiten (Exzentrizit&auml;t u.a.) erkl&auml;rte. Die Daten sind heute in vieler Hinsicht durch die Auswertungen von Eiskeilen aus der polaren Eismasse best&auml;tigt.</p>
<p>Dr. Karsten Piepjohn pr&auml;sentierte in seinem exzellent bebilderten Vortrag ein exemplarisches Schaust&uuml;ck zum Thema Kontinentaldrift: „12 000 Kilometer in 600 Millionen Jahren“ – der Weg der Inselgruppe Spitzbergen vom S&uuml;dpol zum Nordpol. Dabei lieferte er f&uuml;r die verschiedenen Zeitschnitte jeweils die Position des Krustenst&uuml;cks auf dem Globus und die pal&auml;o&ouml;kologische Situation. Frank Wilhelms vom AWI berichtete schlie&szlig;lich &uuml;ber die aktuellen Forschungen zu Eisschilden und Eiskernbohrungen und die daraus resultierenden Klimarekonstruktionen– in beispielhaft internationaler Zusammenarbeit, seit Neuestem im Rahmen von IPICS – International Partnership in Ice Core Science.</p>
<p>Den Reigen der Vortr&auml;ge schloss der &ouml;ffentliche Abendvortrag von Dr. Reinhard A. Krause vom AWI ab. Wie zuvor Wutzke folgte auch Krause den Lebensstationen Wegeners, wobei er das Bekannte durch viele interessante, noch weitgehend unbekannte Details erg&auml;nzte. Sein Vortrag zeigte Wegener als praktischen Probleml&ouml;ser auf den Expeditionen, aber auch als den theoretisch versierten Wissenschaftler, der 1926 seine Vorstellungen von Bau und Dynamik der Erde bereits auf einem internationalen Symposium in New York pr&auml;sentierte.</p>
<p>Zum Jahrestag er&ouml;ffnete das Senckenberg Naturmuseum die interaktive <a title="zur Ausstellungswebsite" href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=14526" target="_blank">Sonderausstellung „Weltbewegend – Alfred Wegeners Theorie wird 100“</a>, die den Besuchern/-innen in sehr interessanter Weise die Pers&ouml;nlichkeit und die wissenschaftliche Leistung des Meteorologen, Geowissenschaftlers und Polarforschers Wegener nahebringt. <strong>Weitere Informationen im <a title="PDF-Datei" href="http://www.senckenberg.de/files/content/11-3138_flyer_alfred_wegener_rz.pdf" target="_blank">Ausstellungs-Flyer</a>.</strong></p>
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		<title>Geopark-Symposium Breitscheid</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 18:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Geopark Westerwald-Lahn-Taunus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Westerwald-Lahn-Taunus]]></category>
		<category><![CDATA[Symposium]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 09. und 10. September findet in Breitscheid ein Symposium statt, bei dem zahlreiche Aspekte des neu gegr&#252;ndeten Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus vorgestellt werden. Das Symposium wird von der Gesch&#228;ftsstelle des Geoparks in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Breitscheid und unterst&#252;tzt vom Verein Zeitspr&#252;nge e.V. und der Fritz-Philippi-Schule Breitscheid veranstaltet. In der Gemeinde Breitscheid befinden sich mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 09. und 10. September findet in Breitscheid ein Symposium statt, bei dem zahlreiche Aspekte des neu gegr&uuml;ndeten <a title="zur Website" href="http://www.geopark-wlt.de/" target="_blank">Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus</a> vorgestellt werden. Das Symposium wird von der Gesch&auml;ftsstelle des Geoparks in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Breitscheid und unterst&uuml;tzt vom Verein Zeitspr&uuml;nge e.V. und der Fritz-Philippi-Schule Breitscheid veranstaltet. In der Gemeinde Breitscheid befinden sich mit dem Geoinformationszentrum „Museum Zeitspr&uuml;nge“ sowie dem „Herbstlabyrinth“ bedeutende Sehensw&uuml;rdigkeiten des Geoparks.<span id="more-2151"></span></p>
<p>Das Symposium beginnt am 09. September um 13.00 Uhr. Nach den Begr&uuml;&szlig;ungsworten  durch den 1. Kreisbeigeordneten des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Hofmann, den Leiter des Geoparks, Knut Rehn sowie den B&uuml;rgermeister der Gemeinde Breitscheid, Roland Lay, stimmt der Sch&uuml;lerchor der Philippi-Schule mit zwei Bergmannsliedern auf die Veranstaltung ein. Anschlie&szlig;end werden die Sch&uuml;ler Otfried Schwarz, den ehemaligen stellvertretenden Betriebsleiter der Grube Fortuna, zu seinem beruflichen Werdegang interviewen.</p>
<p>Am Nachmittag ab 14.45 Uhr folgen zahlreiche Referate. Den Anfang macht Dr. Uwe Peters, der das neue Konzept zum Museum Zeitspr&uuml;nge vorstellt. Es folgt ein Vortrag zum Thema „Tropische Riffatolle sowie Vulkane an Land und im Meer – Episoden der geologischen Entwicklungsgeschichte der Region um Breitscheid“ von Prof. Dr. R&uuml;diger Henrich/ Universit&auml;t Bremen. Nach der Kaffeepause erl&auml;utert Walter Lutz von der Fuhrl&auml;nder AG die M&ouml;glichkeiten der Nutzung von Windkraft im Westerwald. Schlie&szlig;lich berichtet Dr. Frank Verse, Stadt- und Kreisarch&auml;ologe des Landkreises Fulda, &uuml;ber Metallfunde aus der Eisenzeit in den Erdbacher H&ouml;hlen.</p>
<p><strong>Ausstellung regionaler Rohstoff- und Energieanlagenunternehmen erg&auml;nzt das Programm</strong><br />
Nach dem gemeinsamen Abendessen geht es kurzweilig weiter. Zun&auml;chst wird Bgm. Roland Lay &uuml;ber aktuelle Entwicklungen aus Breitscheid informieren und Ingo Dorsten von der Spel&auml;ologische Arbeitsgemeinschaft Hessen erl&auml;utert neue Forschungsergebnisse aus dem Herbstlabyrinth. Abschlie&szlig;end interviewt Uli Horch, Lehrer an der Fritz-Philippi-Schule und passionierter Lokalhistoriker, zwei langj&auml;hrige Bergleute – und zwar auf platt.</p>
<p>Der Samstag steht ganz im Zeichen von Gel&auml;ndeexkursionen. Ab 10.00 Uhr bietet das Mobile Landschaftsmuseum ein Kinderprogramm f&uuml;r die kleinen G&auml;ste an. Ebenfalls um 10.00 Uhr beginnt auch die erste Gel&auml;ndeexkursion mit dem Verein Zeitspr&uuml;nge in die Gasseschlucht und zu den Gr&auml;bern der Hallstattzeit. Die zweite Exkursion beginnt um 12.00 Uhr und f&uuml;hrt in die Breitscheider Karstlandschaft. In der dritten Exkursion, die um 14.00 Uhr beginnt, geht es dann um die geologischen Besonderheiten zwischen Breitscheid und Langenaubach.<br />
An beiden Tagen erg&auml;nzt eine Ausstellung regionaler Rohstoff- und Energieanlagenunternehmen in der Mehrzweckhalle Breitscheid das Programm.<br />
Das Symposium findet in der Mehrzweckhalle Breitscheid, Am S&uuml;dhang 5, 35767 Breitscheid statt. Der Tagungsbeitrag betr&auml;gt 15,00 Euro. Das Programm sowie die Anmeldungsunterlagen k&ouml;nnen auf der Geopark-Internetseite unter www.geopark-wlt.de heruntergeladen werden.</p>
<p><strong>L&auml;nder&uuml;bergreifende Gemeinschaftsinitiative GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus</strong><br />
Der GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus ist eine l&auml;nder&uuml;bergreifende Gemeinschaftsinitiative der f&uuml;nf hessischen und rheinland-pf&auml;lzischen Landkreise Altenkirchen, Westerwaldkreis, Rhein-Lahn-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg sowie Lahn-Dill-Kreis. Der GEOPARK erstreckt sich &uuml;ber eine Fl&auml;che von ca. 4.500 km2. Zahlreiche geologische Sehensw&uuml;rdigkeiten bieten den Besuchern die M&ouml;glichkeit, tief in die spannende Entwicklungsgeschichte der Erde einzutauchen. Gleichzeitig er&ouml;ffnet der GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus wie kaum ein anderer Park die Gelegenheit, die Bedeutung geologischer Rohstoffe f&uuml;r die Wirtschaftsentwicklung in der Region nachzuvollziehen.</p>
