Online seit 28. November 2011 | Von Klaus Kruse
Ein neuer Rundgang zum Thema »Boden« erweitert das Informations- und Erlebnisangebot in Museum und Park Kalkriese. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander hat den neuen Themenparcours im Außengelände des Museums zur Varusschlacht offiziell eröffnet. »UNDERCOVER ― Boden, der Kosmos unter unseren Füßen« lautet der Titel der Ausstellung, die oberhalb der Erdoberfläche viele Einblicke in das Geschehen im Boden bietet und so manchen kleinen und großen Betrachter in Erstaunen versetzt. Weiterlesen
Online seit 4. Oktober 2011 | Von Nancy Allmrodt
Vor Kurzem ist eine Diplomarbeit zum Thema „Geotourismus in Thüringen – Eine Analyse der Nachfragestruktur des Nationalen GeoParks Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen“ veröffentlicht worden. Darin wird am GeoPark Inselsberg – Drei Gleichen beispielhaft untersucht, wie bekannt der Geopark bereits ist, wie er genutzt wird und welches Interesse daran besteht. Weiterlesen
Online seit 29. September 2011 | Von Jan-Michael Ilger
Am Pfingstwochenende dieses Jahres fand in Dassel (Landkreis Northeim, Niedersachen) ein besonderer Kurs für Pilzsammler und Pilzsammlerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Während des dreitägigen Seminars für fortgeschrittene Hobby-Mykologen wurde eingehend über die unterschiedlichen hypogäisch lebenden Pilzarten aus Mitteleuropa beripchtet. Als Hypogäen fasst man all jene Pilze zusammen, die ihre Fruchtkörper unterirdisch ausreifen lassen ohne zur Oberfläche durchzubrechen. Ungeachtete ihrer höchst unterschiedlichen systematischen Zugehörigkeit werden sie im deutschen Sprachraum auch landläufig als „Trüffeln“ im weitesten Sinn bezeichnet. Die wenigsten Arten sind jedoch von kulinarischem Wert. Besonders begehrt hingegen sind die wenigen „Edeltüffel“-Arten aus der Gattung Tuber, welche Höchstpreise von mehreren tausend Euro pro Kilogramm erzielen. Trüffeln sind Mykorrhizapilze, d.h. sie leben in Symbiose mit spezifischen Baumarten. Sie benötigen aber zum Wachstum auch ganz besondere Bodenverhältnisse. Und hier kommen die Geowissenschaften ins Spiel: Die allermeisten Pilzsammler hatten sich zuvor kaum Gedanken dazu gemacht, dass es überhaupt verschiedene Bodentypen gibt, die sich chemisch und mineralogisch signifikant unterscheiden. Eine wichtige Rolle für das Pilzwachstum spielen dabei der Karbonatgehalt und die Bodenacidität. Weiterlesen
Online seit 26. September 2011 | Von Klaus Kruse
In Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium von Paraguay hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) einen Grundwasser-Comic in spanischer Sprache herausgegeben. Die „Aventuras de Ytyky“ sind Teil des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Projektes „Verbesserung des dezentralen Grundwasserschutzes“. Weiterlesen
Online seit 30. August 2011 | Von Frank Haubrich
Der Förderverein Geologie im Tharandter Wald e.V. lädt Sie ein zum 1. Bergschätzetag des Silbernen Erzgebirges am Sonntag 18.09.2011, zum Tag des Geotops, von 10.00 bis 17.00 Uhr an das Mundloch des “Reichen Matthias Erbstolln” in Mohorn-Grund zum Erleben von Geologie, Bergbau und Montantraditionen. Weiterlesen
Online seit 20. Juli 2011 | Von Lutz Geißler
Wie interessant, spannend und engagiert geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Wissenschaftsnächten vermittelt werden kann, hat Laura Stutenbecker (Tutorin für Sedimentologie und Geologie-Studentin) ihm Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2011 in Berlin/Potsdam im Mai 2011 in einem Video festgehalten. Sie dokumentiert darin die geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit von Prof. Dr. Christoph Heubeck (Professor für sedimentäre Geologie) und vor allem den Einsatz seiner Studenten: Weiterlesen
