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	<title>geonetzwerk.org &#187; Projektvorstellungen</title>
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	<description>Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit</description>
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		<title>Einladung: Neuer Geopunkt Naturdenkmal Tongrube Willershausen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Einladung]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Geopunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Tongrube Willershausen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfolgend ver&#246;ffentlichen wir eine Einladung samt weiterf&#252;hrender Informationen zum neuen &#8220;Geopunkt Naturdenkmal Tongrube Willershausen&#8221; im Geopark Harz. Die Er&#246;ffnung des Geopunktes findet am 27. Februar 2012 statt. Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen, des Regionalmanagements des Landkreises Northeim / Harzweserland und des Heimatvereins Willershausen e.V. m&#246;chten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachfolgend ver&ouml;ffentlichen wir eine Einladung samt weiterf&uuml;hrender Informationen zum neuen &#8220;Geopunkt Naturdenkmal Tongrube Willershausen&#8221; im <a title="zur Website" href="http://www.geopark-harz.de/" target="_blank">Geopark Harz</a>. Die Er&ouml;ffnung des Geopunktes findet am 27. Februar 2012 statt.<span id="more-2298"></span></p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>im Namen des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen, des Regionalmanagements des Landkreises Northeim / Harzweserland und des Heimatvereins Willershausen e.V. m&ouml;chten wir Sie ganz herzlich einladen zu unserer</p>
<p>Auftaktveranstaltung zur Integration des „Naturdenkmals Tongrube Willershausen“ als neuer Geopunkt im Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen</p>
<p>am Mo., 27. Febr. 2012 ab 18.30 Uhr in der Auetalhalle Willershausen.</p>
<p>Details finden Sie auch unter:<br />
<a title="zur Website" href="http://www.willershausen-harz.de/Auftakt_Geopunkt.htm" target="_blank">http://www.willershausen-harz.de/Auftakt_Geopunkt.htm</a></p>
<p>&Uuml;ber Ihre Teilnahme w&uuml;rden wir uns sehr freuen!</p>
<p>Mit freundlichem Gru&szlig;</p>
<p>Heiko J&auml;ckel<br />
Heimatverein Willershausen e.V. – Vorsitzender</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>UNDERCOVER &#8211; Boden, der Kosmos unter unseren F&#252;&#223;en</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Boden]]></category>
		<category><![CDATA[Kalkriese]]></category>
		<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>
		<category><![CDATA[Undercover]]></category>
		<category><![CDATA[Varusschlacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Rundgang zum Thema »Boden« erweitert das Informations- und Erlebnisangebot in Museum und Park Kalkriese. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander hat den neuen Themenparcours im Au&#223;engel&#228;nde des Museums zur Varusschlacht offiziell er&#246;ffnet. »UNDERCOVER ― Boden, der Kosmos unter unseren F&#252;&#223;en« lautet der Titel der Ausstellung, die oberhalb der Erdoberfl&#228;che viele Einblicke in das Geschehen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Rundgang zum Thema »Boden« erweitert das Informations- und Erlebnisangebot in Museum und Park Kalkriese. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander hat den neuen Themenparcours im Au&szlig;engel&auml;nde des <a title="zum Museum" href="http://kalkriese-varusschlacht.de/" target="_blank">Museums zur Varusschlacht</a> offiziell er&ouml;ffnet. »UNDERCOVER ― Boden, der Kosmos unter unseren F&uuml;&szlig;en« lautet der Titel der Ausstellung, die oberhalb der Erdoberfl&auml;che viele Einblicke in das Geschehen im Boden bietet und so manchen kleinen und gro&szlig;en Betrachter in Erstaunen versetzt.<span id="more-2263"></span></p>