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		<title>Neue Attraktion im Nationalen GeoPark Th&#252;ringen Inselsberg – Drei Gleichen entsteht: Der Saurier-Erlebnispfad in Georgenthal</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 14:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nancy Allmrodt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnispfad]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Inselsberg - Drei Gleichen]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Saurier]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Geotops]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeiten am Saurier-Erlebnispfad des Nationalen GeoParks Th&#252;ringen Inselsberg &#8211; Drei Gleichen in Georgenthal gehen in die entscheidende Phase: Einen Monat vor der Er&#246;ffnung werden diesen Freitag, den 19.08.2011, um die Mittagszeit die Saurier in Georgenthal eintreffen. Bis sie ihren endg&#252;ltigen Platz am Saurier-Erlebnispfad einnehmen, werden diese im Bauhof der Gemeinde zwischengelagert. Der Saurier-Erlebnispfad ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeiten am Saurier-Erlebnispfad des <a title="zum Geopark" href="http://www.thueringer-geopark.de/" target="_blank">Nationalen GeoParks Th&uuml;ringen Inselsberg &#8211; Drei Gleichen</a> in Georgenthal gehen in die entscheidende Phase: Einen Monat vor der Er&ouml;ffnung werden diesen Freitag, den 19.08.2011, um die Mittagszeit die Saurier in Georgenthal eintreffen. Bis sie ihren endg&uuml;ltigen Platz am Saurier-Erlebnispfad einnehmen, werden diese im Bauhof der Gemeinde zwischengelagert.<span id="more-2144"></span></p>
<p>Der Saurier-Erlebnispfad ist die neuste GeoRoute im Nationalen GeoPark Th&uuml;ringen Inselsberg – Drei Gleichen. Entlang dieses Wanderweges im Th&uuml;ringer Wald, der von Georgenthal &uuml;ber die Ursaurierfundstelle Bromacker bis zum GeoInformationszentrum Lohm&uuml;hle f&uuml;hrt, werden 17 wissenschaftliche Rekonstruktionen von Sauriern in Lebensgr&ouml;&szlig;e aufgestellt. In den Saurier-Erlebnispfad wurden nur Saurier aufgenommen, deren Knochen im GeoPark gefunden wurden oder anhand der geologischen Schichten im GeoPark gefunden werden k&ouml;nnten. Der Saurier-Erlebnispfad zeigt die Entwicklung der Saurier von den kleinen Ursauriern als fr&uuml;he landlebende Wirbeltiere bis hin zu den gro&szlig;en Dinosauriern – dies entspricht einem Zeitraum von rund 100 Millionen Jahren vom Rotliegend (Perm) bis zum Unterjura.</p>
<p>Insbesondere die Ursaurier, welche sowohl amphibische, reptilische oder schon s&auml;ugetier&auml;hnliche Merkmale aufweisen, k&ouml;nnen am Saurier-Erlebnispfad kennengelernt und bestaunt werden. So wird auch das ber&uuml;hmte „Tambacher Liebespaar“ rekonstruiert und aufgestellt. Mit dem Saurier-Erlebnispfad soll die international bedeutende Saurierfundst&auml;tte Bromacker aufgewertet werden. Auch Laien soll die immense Bedeutung dieser Fundst&auml;tte nahe gebracht werden. Jeder Interessierte kann in die Welt der Saurier eintauchen: Entweder auf eigene Faust mit Hilfe der Informationstafeln oder mit F&uuml;hrungen der zertifizierten GeoPark-F&uuml;hrer, die Ihnen nicht nur die Geologie sondern auch so manch interessante Entdeckung  n&auml;her bringen. Erg&auml;nzt durch ein in den Saurier-Erlebnispfad integriertes Quiz, welches vor allem Familien mit Kindern anspricht, bietet der Saurier-Erlebnispfad ein umfangreiches Ausflugsziel, bei dem erlebnisorientiert Wissen vermittelt wird.</p>
<p>Feierlich er&ouml;ffnet wird der Saurier-Erlebnispfad am <strong>18. September 2011 </strong> (ab 14 Uhr auf dem Schlo&szlig;platz Georgenthal). Die Er&ouml;ffnung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum j&auml;hrlich bundesweit durchgef&uuml;hrten <a title="Tag des Geotops" href="http://www.dgg.de/cms/front_content.php?idcat=197" target="_blank">Tag des Geotops</a> statt.</p>
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		<title>Rh&#246;ner wollen Geologie erlebbar machen</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2011/07/26/rhoner-wollen-geologie-erlebbar-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 14:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Biosphärenreservat Rhön]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Geologischer Lehrpfad]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrpfad]]></category>
		<category><![CDATA[Rhön]]></category>

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		<description><![CDATA[Moore, Basalt in der Kuppenrh&#246;n, Spuren von Vulkanismus an der Milseburg, Fossilienlagerst&#228;tte Sieblos – die Rh&#246;n ist ein geologischer Schatz. Um diesen darzustellen, hat das Biosph&#228;renreservat das Projekt „Rh&#246;ner Geologie erleben“ initiiert und ein Konzept erarbeiten lassen. Es sieht vor, rund 40 geologische Sehensw&#252;rdigkeiten der bayerischen und hessischen Rh&#246;n – vom Naturlehrpfad Schwarzes Moor und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moore, Basalt in der Kuppenrh&ouml;n, Spuren von Vulkanismus an der Milseburg, Fossilienlagerst&auml;tte Sieblos – die Rh&ouml;n ist ein geologischer Schatz. Um diesen darzustellen, hat das <a title="zur Website" href="http://biosphaerenreservat-rhoen.de/de/" target="_blank">Biosph&auml;renreservat</a> das <a title="mehr Infos zum Projekt" href="http://biosphaerenreservat-rhoen.de/de/news/336-projekt-rhoener-geologie-erleben" target="_blank">Projekt „Rh&ouml;ner Geologie erleben“</a> initiiert und ein Konzept erarbeiten lassen.<span id="more-2121"></span></p>
<p>Es sieht vor, rund 40 geologische Sehensw&uuml;rdigkeiten der bayerischen und hessischen Rh&ouml;n – vom Naturlehrpfad Schwarzes Moor und Geologielehrpfad bei Bischofsheim &uuml;ber Steinwand, Milseburg und Sieblos bis hin zu Steinbr&uuml;chen – erlebbar zu machen, die erdgeschichtlichen Vorg&auml;nge der vergangenen 250 Millionen Jahre abzubilden und Themen wie Vulkanismus, Plattentektonik und Dinosaurier, aber auch Siedlungs- und Kulturgeschichte der Rh&ouml;n zu verdeutlichen.</p>
<div id="attachment_2122" class="wp-caption aligncenter" style="width: 518px"><img class="size-full wp-image-2122" title="Spuren aus der Vorzeit: offenliegendes Gestein an der Abtsrodaer Kuppe. Der kleine Berg war ein kleinerer Vulkankegel, ein sogenannter Flankenvulkan, an den H&auml;ngen der Wasserkuppe. Foto: Arnulf M&uuml;ller" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/07/110726_01.jpg" alt="Spuren aus der Vorzeit: offenliegendes Gestein an der Abtsrodaer Kuppe. Der kleine Berg war ein kleinerer Vulkankegel, ein sogenannter Flankenvulkan, an den H&auml;ngen der Wasserkuppe. Foto: Arnulf M&uuml;ller" width="508" height="344" /><p class="wp-caption-text">Spuren aus der Vorzeit: offenliegendes Gestein an der Abtsrodaer Kuppe. Der kleine Berg war ein kleinerer Vulkankegel, ein sogenannter Flankenvulkan, an den H&auml;ngen der Wasserkuppe. Foto: Arnulf M&uuml;ller</p></div>
<p>„Die geologischen Sch&auml;tze wollen wir damit touristisch besser vermarkten“, erkl&auml;rt Martin Kremer, stellvertretender Leiter der hessischen Verwaltungsstelle des Reservats. Geplant sind unter anderem die Beschilderung von geologischen Orten und Wanderwegen, Hinweistafeln mit Erkl&auml;rungen zur Geologie, „Klopfpl&auml;tze“ – Steinbr&uuml;che, in denen Mineralien und Fossilien gesammelt werden k&ouml;nnen – und ein GEO-F&uuml;hrer, in dem alle Sehensw&uuml;rdigkeiten in einem Heft vorgestellt und geb&uuml;ndelt werden. „Das gesamte Konzept ist modular aufgebaut, man muss es nicht auf einmal umsetzen“, sagt Planer Alexander M. Heyng von <a title="zur Website" href="http://www.amh-geo.de/">amh-Geo</a>. Er hat mit den Unternehmen <a title="zur Website" href="http://www.frankonzept.de/" target="_blank">Frankonzept</a>, Geomedia und Krautworst Naturstein das Konzept erarbeitet.</p>