Online seit 2. Mai 2011 | Von Monika Huch
Nach vielen Erfahrungsberichten aus der Geoöffentlichkeitsarbeit, die während der GeoDarmstadt2010 vorgestellt wurden, wird sich nun ein Workshop mit der Erarbeitung eines Leitfadens für „geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis“ auseinandersetzen. Weiterlesen
Online seit 30. April 2011 | Von Volker Wrede
Wandern im Ruhrgebiet – ein Gedanke, der vielen, die diese Region nicht kennen, exotisch erscheinen mag. Ein über 180 km langer Wanderweg im Ruhrgebiet – noch dazu mit dem Anspruch verbunden, Geo-Wissen vermitteln zu wollen – ist so etwas überhaupt realisierbar? Die GeoRoute Ruhr, die sich längs des Ruhrtals von Mülheim bis Schwerte schlängelt, zeigt, dass es geht. Pünktlich zum Tag des Geotops 2010 eröffnete der GeoPark Ruhrgebiet diesen Fernwanderweg, der durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern und Wiesen führt, entlang der Ruhr und ihrer Seen, durch Fachwerkstädte und vorbei an Burgen, Schlössern und uralten Kirchen, der den Besucher aber auch mit moderner Architektur und Technik konfrontiert. Die engen Verzahnungen von Natur, Kulturgeschichte und moderner Metropolregion machen den spannungsvollen Reiz dieser Region aus, deren wirtschaftliche und sozio-kulturelle Entwicklung ganz eng mit den geologischen Verhältnissen des Untergrundes und den hier auftretenden Bodenschätzen verbunden ist. Kohle, Sandstein, Tonstein gehören zu den Schätzen, die im Laufe der Erdgeschichte entstanden und die der Mensch hier schon seit Jahrhunderten zu seinem Vorteil nutzt. In zahllosen Beispielen entlang des Weges finden sich eindrucksvolle Zeugen der Millionen Jahre alten Erdgeschichte der Region: Klassische geologische Aufschlüsse, aber auch Zeugnisse des Bergbaus und der Industriegeschichte, oft von kulturell hohem Rang, gehören deshalb zu den wichtigen Objekten, die der Wanderer auf der GeoRoute Ruhr kennen lernt. Weiterlesen
Online seit 29. April 2011 | Von Volker Wrede
Identität durch Rohstoffe
Es gibt nur wenige Regionen in Europa, in denen sich der enge Zusammenhang zwischen dem geologisch bedingten Vorkommen von natürlichen Ressourcen und der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung so klar aufzeigen lässt, wie im Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet in seiner heutigen Form geht weder auf eine historische territoriale Einheit zurück, noch stellt es einen einheitlichen Landschaftsraum dar. Die kulturelle Grenze zwischen Rheinland und Westfalen verläuft durch das Ruhrgebiet, drei Regierungsbezirke haben Anteile am Ruhrgebiet und geographisch gehören Teile zum Rheinischen Schiefergebirge, Teile zum Münsterland und zum Niederrheinischen Tiefland. Verbindendes und Identität stiftendes Element ist allein die wirtschaftliche Entwicklung der letzten ca. 200 Jahre, in der sich aus einem vorwiegend dünn besiedelten, ländlich geprägten Raum in kurzer Zeit ein Zentrum der Montan- und Schwerindustrie mit heute rund 5 Millionen Einwohnern entwickelte. Grundlage dafür waren die natürlichen Ressourcen, die hier in außerordentlicher Vielfalt und Menge auftreten. Weiterlesen
Online seit 28. Februar 2011 | Von Lutz Geißler
Nachdem Wissenschaftler drei Jahre lang nach dem Versteinerten Wald von Chemnitz gegraben und sensationelle Fundstücke geborgen haben, folgen nun Jahre der wissenschaftlichen Auswertung. Mit einem Filmprojekt, für das das Naturkundemuseum Chemnitz Unterstützer sucht, soll die spannende Arbeit der Geowissenschaftler für die Öffentlichkeit aufbereitet und verständlich vermittelt werden. Weiterlesen