<div id="attachment_2264" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2264" title="UNDERCOVER - Boden, der Kosmos unter unseren F&uuml;&szlig;en" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/11/111128_02.jpg" alt="UNDERCOVER - Boden, der Kosmos unter unseren F&uuml;&szlig;en" width="500" height="177" /><p class="wp-caption-text">UNDERCOVER - Boden, der Kosmos unter unseren F&uuml;&szlig;en</p></div>
<p>Auf insgesamt 17 Informationstafeln erfahren die Besucher bei einem Spaziergang durch das Parkgel&auml;nde jetzt alles Wissenswerte &uuml;ber den Untergrund und erhalten zugleich spannende neue Einsichten in eine Welt, die Tag f&uuml;r Tag mit F&uuml;&szlig;en getreten wird. Die Zeichenfigur Mr. Reagan Wurmsky, ein kecker Bodenbewohner, macht den Leser sozusagen Schicht f&uuml;r Schicht mit dem umfangreichen Thema vertraut.</p>
<p>Der Rundgang arbeitet das Wissen um die Entstehung des Bodens ebenso detailliert heraus wie die Lebenswelten im Erdreich oder die Ver&auml;nderungen durch Menschenhand. Er thematisiert dar&uuml;ber hinaus den Boden in seiner Archivfunktion f&uuml;r das kulturelle Erbe der Menschheit. »Ohne die Menschen, die durch jahrhundertelange b&auml;uerliche Bewirtschaftung hier in Kalkriese den Plaggenesch entstehen lie&szlig;en und damit unbeabsichtigt die Spuren des antiken Schlachtfelds sch&uuml;tzten, g&auml;be es wohl heute Kalkriese nicht«, sagte Dr. Joseph Rottmann in seiner Er&ouml;ffnungsansprache.</p>
<p>Ein weiteres wichtiges Thema des Rundgangs ist die Rolle des Bodens als Klimabewahrer: Der Boden ist die Basis des wichtigen Stoffkreislaufs: er ist zugleich N&auml;hrstofflieferant f&uuml;r Sauerstoff bildende Pflanzen und als Trinkwasser- und Kohlendioxidspeicher kommt ihm in Sachen »Klimaver&auml;nderung« eine Schl&uuml;sselrolle zu.</p>
<p>Zum Themenrundgang wurde eine Brosch&uuml;re entwickelt. Sie bietet auf &uuml;ber 70 Seiten alle Informationen zum Themenrundgang und noch mehr. Sie ist im Museums-Shop zum Preis von 4,50 € erh&auml;ltlich. Zusammen mit der Hochschule Osnabr&uuml;ck und gef&ouml;rdert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, ist dar&uuml;ber hinaus ein Spiel zum Thema entstanden, das auf unterhaltsame Weise das Wissen vom Boden bildet. Es richtet sich an Spieler von sechs bis 99 Jahren und kann mit zwei bis sechs Spielern gespielt werden. Das Spiel hei&szlig;t »Haben Maulw&uuml;rfe Augen?« und ist ebenfalls im Museums-Shop Kalkriese zum Preis von 11,99 € erh&auml;ltlich.</p>
<p>Der Themenrundgang UNDERCOVER kann w&auml;hrend der &Ouml;ffnungszeiten im Rahmen des Museumsbesuchs in Kalkriese besichtigt werden.</p>
<p>Das Projekt UNDERCOVER wird gef&ouml;rdert durch das Programm »Natur erleben in Niedersachsen«, in das Mittel aus dem Europ&auml;ischen Fonds f&uuml;r regionale Entwicklung einflie&szlig;en.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
VARUSSCHLACHT im Osnabr&uuml;cker Land GmbH &#8211; Museum und Park Kalkriese<br />
E-Mail: <a href="mailto:kontakt@kalkriese-varusschlacht.de">kontakt@kalkriese-varusschlacht.de</a></p>