<p><strong>B&uuml;ndel von Ma&szlig;nahmen</strong><br />
Erg&auml;nzt werden soll „Geologie erlebbar machen“ durch ein Gesteins-Monument und eine mobile Bildungseinheit nach einem Vorbild im Altm&uuml;hltal. Ein Pkw-Anh&auml;nger mit Aufbau soll als „Botschafter der Rh&ouml;ner Geologie“ dienen und bei Messen und Schulveranstaltungen auf das Thema aufmerksam machen. Das Monument mit dem Namen „Rocken Rh&ouml;n“ soll eine Art Signum werden und aus den pr&auml;gendsten Gesteinen Basalt, Muschelkalk und Buntsandstein bestehen. „Damit soll Geologie im Wortsinne begreifbar werden und das Thema ins Bewusstsein holen“, erkl&auml;rt Geologe Uli Leonhardt von Geomedia.</p>
<p>Sogar Applikationen f&uuml;r das Mobiltelefon seien denkbar, mit denen sich internetaffine Nutzer Routen f&uuml;rs Geo-Caching und die geologische Schatzsuche zusammenstellen k&ouml;nnen oder geologische Informationen online abrufen k&ouml;nnen. „Damit werden wir ein neues Publikum f&uuml;r das Thema Geologie erreichen“, sagt Kulturwissenschaftlerin Dagmar Stonus von Frankonzept.</p>
<p>Bis es soweit ist, k&ouml;nnen noch Jahre vergehen. In den zur&uuml;ckliegenden Monaten hat das geologische und kulturwissenschaftliche Projektteam rund 150 Sehensw&uuml;rdigkeiten in der gesamten Rh&ouml;n besucht und Steckbriefe erstellt, damit alle Themenbereiche abgedeckt werden. Seit rund einem Jahr wird das Thema in der Arbeitsgemeinschaft der Rh&ouml;ner Landkreise diskutiert. „Das Konzept ist ein Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel, jetzt m&uuml;ssen wir diskutieren, was m&ouml;glich und gewollt ist“, sagt Martin Kremer von der hessischen Verwaltungsstelle des <a title="zur Facebook-Seite des Reservates" href="http://de-de.facebook.com/brrhoen" target="_blank">Biosph&auml;renreservats</a>. Es gelte nun, die Rh&ouml;ner Geologie in das komplexe, regionale Umweltbildungsprogramm zu integrieren. Th&uuml;ringen wird wohl seine Geologie vorerst aber nicht erlebbar machen, obwohl sie am Projekt beteiligt sind – bislang gebe es keine entsprechenden F&ouml;rderprogramme daf&uuml;r.</p>
<p><em>Autor: Norman Zellmer<br />
Erschienen in: <a title="zum Original-Artikel" href="http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten/fulda_und_region/Fulda-Region-Rhoener-wollen-Geologie-erlebbar-machen;art25,429901" target="_blank">Online-Ausgabe der Fuldaer Zeitung am 20.07.2011</a></em></p>
<p><em>Ver&ouml;ffentlichung auf geonetzwerk.org mit freundlicher Genehmigung der Fuldaer Zeitung</em></p>
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		<title>Der Saurier-Erlebnispfad in Georgenthal</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 08:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nancy Allmrodt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnispfad]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Inselsberg - Drei Gleichen]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Saurier]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Geotops]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Saurier-Erlebnispfad ist die neuste GeoRoute im Nationalen GeoPark Th&#252;ringen Inselsberg – Drei Gleichen, die zum Tag des Geotops am 18.09.2011 feierlich er&#246;ffnet wird. Entlang dieses Wanderweges im Th&#252;ringer Wald, der von Georgenthal &#252;ber die Ursaurierfundstelle Bromacker bis zum GeoInformationszentrum Lohm&#252;hle f&#252;hrt, werden 17 wissenschaftliche Rekonstruktionen von Sauriern in Lebensgr&#246;&#223;e aufgestellt. In den Saurier-Erlebnispfad wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Saurier-Erlebnispfad ist die neuste GeoRoute im <a title="zur Website" href="http://www.thueringer-geopark.de/" target="_blank">Nationalen GeoPark Th&uuml;ringen Inselsberg – Drei Gleichen</a>, die zum Tag des Geotops am 18.09.2011 feierlich er&ouml;ffnet wird. Entlang dieses Wanderweges im Th&uuml;ringer Wald, der von Georgenthal &uuml;ber die Ursaurierfundstelle Bromacker bis zum GeoInformationszentrum Lohm&uuml;hle f&uuml;hrt, werden 17 wissenschaftliche Rekonstruktionen von Sauriern in Lebensgr&ouml;&szlig;e aufgestellt. In den Saurier-Erlebnispfad wurden nur Saurier aufgenommen, deren Knochen im GeoPark gefunden wurden oder anhand der geologischen Schichten im GeoPark gefunden werden k&ouml;nnten. Der Saurier-Erlebnispfad zeigt die Entwicklung der Saurier von den kleinen Ursauriern als fr&uuml;he landlebende Wirbeltiere bis hin zu den gro&szlig;en Dinosauriern – dies entspricht einem Zeitraum von rund 100 Millionen Jahren vom Rotliegend (Perm) bis zum Unterjura.<span id="more-2112"></span></p>
<p>Insbesondere die Ursaurier, welche sowohl amphibische, reptilische oder schon s&auml;ugetier&auml;hnliche Merkmale aufweisen, k&ouml;nnen am Saurier-Erlebnispfad kennengelernt und bestaunt werden. Einer dieser bekannten Ursaurier aus der Zeit des Rotliegenden (vor 280 Mio. Jahren) ist der “Gro&szlig;f&uuml;&szlig;ige Bergl&auml;ufer” <em>(Orobates pabsti), </em>der im Vergleich zu seiner L&auml;nge von 1 m, sehr gro&szlig;e F&uuml;&szlig;e hat und viele F&auml;hrten-Spuren am Bromacker hinterlassen hat. Seine Tapse bildet die Wegemarkierung entlang des Saurier-Erlebnispfades.</p>
<div id="attachment_2113" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-2113" title="Der “Gro&szlig;f&uuml;&szlig;ige Bergl&auml;ufer” (Orobates pabsti)." src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/07/110716_01.jpg" alt="Der “Gro&szlig;f&uuml;&szlig;ige Bergl&auml;ufer” (Orobates pabsti)." width="510" height="500" /><p class="wp-caption-text">Der “Gro&szlig;f&uuml;&szlig;ige Bergl&auml;ufer” (Orobates pabsti).</p></div>
<p>Auch wird die „Permeidechse“ (<em>Protorosaurus speneri</em>) vorgestellt. Dieser 258 Millionen Jahre alte Saurier wurde bis zu 3 m lang und ern&auml;hrte sich vermutlich von Pflanzen. Fundort war beispielsweise Gl&uuml;cksbrunn bei Schweina/Th&uuml;ringen. Mit einer L&auml;nge von bis zu 8 m ist der „Fr&auml;nkische Lindwurm“ (<em>Plateosaurus engelhardti</em>) ein gr&ouml;&szlig;erer Vertreter. Dieser Saurier lebte vor 215 Millionen Jahren und war ebenfalls ein Pflanzenfresser. Ein fleischfressender Dinosaurier ist z.B.  der „Keuper-Tyrannosaurus“ (<em>Liliensternus liliensterni</em>), der mit dem bekannten <em>Tyrannosaurus rex</em> verwandt ist.</p>
<p>Um die international bedeutende Saurierfundst&auml;tte Bromacker aufzuwerten, wird der Saurier-Erlebnispfad eingerichtet. Die dortigen Fossilfunde reichen von Saurierf&auml;hrten-Spuren bis hin zu sehr gut erhaltenen Saurierknochen. Neben einigen Fundorten in den USA, ist der Bromacker weltweit eine herausragende Fundstelle f&uuml;r Skelette von Ursauriern. Mit diesen zahlreichen Entdeckungen seit 1974 erlangte der Bromacker Ber&uuml;hmtheit, nicht nur unter Pal&auml;ontologen. J&auml;hrlich werden bei wissenschaftlichen Grabungen unter Leitung von Dr. Martens neue Funde hervorgebracht. Diese werden in den Sammlungen des Museums der Natur Gotha aufbewahrt.</p>
<p>Auch Laien soll durch den Saurier-Erlebnispfad die immense Bedeutung dieser Fundst&auml;tte nahe gebracht werden. Jeder Interessierte kann in die Welt der Saurier eintauchen: Entweder auf eigene Faust mit Hilfe der Informationstafeln oder mit F&uuml;hrungen unserer zertifizierten GeoPark-F&uuml;hrer, die Ihnen nicht nur die Geologie sondern auch so manch interessante Entdeckung  n&auml;her bringen. Erg&auml;nzt durch ein in den Saurier-Erlebnispfad integriertes Quiz, welches vor allem Familien mit Kindern anspricht, bietet der Saurier-Erlebnispfad ein umfangreiches Ausflugsziel, bei dem erlebnisorientiert Wissen vermittelt wird. Flyer in deutsch sowie Brosch&uuml;ren in englisch und niederl&auml;ndisch komplettieren das Angebot und machen es auch f&uuml;r internationale Besucher und Wissensbegierige attraktiv.</p>