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		<title>Diplomarbeit zum GeoPark Inselsberg &#8211; Drei Gleichen erschienen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 12:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nancy Allmrodt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geopark Inselsberg - Drei Gleichen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Kurzem ist eine Diplomarbeit zum Thema „Geotourismus in Th&#252;ringen &#8211; Eine Analyse der Nachfragestruktur des Nationalen GeoParks Th&#252;ringen Inselsberg &#8211; Drei Gleichen“ ver&#246;ffentlicht worden. Darin wird am GeoPark Inselsberg &#8211; Drei Gleichen beispielhaft untersucht, wie bekannt der Geopark bereits ist, wie er genutzt wird und welches Interesse daran besteht. Zusammenfassung der Arbeit: Diese Diplomarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem ist eine Diplomarbeit zum Thema „Geotourismus in Th&uuml;ringen &#8211; Eine Analyse der Nachfragestruktur des Nationalen GeoParks Th&uuml;ringen Inselsberg &#8211; Drei Gleichen“ ver&ouml;ffentlicht worden. Darin wird am <a title="zum GeoPark" href="http://www.thueringer-geopark.de/" target="_blank">GeoPark Inselsberg &#8211; Drei Gleichen</a> beispielhaft untersucht, wie bekannt der Geopark bereits ist, wie er genutzt wird und welches Interesse daran besteht.<span id="more-2184"></span></p>
<p><strong>Zusammenfassung der Arbeit:</strong></p>
<p>Diese Diplomarbeit befasst sich mit einem noch relativ jungen Ph&auml;nomen: den Geoparks. Seit einigen Jahren ist eine unvergleichliche Dynamik auf diesem Gebiet zu verzeichnen, die sich daran &auml;u&szlig;ert, dass weltweit st&auml;ndig neue Geoparks gegr&uuml;ndet werden. Auch die internationale Geotourismusforschung beginnt sich langsam zu etablieren. Bisher wurden aber nur wenige Befragungen in Geoparks durchgef&uuml;hrt, die evaluieren, wie Besucher und Anwohner Geoparks beurteilen und inwiefern sie sich daf&uuml;r interessieren. Daher war es Ziel dieser Diplomarbeit, eine Nachfrageanalyse dieser beiden wichtigsten Zielgruppen eines Geoparks durchzuf&uuml;hren.</p>
<p>Im Nationalen GeoPark Th&uuml;ringen Inselsberg – Drei Gleichen wurde hierzu eine umfassende Touristen- und Anwohnerbefragung durchgef&uuml;hrt, wobei der Fokus auf Ersteren liegt. Dies erfolgte mit einem standardisierten Fragebogen in schriftlicher Form im Herbst bzw. Winter 2009. Die Grundlage f&uuml;r diese empirische Erhebung bildet zum einen die theoretische Auseinandersetzung mit Geotopschutz, den globalen, europ&auml;ischen und nationalen Geopark-Entwicklungen sowie dem Geotourismus inklusive des Forschungsstandes. Zum anderen wird das Angebot im Geopark analysiert, d. h. der Naturraum und die bisherigen geotouristischen Angebote.</p>
<p>In diesem Zusammenhang soll auch die Bedeutung des Tourismus im Untersuchungsgebiet und die Einbindung in Planungsgrundlagen verdeutlicht werden. Als wichtige Ergebnisse k&ouml;nnen einerseits festgehalten werden, dass die Besucher im Geopark ein starkes Interesse an geowissenschaftlichen Zusammenh&auml;ngen haben, den Geotopschutz grunds&auml;tzlich bef&uuml;rworten und auch der Geopark-Idee &uuml;berwiegend wohlwollend gegen&uuml;berstehen, was als positiv f&uuml;r die weitere Etablierung von Geoparks im Allgemeinen und auch f&uuml;r den Nationalen GeoPark Th&uuml;ringen Inselsberg – Drei Gleichen gewertet werden kann. Andererseits sind in diesem GeoPark auch noch erhebliche Defizite festzustellen bez&uuml;glich der Au&szlig;enwahrnehmung: Der GeoPark wird trotz Beschilderung und Informationstafeln vor Ort ungen&uuml;gend wahrgenommen. Die geotouristischen Angebote und Sehensw&uuml;rdigkeiten werden noch zu wenig genutzt, was auf deren geringem Bekanntheitsgrad zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.</p>
<p>Dies kann sicher auch auf eine Reihe weiterer Geoparks &uuml;bertragen werden, die sich in einem vergleichbaren Entwicklungsstadium befinden. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird ein Vergleich mit &auml;hnlichen Erhebungen vorgenommen und konkret f&uuml;r den untersuchten GeoPark Handlungsempfehlungen abgeleitet. Diese Arbeit soll somit einen Beitrag zur noch jungen Geotourismusforschung leisten.</p>
<ul>