<p>Die feierliche Er&ouml;ffnung des Saurier-Erlebnispfades am 18. September 2011 ab 14 Uhr auf dem Schlo&szlig;platz Georgenthal findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum j&auml;hrlich bundesweit durchgef&uuml;hrten <a title="zur Website" href="http://www.dgg.de/cms/front_content.php?idcat=197" target="_blank">Tag des Geotops</a> statt.</p>
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		<title>Neue Landmarke „Liebenburg“ im Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 07:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhart Knolle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Geopunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Landmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Liebenburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Landmarke 18 &#8211; Schloss Liebenburg &#8211; erf&#228;hrt das erfolgreiche Landmarkenkonzept des Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen n&#246;rdlich des Harzes seine Fortf&#252;hrung. Anl&#228;sslich der Pr&#228;sentation des Faltblattes zur neuen Landmarke trafen sich die Netzwerkpartner der Region in Liebenburg. Gastgeber war mit der Gemeinde Liebenburg eines der neuen F&#246;rdermitglieder des Regionalverbands Harz. B&#252;rgermeister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.harzregion.de/geopark/18.html" target="_blank">Landmarke 18 &#8211; Schloss Liebenburg</a> &#8211; erf&auml;hrt das erfolgreiche Landmarkenkonzept des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geopark-harz.de/" target="_blank">Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen</a> n&ouml;rdlich des Harzes seine Fortf&uuml;hrung.<span id="more-1933"></span></p>
<p>Anl&auml;sslich der Pr&auml;sentation des Faltblattes zur neuen Landmarke trafen sich die Netzwerkpartner der Region in Liebenburg. Gastgeber war mit der Gemeinde Liebenburg eines der neuen F&ouml;rdermitglieder des Regionalverbands Harz. B&uuml;rgermeister Hubert Spaniol begr&uuml;&szlig;te die zahlreich erschienenen G&auml;ste, unter ihnen der stellvertretende Landrat des Landkreises Goslar Horst Brennecke. B&uuml;rgermeister Spaniol freute sich dar&uuml;ber, dass mit dem neuen Faltblatt ein neuer Baustein zur touristischen Entwicklung der Region vorliegt. Als weiteres F&ouml;rdermitglied begr&uuml;&szlig;te Dr. Klaus George, Leiter des Geoparks, Frau Strohmeyer-Pflug vom Gasthaus J&auml;gerhaus bei Sehlde. F&ouml;rdermitglieder unterst&uuml;tzen den Regionalverband Harz als Tr&auml;ger des Geoparks bei seiner Arbeit. &Uuml;ber die geologische Situation des Gebietes gab Dr. Henning Zellmer, Geologe des Geoparks und Mitarbeiter des Vereins FEMO in K&ouml;nigslutter, Auskunft.</p>
<p>Zu den Geotopen, die von den Autoren um Dr. Friedhart Knolle im Faltblatt beschrieben und zum Besuch empfohlen werden, geh&ouml;ren u. a. der Aufschluss Fl&ouml;teberg, die Gipskuhle Othfresen, die Karstquellen in und um Alt Wallmoden sowie die Hubertusgrotte am J&auml;gerhaus bei Sehlde. Dort sind die neuen Faltbl&auml;tter auch ab sofort erh&auml;ltlich.</p>
<div id="attachment_1934" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-1934" title="Die Netzwerkpartner freuen sich &uuml;ber das neue Faltblatt. Die Personen v. l. Horst Brennecke, Hubert Spaniol, Dr. Klaus George, Dietmar Pflug, Astrid Strohmeyer-Pflug, Astrid D&uuml;tzer, Stefan D&uuml;tzer (Foto: Linke, RVH)" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/01/110125_02.jpg" alt="Die Netzwerkpartner freuen sich &uuml;ber das neue Faltblatt. Die Personen v. l. Horst Brennecke, Hubert Spaniol, Dr. Klaus George, Dietmar Pflug, Astrid Strohmeyer-Pflug, Astrid D&uuml;tzer, Stefan D&uuml;tzer (Foto: Linke, RVH)" width="510" height="340" /><p class="wp-caption-text">Die Netzwerkpartner freuen sich &uuml;ber das neue Faltblatt. Die Personen v. l. Horst Brennecke, Hubert Spaniol, Dr. Klaus George, Dietmar Pflug, Astrid Strohmeyer-Pflug, Astrid D&uuml;tzer, Stefan D&uuml;tzer (Foto: Linke, RVH)</p></div>
<p>Die Sandsteinreliefs der Hubertusgrotte und das Barockschloss Liebenburg finden ihren gemeinsamen Ursprung in der Jagdleidenschaft des Hildesheimers F&uuml;rstbischofs Clemens August. Am Schloss Liebenburg (Geopunkt 1) steht auch eine erste Informationstafel des Geoparks. Weitere sollen im Gebiet aufgestellt werden. Die jetzigen Schlossherren in Liebenburg, Professor Gerd Winner und Ehefrau Martina, f&uuml;hrten die G&auml;ste im Anschluss an die Veranstaltung durch Schlosskirche, Schloss und Skulpturenpark.</p>
<p>Das neue Faltblatt kann ebenso wie die anderen 17 Geopark-Faltbl&auml;tter auf der Internetseite <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.harzregion.de/" target="_blank">www.harzregion.de</a> gelesen und bestellt werden.</p>
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		<title>Besucher- und Informationszentrum Grube Messel er&#246;ffnet</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2011/01/02/besucher-und-informationszentrum-grube-messel-eroeffnet/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 08:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Grube Messel]]></category>
		<category><![CDATA[Informationszentrum]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. August 2010 wurde das Besucher- und Informationszentrum Grube Messel vom scheidenden Hessischen Ministerpr&#228;sidenten, Roland Koch, und der Hessischen Ministerin f&#252;r Wissenschaft und Kunst, Eva K&#252;hne-H&#246;rmann, feierlich er&#246;ffnet. Damit erh&#228;lt die Grube Messel, die von der Hessischen Landesregierung zun&#228;chst als M&#252;lldeponie vorgesehen war und 1995 in die Liste der UNESCO-Welterbest&#228;tten aufgenommen wurde, nach langen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. August 2010 wurde das Besucher- und Informationszentrum <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.grube-messel.de/" target="_blank">Grube Messel</a> vom scheidenden Hessischen Ministerpr&auml;sidenten, Roland Koch, und der Hessischen Ministerin f&uuml;r Wissenschaft und Kunst, Eva K&uuml;hne-H&ouml;rmann, feierlich er&ouml;ffnet.<span id="more-1901"></span></p>
<p>Damit erh&auml;lt die Grube Messel, die von der Hessischen Landesregierung zun&auml;chst als M&uuml;lldeponie vorgesehen war und 1995 in die Liste der UNESCO-Welterbest&auml;tten aufgenommen wurde, nach langen Jahren des Provisoriums eine angemessene Informationsst&auml;tte vor Ort. Der unmittelbar am Rand der Grube Messel gelegene Bau von <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.landaukindelbacher.de/" target="_blank">Landau &amp; Kindelbacher</a> greift in seiner Architektur die Schichtung des &Ouml;lschiefers auf und kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Das von der Welterbe Grube Messel gGmbH betriebene Besucherzentrum informiert anschaulich zur Geologie der Grube Messel und zur Entstehung von Maaren. Unter anderem wird ein Bohrkern aus der 2001 abgeteuften Forschungsbohrung gezeigt, mit der der Nachweis gelang, dass es sich bei der Fossillagerst&auml;tte Messel um einen ehemaligen Maarsee handelt. Daneben wird auch eine kleine, aber feine Auswahl attraktiver Fossilien aus Messel gezeigt.</p>
<div id="attachment_1902" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-1902" title="Besucherandrang im Foyer des Informationszentrums Grube Messel bei der feierlichen Er&ouml;ffnung am 26. August 2010. Foto: T. Martin" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/01/110101_02.jpg" alt="Besucherandrang im Foyer des Informationszentrums Grube Messel bei der feierlichen Er&ouml;ffnung am 26. August 2010. Foto: T. Martin" width="510" height="383" /><p class="wp-caption-text">Besucherandrang im Foyer des Informationszentrums Grube Messel bei der feierlichen Er&ouml;ffnung am 26. August 2010. Foto: T. Martin</p></div>
<p>Von den zahlreichen Festrednern wies lediglich der Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg, Klaus Peter Schellhaas, auf die alles entscheidende Rolle engagierter B&uuml;rger f&uuml;r die Rettung der Grube Messel hin. Denn es war keineswegs die Einsicht in die &uuml;berragende wissenschaftliche Bedeutung von Messel, die 1989 zur Aufgabe der M&uuml;lldeponie-Planung gef&uuml;hrt hatte. Es war vielmehr die gerichtlich verf&uuml;gte Aufhebung des Planfeststellungs-Beschlusses wegen dessen Fehlerhaftigkeit, die die Verantwortlichen zur Aufgabe der Deponieplanung zwang. Den Prozess dazu hatte eine Gruppe verantwortungsvoller B&uuml;rger um den inzwischen verstorbenen ehemaligen Leiter der Geologisch-Pal&auml;ontologischen und Mineralogischen Abteilung des Hessischen Landesmuseums,  Reinhard Heil,  angestrengt, aus deren Reihen auch eine Spende im f&uuml;nfstelligen Bereich zur Begleichung der Anwaltskosten kam.</p>
<p>Das <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.grube-messel.de/" target="_blank">Besucherzentrum</a> ist t&auml;glich von 10.00 bis 17.00 Uhr ge&ouml;ffnet und der Eintritt kostet 10,- €, erm&auml;&szlig;igt 8,- €, Familien 7,- € pro Person.</p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>288 Geo-Aktionen zum Tag des Geotops 2010 in ganz Deutschland: Von Vulkanen und H&#246;hlen, Steinbr&#252;chen und Gesteinsformationen, Museen, Lehrpfaden und mehr</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2010/12/22/288-geo-aktionen-zum-tag-des-geotops-2010-in-ganz-deutschland-von-vulkanen-und-hoehlen-steinbruechen-und-gesteinsformationen-museen-lehrpfaden-und-mehr/</link>
		<comments>http://www.geonetzwerk.org/2010/12/22/288-geo-aktionen-zum-tag-des-geotops-2010-in-ganz-deutschland-von-vulkanen-und-hoehlen-steinbruechen-und-gesteinsformationen-museen-lehrpfaden-und-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 17:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rosemarie Loth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geotope]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Geotops]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geonetzwerk.org/?p=1889</guid>
		<description><![CDATA[Wie in den vergangenen Jahren luden auch heuer die Fachsektion GeoTop der DGG, die Akademie f&#252;r Geowissenschafte und Geotechnologien e.V. und die Pal&#228;ontologische Gesellschaft am 3. Sonntag im September zum bundesweiten Tag des Geotops ein. Und die Aktion wurde erneut ein voller Erfolg! Mit insgesamt 288 Veranstaltungen in allen Bundesl&#228;ndern und damit 12 mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in den vergangenen Jahren luden auch heuer die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.dgg.de/cms/front_content.php?idcat=32" target="_blank">Fachsektion GeoTop der DGG</a>, die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geoakademie.de/" target="_blank">Akademie f&uuml;r Geowissenschafte und Geotechnologien e.V.</a> und die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.palaeontologische-gesellschaft.de/" target="_blank">Pal&auml;ontologische Gesellschaft</a> am 3. Sonntag im September zum bundesweiten <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de/" target="_blank">Tag des Geotops</a> ein.<span id="more-1889"></span></p>
<p>Und die Aktion wurde erneut ein voller Erfolg! Mit insgesamt 288 Veranstaltungen in allen Bundesl&auml;ndern und damit 12 mehr als im vorigen Jahr gab es wieder einen neuen Rekord.  Der Tag des Geotops wurde im Jahr 2010 bereits zum 9. Mal in Deutschland veranstaltet. Wie schon 2009 hatte auch heuer die Bundesministerin f&uuml;r Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Annette Schavan, die Schirmherrschaft &uuml;bernommen. Sie w&uuml;rdigte damit nicht nur das Engagement vieler Akteure, sondern unterstrich so auch die Bedeutung der Geowissenschaften und unserer geologischen „Sch&auml;tze“.</p>
<p>Auch dieses Jahr konnten die Veranstaltungen wieder zentral &uuml;ber die Internetseite <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de" target="_blank">www.tag-des-geotops.de</a> eingegeben und recherchiert werden. Und Dank des guten Wetters in fast ganz Deutschland waren die vielen Aktionen in freier Natur meist auch gut besucht. Dabei beliefen sich die Teilnehmerzahlen in der Regel auf 10 bis zu 1000 Personen.</p>
<p>Beispielsweise kamen in Niedersachsen knapp 1000 Besucher in den Steinbruch H&ouml;ver und informierten sich &uuml;ber Haifischz&auml;hne und Donnerkeile. Nicht nur die Info-Veranstaltung im Weimarer Steinbruch Ehringsdorf, auch die neu erschienene Karte „Geologische Besonderheiten in Th&uuml;ringen“ fanden gro&szlig;es Interesse. In Sachsen war die Drachenh&ouml;hle Syrau mit Sonderf&uuml;hrungen und Vortr&auml;gen der Renner, w&auml;hrend in Nordrhein-Westfalen und Bayern Geotope &ouml;ffentlichkeitswirksam mit Schautafeln der Allgemeinheit vorgestellt wurden. So pr&auml;mierte beispielsweise Umweltminister Dr. Markus S&ouml;der die Sulzheimer Gipsh&uuml;gel im Landkreis Schweinfurt als eines von Bayerns sch&ouml;nsten Geotopen und enth&uuml;llte dort die daf&uuml;r angefertigte Infotafel. Der Parkstein in Bayern lockte seine Besucher mit Gold und der beteiligte <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geopark-bayern.de/" target="_blank">Bayerisch-B&ouml;hmische Geopark</a> bot als Einzelveranstalter deutschlandweit die meisten Aktionen zum Tag des Geotops an.</p>
<div id="attachment_1890" class="wp-caption aligncenter" style="width: 505px"><img class="size-full wp-image-1890 " title="Die inzwischen wieder freigelegte Basaltrose am Hellerberg im Saarland wurde offiziell zum Tag des Geotops der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentiert. Foto: Achim Sp&auml;ter." src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2010/12/101222_02.jpg" alt="Die inzwischen wieder freigelegte Basaltrose am Hellerberg im Saarland wurde offiziell zum Tag des Geotops der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentiert. Foto: Achim Sp&auml;ter." width="495" height="331" /><p class="wp-caption-text">Die inzwischen wieder freigelegte Basaltrose am Hellerberg im Saarland wurde offiziell zum Tag des Geotops der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentiert. Foto: Achim Sp&auml;ter.</p></div>
<p>Mehrfach berichtete die Presse &uuml;ber die Kalkgrube und den Findlingsgarten Lieth in Schleswig-Holstein. Einige Hundert Besucher nutzten den Tag, um die UNESCO Weltnaturerbe <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.grube-messel.de/" target="_blank">Grube Messel</a> in Hessen und das neue Infozentrum kennen zu lernen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern steigt das Besucherinteresse stetig, so beispielsweise im Findlingsgarten in Schwarz bei Mirow. Brandenburg lockte mit einer Zentralveranstaltung viele Interessierte ins Landesamt f&uuml;r Bergbau, Geologie und Rohstoffe nach Cottbus. Unter dem Motto „Kunst und Geologie“ kamen Hunderte in den gro&szlig;en Kalksteinbruch bei Blaubeuren in Baden-W&uuml;rttemberg, um die Entwicklung der Erde und des Lebens „vor Ort“ zu erkunden. Und schlie&szlig;lich bildete der „Vulkanausbruch“ den Abschluss eines erfolgreichen Tages und die Abend-Sensation in B&uuml;dingen am Vogelsberg.</p>
<p>Dieser &Uuml;berblick lie&szlig;e sich um viele weitere spannende Aktionen erweitern. Auf der Internetseite <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de" target="_blank">www.tag-des-geotops.de</a> sind unter „Feedback und Presse zum Geotoptag 2010“ einige Zeitungsartikel und Fotos eingestellt. Dort k&ouml;nnen auch die bundesweiten Veranstaltungen von 2010 nochmals eingesehen und weitere Informationen rund um Geotope abgerufen werden.</p>
<p>Erneut umfasste das diesj&auml;hrige Programm die unterschiedlichsten Veranstaltungen f&uuml;r Jung und Alt. Auch die Plakate zum Tag des Geotops sowie die Faltblattvorlagen, die von den Veranstaltern individuell zu gestalten waren, wurden gut angenommen. Und oft wurde zudem auch das leibliche Wohl der zahlreichen Besucher nicht vergessen.</p>
<p>Als Fazit f&uuml;r 2010 bleibt festzuhalten, dass der Tag des Geotops sichtlich immer gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung gewinnt und in zunehmendem Ma&szlig;e Veranstalter wie Besucher anzieht. Durch den Einsatz der zahlreichen freiwilligen Akteure ist er auch heuer wieder erfolgreich verlaufen und es gelang, der breiten &Ouml;ffentlichkeit erneut die Geowissenschaften mit viel Informationen und gro&szlig;em Engagement ein St&uuml;ck n&auml;her zu bringen.</p>
<p>Immer wichtiger werden die Kooperationen mit Naturwissenschaftlichen Vereinen, Geoparks, Rohstoffunternehmen, Tourismus- und Bildungseinrichtungen und vielen mehr. Ohne deren Mithilfe w&auml;ren viele Ideen nicht umzusetzen. Die Initiatoren des Tags des Geotops &#8211; die Fachsektion Geotop der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Geowissenschaften, die Akademie f&uuml;r Geowissenschaften und Geotechnologien e. V. und die Pal&auml;ontologische Gesellschaft – danken allen Akteuren f&uuml;r ihr gro&szlig;artiges Engagement!</p>
<p>Wir freuen uns bereits heute auf den 10. Tag des Geotops, der am 18. September 2011 stattfinden wird. Veranstaltungen, die im Zeitraum 9. bis 25. September 2011 geplant sind, k&ouml;nnen in die Veranstaltungs-Datenbank unter <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.tag-des-geotops.de" target="_blank">www.tag-des-geotops.de</a> aufgenommen werden.</p>
<p><em>Christa Schindelmann, Hof; Ulrich Lagally, M&uuml;nchen &amp;<br />
Rosemarie Loth, Hof</em></p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)</em></p>
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		<title>Der Geopfad Stadt-Land-Fluss in Frankfurt am Main</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 16:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Jördens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Geo-Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Geopfad]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe-Universität]]></category>
		<category><![CDATA[TU Frankfurt am Main]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Abschlussbericht. Von Judith J&#246;rdens. Judith J&#246;rdens ist studierte Geologin und leitet seit dem Jahr 2005 die auf Geo&#246;ffentlichkeitsarbeit ausgerichtete Geo-Agentur an der Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main. Geo-Wissenschaften sind &#252;berall &#8211; Sie begegnen uns direkt vor unserer Haust&#252;r und sind Bestandteil unseres Alltags. An zehn Stationen bringt der Geopfad „Stadt-Land-Fluss“ geographische und geowissenschaftliche Sachverhalte n&#228;her [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Abschlussbericht. Von Judith J&ouml;rdens.</strong><span id="more-1861"></span></p>
<blockquote style="float: right; width: 180px; font-size: 8pt; margin-left: 10px;"><p><strong>Judith J&ouml;rdens</strong> ist studierte Geologin und leitet seit dem Jahr 2005 die auf Geo&ouml;ffentlichkeitsarbeit ausgerichtete <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geo.uni-frankfurt.de/fb/fb11/geoagentur/index.html" target="_blank">Geo-Agentur an der Goethe-Universit&auml;t Frankfurt am Main</a>.</p></blockquote>
<p>Geo-Wissenschaften sind &uuml;berall &#8211; Sie begegnen uns direkt vor unserer Haust&uuml;r und sind Bestandteil unseres Alltags. An zehn Stationen bringt der Geopfad „Stadt-Land-Fluss“ geographische und geowissenschaftliche Sachverhalte n&auml;her und zeigt was sich alles unter dem Begriff „Geo“ verbirgt. Er erkl&auml;rt Zusammenh&auml;nge zwischen tieferen Untergrund, Landschaft und Gew&auml;sser, der Nutzung des Gesteins und des Bodens bis hin zur Stadtplanung und gegenw&auml;rtigen Bebauung. Am Rande der Gro&szlig;stadt <a title="Link im neuen Fenster" href="http://frankfurt.de/" target="_blank">Frankfurt am Main</a> wird besonders sichtbar, welche Rolle wir Menschen im System Erde &uuml;bernommen haben, ein System, in das wir m&auml;chtig eingreifen, dem wir aber auch ohnm&auml;chtig zuschauen m&uuml;ssen.</p>
<h2>Die Idee des Geopfades</h2>
<p>Im November 2006 fasste der Ortsbeirat 8 Heddernheim-Niederursel-Nordweststadt der Stadt Frankfurt am Main auf Antrag von Diplom-Geograph Robert Pastyrik den Beschluss zur Einrichtung eines geowissenschaftlichen Lehrpfades im Ortsbezirk. Anfang des Jahres 2007 nahm die Leiterin der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geo.uni-frankfurt.de/fb/fb11/geoagentur/index.html" target="_blank">Geo-Agentur des Fachbereiches Geowissenschaften/Geographie</a> an der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geo.uni-frankfurt.de/" target="_blank">Goethe Universit&auml;t Frankfurt</a> <em>[Anm. d. Red.: die Autorin]</em> Kontakt zum Ortsbeirat auf. Daraus entwickelte sich eine enge, bis heute andauernde, Kooperation. Die Entwicklung, Koordination und Umsetzung des Geopfades wurde der Geo-Agentur &uuml;bertragen.</p>
<div id="attachment_1863" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1863" title="Logo des Geopfades Stadt-Land-Fluss in Frankfurt am Main" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2010/12/101209_02.jpg" alt="Logo des Geopfades Stadt-Land-Fluss in Frankfurt am Main" width="350" height="200" /><p class="wp-caption-text">Logo des Geopfades Stadt-Land-Fluss in Frankfurt am Main</p></div>
<p>Hintergrund f&uuml;r die Einrichtung des Geopfades ist die Tatsache, dass geowissenschaftliche und geographische Themen von der &Ouml;ffentlichkeit h&auml;ufig nicht  wahrgenommen oder verstanden werden. Das Schulfach Geographie ist an einigen hessischen Schulen sogar g&auml;nzlich vom Lehrplan verschwunden. Die Erfahrungen aus anderen &Ouml;ffentlichkeitsarbeitskampagnen zeigen aber, dass das Interesse der Bev&ouml;lkerung und besonders von Sch&uuml;lern und Sch&uuml;lerinnen an geowissenschaftlichen Themen sehr hoch ist. Dieses Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage geowissenschaftlicher Informationen f&uuml;r eine breite &Ouml;ffentlichkeit soll mit dem frei zug&auml;nglichen Geopfad „Stadt-Land-Fluss“ behoben werden.</p>
<p>Das Jahr 2008 wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als „<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.yearofplanetearth.org/" target="_blank">International Year of Planet Earth</a>“ oder kurz IYPE ausgerufen. Ziel war es, das angesammelte Wissen der 400.000 Geowissenschaftler auf der ganzen Welt umfassender und vor allem effizienter zu nutzen. Im Internationalen Jahr wurden zwei Aktionsschwerpunkte verfolgt: ein wissenschaftliches und ein auf die breite &Ouml;ffentlichkeit zielendes Programm. Das &Ouml;ffentlichkeitsprogramm hatte zum Ziel, eine gr&ouml;&szlig;ere Beachtung der engen Beziehung zwischen Erdwissenschaften und gesellschaftlicher Entwicklung zu erreichen. Der Geo-Pfad &#8220;Stadt-Land-Fluss&#8221; ist Teil des IYPE-&Ouml;ffentlichkeitsprogramms.</p>
<h2>Kooperationspartner</h2>
<p>Im Juni 2007 fand das erste Arbeitskreistreffen „Geopfad“ unter Beteiligung mehrerer MitarbeiterInnen des Fachbereiches Geowissenschaften/Geographie, Vertretern des Umweltamtes und des Ortbeirates sowie LehrerInnen aus Schulen des Ortsbezirkes statt. In diesem Kreis, erweitert durch die Beteiligung der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.ernst-may-museum.de/" target="_blank">ernst-may-gesellschaft</a>, des <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.forum-nida.de/" target="_blank">Arch&auml;ologischen Forums NIDA</a> und der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.hessen-agentur.de/" target="_blank">HessenAgentur Stadtentwicklungsgesellschaft mbH</a> &#8211; Infob&uuml;ro Riedberg &#8211; sowie einigen Studierenden des Fachbereiches, tagt diese Runde in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden bis zum heutigen Datum. Aus diesen Treffen und dem geplanten Verlauf der Geopfad-Route ergaben sich die Themen f&uuml;r die verschiedenen Stationen.</p>
<h2>Themen des Geopfades</h2>
<p>Die Station 1 „Die Nidda“ besch&auml;ftigt sich mit dem zweitgr&ouml;&szlig;ten Fluss Frankfurts, welcher be-reits von den R&ouml;mern als Transport- und Handelsweg genutzt wurde. An der Kindertafel k&ouml;nnen gro&szlig;e und kleine Forscher herausfinden, wie sich die Begradigung von Fl&uuml;ssen auf die Wassergeschwindigkeit auswirkt.</p>
<div id="attachment_1864" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-1864" title="Interessierte Frankfurter an Station 1 &quot;Die Nidda&quot;." src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2010/12/101209_01.jpg" alt="Interessierte Frankfurter an Station 1 &quot;Die Nidda&quot;." width="250" height="333" /><p class="wp-caption-text">Interessierte Frankfurter an Station 1 &quot;Die Nidda&quot;.</p></div>
<p>Weiter geht es dann zur Station „Ernst May und seine Siedlung“ mit humangeographischen Inhalten. Als Siedlungsdezernent der Stadt Frankfurt war Ernst May verantwortlich f&uuml;r die Schaffung wegweisender Siedlungen mit erschwinglichem Wohnraum. Die Station liegt in unmittelbarer N&auml;he des restaurierten Ernst-May-Haus.</p>
<p>Einen Blick in den Untergrund bietet die Station 3 „NIDA-Siedlung“ an der Grenze R&ouml;merstadt/Nordweststadt. Rund um die Station lag vor etwa 1700 Jahren die r&ouml;mische Stadt NIDA. Durch die &Uuml;berbauung der r&ouml;mischen Stadt im 20. Jahrhundert konnten viele arch&auml;ologische Sch&auml;tze nicht geborgen werden und liegen  noch immer im Untergrund. Um den R&ouml;mern dennoch auf die Spur zu kommen, werden moderne geophysikalische Messverfahren, wie die Geomagnetik, Seismik, Geoelektrik oder das Georadar, eingesetzt. Wie das funktioniert wird  an der Station 3 erkl&auml;rt.</p>
<p>Der „Walter-Schwagenscheidt-Platz“ ist der richtige Ort f&uuml;r die vierte Station „Die Nordweststadt“, die sich mit der Entwicklung des Stadtteils Nordweststadt und des Nordwestzentrums auseinander setzt. Die Kindertafel behandelt das  Fu&szlig;wegenetz der Nordweststadt und den archetektonischen Gedanken hinter dem „fu&szlig;g&auml;ngerfreundlichen Stadtteil.</p>
<p>„Fr&uuml;her Lehmgrube, heute Erholungsfl&auml;che“- so l&auml;sst sich das Gel&auml;nde des Martin-Luther-King-Parks in der N&auml;he des Nordwestzentrums treffend beschreiben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich dort, wo heute der Martin-Luther-King-Park zum Spazieren, Spielen und Entspannen einl&auml;dt, eine Lehmgrube, die eine benachbarte Ziegelei mit Rohstoff versorgte. Die Geschichte des Martin-Luther-King-Parks und der ehemaligen Frankfurter Ziegeleien beleuchten die Tafeln der Station 5, die im Rahmen einer  Bachelorarbeit im Fach Geographie entstanden sind. Text und Gestaltung der Kinderseite zum Thema „Entenf&uuml;tterung“ wurde von Sch&uuml;lerInnen der benachbarten Ernst-Reuter-Schule 2 &uuml;bernommen.</p>
<p>Die Geschichte des „Dorfes in der Stadt“ und der Gustav-Adolf-Kirche ist Thema der sechsten Station „Ein Stadtteil mit Geschichte“ in Niederursel. An der Kinderseite kann ein Blick in das dunkle Gef&auml;ngnis der Gustav-Adolf-Kirche geworfen werden.</p>
<p>Was ist Boden? Und warum ist er so wichtig? Wie sah der Riedberg vor 20 Millionen Jahren aus? Und was haben die Ice Age-Helden Manni, Diego und Sid mit dem Sediment L&ouml;ss zu tun? Antwort gibt es an der siebten Station des Geopfades. Im nahegelegenen Aufschluss „Loch L&ouml;ss“ kann man eigenh&auml;ndig erfahren, wie sich Boden anf&uuml;hlt und wie man ihn klassifizieren kann. Und auch das ein oder andere L&ouml;sskindl kann dort gefunden werden.</p>
<p>Die wohl ehrgeizigste und aufwendigste Station ist der geplante Aussichtsturm in Mitten des Campus Riedbergs, welcher einen Blick auf den Taunus, Spessart, Oberrheingraben, Odenwald, die Frankfurter Skyline, den Riedberg und den Universit&auml;ts-Campus bieten soll. Inhaltlich wird sich die Station mit den Charaktergesteinen der n&auml;heren Umgebung von Frankfurt &#8211; Basalt, Taunusquarzit, Gneis und Kalkstein &#8211; besch&auml;ftigen.</p>
<p>„Alles flie&szlig;t&#8230;“ an der Station 9 des Geopfades, die sich ganz dem nassen Element Wasser widmet. Neben Informationen zur Stadtentw&auml;sserung und dem K&auml;tcheslachweiher, wird gezeigt, welche Auswirkung eine zunehmende Bebauung (u.A. durch den neuen Stadtteil Riedberg) auf den Wasserhaushalt haben kann. Auf der Kinderseite erz&auml;hlt Frank, der Frankfurter Wassertropfen von seiner Reise mit dem Wasserkreislauf.</p>
<p>Den (vorl&auml;ufigen) Abschluss des Geopfades macht die Station 10 „Fr&auml;nkische Ammoniten in Frankfurt“ mit  der &uuml;ber 5 Meter hohen Natursteinmauer im Bonifatiuspark. Hier k&ouml;nnen Geopfad-Besucher nach Ammoniten suchen, eine Rechenaufgabe l&ouml;sen und den eigenen Tastsinn pr&uuml;fen.</p>
<h2>Zeitlicher Ablauf</h2>
<p>Nach &uuml;ber zweij&auml;hriger intensiver Vorbereitung wurde der Geopfad am 18. Dezember 2008 feierlich an der ersten Station „Die Nidda“ er&ouml;ffnet. Gerade noch rechtzeitig, um in das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen f&uuml;r 2008 ausgerufenen,  „International Year of Planet Earth“ zufallen.</p>
<p>Prof. Dr. Heinrich Thiemeyer, Prodekan des Fachbereiches Geowissenschaften/ Geographie,  Robert Pastyrik, Stv. Ortsvorsteher des Ortsbeirates 8, Klaus Wichert, Amtsleiter des Umweltamtes Stadt Frankfurt am Main und Staatssekret&auml;r a.D. Bernd Abeln von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main f&uuml;r die Region begr&uuml;&szlig;ten die gut 50 G&auml;ste und betonten die Einzigartigkeit des Geopfades im Frankfurter Stadtgebiet.</p>
<p>Die Stationen 1 „Die Nidda“, 2 „Ernst May und seine Siedlung“, 4 „Die Nordweststadt“, 6 „Ein Stadtteil mit Geschichte“ und 10 „Fr&auml;nkische Ammoniten in Frankfurt“ waren ab  diesem Zeitpunkt mit dreiseitigen Informationsstelen ausgestattet. Eine Seite der Infotafeln richtet sich speziell an Kinder und ist mit einem interaktiven Mit-mach-Objekt ausgestattet.</p>
<p>Erg&auml;nzt wird der Geopfad „Stadt-Land-Fluss“ durch ein <a title="Link im neuen Fenster (pdf)" href="http://www.geopfad-frankfurt.de/images/flyer.pdf" target="_blank">Faltblatt mit &Uuml;bersichtskarte</a>, welches vom Umweltamt der Stadt Frankfurt herausgegeben wird, und dem Internetauftritt <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geopfad-frankfurt.de" target="_blank">www.geopfad-frankfurt.de</a>.</p>
<p>Im Sommer 2009 folgte eine weitere, einzelne Tafel zum Thema „Stadtenw&auml;sserung“ an der Station 9 „Alles flie&szlig;t“.<br />
Im Januar 2011 werden vier weitere Informationsstelen an den Stationen 3 „R&ouml;merstadt NIDA“ ,5 „Von der Lehmgrube zur Erholungsfl&auml;che“, 7 „Boden-die d&uuml;nne Haut der Erde“ und 9 „Alles flie&szlig;t..“ den Geopfad vervollst&auml;ndigen.</p>
<h2>Finanzielle Unterst&uuml;tzung</h2>
<p>Finanziell unterst&uuml;tzt wird der Geopfad „Stadt-Land-Fluss“ von der „Stiftung Flughafen Frankfurt/Main f&uuml;r die Region“ und den „Freunden und F&ouml;rderern der Universit&auml;t Frankfurt“. Die Druckkosten f&uuml;r das zugeh&ouml;rige Faltblatt mit &Uuml;bersichtskarte wurden vom Umweltamt der Stadt Frankfurt &uuml;bernommen. Ein weiterer Teil der Kosten wurde aus dem Ortsbeiratsbudget bezahlt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 21.600 Euro.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Die geplante Aussichtsplattform an der Station 8 „Ein Blick &uuml;ber den Campus und Hessen“ konnte bisher noch nicht realisiert werden. Diese soll mit dem geplanten Neubau der chemischen Institute auf dem Campus Riedberg &#8211; fr&uuml;hestens im Jahr 2015 &#8211; verwirklicht werden. Alternativ werden derzeit M&ouml;glichkeiten gepr&uuml;ft, einen freistehenden Turm, unabh&auml;ngig zu den Bauvorhaben der Universit&auml;t zu errichten.</p>
<p>Als permanentes Angebot f&uuml;r Schulklassen, Wandergruppen, etc. sollen monatliche F&uuml;hrungen zu den Stationen des Geopfades angeboten werden.<br />
Denkbar w&auml;ren zudem weitere Stationen zu verschiedenen geowissenschaftlichen und geographischen Inhalten.</p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<p><a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geopfad-frankfurt.de" target="_blank">www.geopfad-frankfurt.de</a><br />
Goethe-Universit&auml;t Frankfurt am Main<br />
Fachbereich Geowissenschaften/Geographie<br />
Judith J&ouml;rdens<br />
Telefon: 069/798-40206<br />
<a title="&auml;t und punkt bitte entsprechend ersetzen" href="mailto:Geo-Agentur &auml;t uni-frankfurt punkt de"> Geo-Agentur &auml;t uni-frankfurt punkt de</a></p>
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		<title>Unter unseren F&#252;&#223;en &#8211; Begehbare Bodenkarten des Geozentrums Hannover</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2010/11/10/unter-unseren-fueszen-begehbare-bodenkarten-des-geozentrums-hannover/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 17:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektberichte]]></category>
		<category><![CDATA[BGR]]></category>
		<category><![CDATA[Geozentrum Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[November der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der offenen Tür]]></category>

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		<description><![CDATA[„Denken ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis“ (Oscar Wilde) Oder: wie geowissenschaftliche Forschung jungen Menschen Spa&#223; machen kann… Das war das Motto beim Tag der offenen T&#252;r im Geozentrum Hannover. Bei der Veranstaltung im Rahmen des &#8220;Novembers der Wissenschaft&#8221; wurde das Foyer des Geozentrums durch zwei begehbare Bodenkarten gepr&#228;gt. Die &#252;berdimensionalen Karten waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Denken ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis“ (Oscar Wilde)<br />
Oder: wie geowissenschaftliche Forschung jungen Menschen Spa&szlig; machen kann…</em></p>
<p>Das war das Motto beim Tag der offenen T&uuml;r im <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geozentrum-hannover.de" target="_blank">Geozentrum Hannover</a>.<span id="more-1823"></span><br />
Bei der Veranstaltung im Rahmen des &#8220;<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.hannover.de/initiative-wissenschaft-hannover/nowi/nowi2010/programm/101105/nowi_101105_geozentrum.html" target="_blank">Novembers der Wissenschaft</a>&#8221; wurde das Foyer des Geozentrums durch zwei begehbare Bodenkarten gepr&auml;gt. Die &uuml;berdimensionalen Karten waren &#8220;der Hingucker&#8221; und ein Teil der &ouml;ffentlichkeitswirksamen Objekte zum Anfassen.<br />
&Uuml;ber die begehbaren Karten konnten sich gro&szlig;e und kleine Besucher dem Thema Boden direkt &#8211; auf H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en n&auml;hern. Nicht nur j&uuml;ngere Besucher gingen so f&uuml;r den Boden auf die Knie.</p>
<div id="attachment_1824" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-1824" title="Begehbare Bodenkarte von Niedersachsen am Tag der offenen T&uuml;r im Geozentrum Hannover" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2010/11/101110_01.jpg" alt="Begehbare Bodenkarte von Niedersachsen am Tag der offenen T&uuml;r im Geozentrum Hannover" width="510" height="340" /><p class="wp-caption-text">Begehbare Bodenkarte von Niedersachsen am Tag der offenen T&uuml;r im Geozentrum Hannover</p></div>
<p>Mit den F&uuml;&szlig;en im Weser-Bergland konnten die Besucher den Blick von oben auf die verschiedenen B&ouml;den der Region Hannover (2 x 3m gro&szlig;e Boden&uuml;bersichtskarte 1:200.000 &#8211; B&Uuml;K200 Blatt Hannover) und Niedersachsen (3 x 3 m gro&szlig;e Boden&uuml;bersichtskarte 1:500.000 &#8211; B&Uuml;K500 Niedersachsen) werfen. Weitere Schautafeln und die Mitarbeiter der Bodenkunde der Bundesanstalt f&uuml;r Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und des Nieders&auml;chsischen Landesamts f&uuml;r Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) informierten die Besucher dann noch &uuml;ber die wichtigsten Funktionen und Gef&auml;hrdungen des Bodens.<br />
Das bildete dann den Ansatz sich die &#8220;Finger schmutzig zu machen&#8221; und sich in den weiteren Pr&auml;sentationen und Versuchsaufbauten mit dem Boden und seinen Eigenschaften direkt zu besch&auml;ftigen. Weiter vertieft wurde das Thema Boden dann unter den &Uuml;berschriften &#8220;Bodenlebewesen in Bewegung&#8221;, &#8220;Sauer macht lustig? pH-Wert des Boden&#8221;, &#8220;Boden im Kaffeefilter-Experiment&#8221;, &#8220;Wie viel Wasser ist im Boden?&#8221;, &#8220;Boden zum Aufh&auml;ngen&#8221;, &#8220;Boden macht Druck&#8221; oder &#8220;Boden online&#8221;. So konnten Sch&uuml;ler erfahren, was es hei&szlig;t, geowissenschaftlich zu forschen.<br />
Neben dem Boden, gab es auch noch viel &uuml;ber die Themen Wasser, Geothermie, Rohstoffe, Gorleben und Endlagerung zu Erfahren und zu „Be-Greifen“.</p>
<blockquote><p>„I hear and I forget, I see and I remember, I do and I understand”<br />
(Konfuzius)</p></blockquote>
<p><strong>Weiterf&uuml;hrende Links</strong></p>
<ul>
<li> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geozentrum-hannover.de/gzh/DE/Home/gzh__node.html?__nnn=true" target="_blank">N&auml;heres &uuml;ber die Arbeiten des Geozentrums Hannover</a></li>
<li> <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.bgr.bund.de/DE/Service/Newsletter/newsletter__node.html?__nnn=true" target="_blank">Kostenloser elektronischer NEWSLETTER</a> mit Informationen &uuml;ber Energierohstoffe, Mineralische Rohstoffe, Polargeologie, Grundwasser, Boden, Endlagerung, CO2-Speicherung, Geothermie, Seismologie oder Georisiken</li>
</ul>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Andreas Beuge<br />
Tel.: +49-(0)511-643-2679<br />
Fax: +49-(0)511-643-3685<br />
E-Mail: <a title="&auml;t und punkt bitte entsprechend ersetzen" href="mailto:info &auml;t geozentrum-hannover punkt de">info &auml;t geozentrum-hannover punkt de</a></p>
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