<li><a title="zu Amazon" href="http://www.amazon.de/Geotourismus-Th%C3%BCringen-Nachfragestruktur-Nationalen-Inselsberg-Drei/dp/3842860048/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1309882671&amp;sr=8-1" target="_blank">Bezug der Studie bei Amazon</a></li>
<li><a title="zum Online-Katalog der Bibliotheken" href="https://portal.d-nb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=Nancy+Allmrodt" target="_blank">Ausleihe in der Deutschen Nationalbibliothek oder Universit&auml;tsbibliothek Leipzig</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Bodenkunde und Geologie f&#252;r Pilzsammler – Ein Beispiel f&#252;r ungew&#246;hnliche geowissenschaftliche &#214;ffentlichkeitsarbeit</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2011/09/29/bodenkunde-und-geologie-fur-pilzsammler-ein-beispiel-fur-ungewohnliche-geowissenschaftliche-offentlichkeitsarbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 14:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Michael Ilger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Boden]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenkunde]]></category>
		<category><![CDATA[GMit]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Trüffel]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Pfingstwochenende dieses Jahres fand in Dassel (Landkreis Northeim, Niedersachen) ein besonderer Kurs f&#252;r Pilzsammler und Pilzsammlerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet statt. W&#228;hrend des dreit&#228;gigen Seminars f&#252;r fortgeschrittene Hobby-Mykologen wurde eingehend &#252;ber die unterschiedlichen hypog&#228;isch lebenden Pilzarten aus Mitteleuropa beripchtet. Als Hypog&#228;en fasst man all jene Pilze zusammen, die ihre Fruchtk&#246;rper unterirdisch ausreifen lassen ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Pfingstwochenende dieses Jahres fand in Dassel (Landkreis Northeim, Niedersachen) ein besonderer Kurs f&uuml;r Pilzsammler und Pilzsammlerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet statt. W&auml;hrend des dreit&auml;gigen Seminars f&uuml;r fortgeschrittene Hobby-Mykologen wurde eingehend &uuml;ber die unterschiedlichen hypog&auml;isch lebenden Pilzarten aus Mitteleuropa beripchtet. Als Hypog&auml;en fasst man all jene Pilze zusammen, die ihre Fruchtk&ouml;rper unterirdisch ausreifen lassen ohne zur Oberfl&auml;che durchzubrechen. Ungeachtete ihrer h&ouml;chst unterschiedlichen systematischen Zugeh&ouml;rigkeit werden sie im deutschen Sprachraum auch landl&auml;ufig als „Tr&uuml;ffeln“ im weitesten Sinn bezeichnet. Die wenigsten Arten sind jedoch von kulinarischem Wert. Besonders begehrt hingegen sind die wenigen „Edelt&uuml;ffel“-Arten aus der Gattung <em>Tuber</em>, welche H&ouml;chstpreise von mehreren tausend Euro pro Kilogramm erzielen. Tr&uuml;ffeln sind Mykorrhizapilze, d.h. sie leben in Symbiose mit spezifischen Baumarten. Sie ben&ouml;tigen aber zum Wachstum auch ganz besondere Bodenverh&auml;ltnisse. <strong>Und hier kommen die Geowissenschaften ins Spiel:</strong> Die allermeisten Pilzsammler hatten sich zuvor kaum Gedanken dazu gemacht, dass es &uuml;berhaupt verschiedene Bodentypen gibt, die sich chemisch und mineralogisch signifikant unterscheiden. Eine wichtige Rolle f&uuml;r das Pilzwachstum spielen dabei der Karbonatgehalt und die Bodenacidit&auml;t.<span id="more-2178"></span></p>
<p>In mehreren Vortr&auml;gen wurden die f&uuml;nfzehn Kursteilnehmer zun&auml;chst in die regionale Geologie Niedersachsens eingef&uuml;hrt. Der Schwerpunkt lag auf dem &Uuml;bergangsbereich Leinebergland/Solling, da die t&auml;glichen Exkursionen im Bereich dieser geologischen Gro&szlig;struktur stattfanden. Weiterhin wurde eine Einf&uuml;hrung in die Bodenkunde und das Erkennen von Bodentypen im Gel&auml;nge gegeben. Begleitet wurde der Vortrag von praktischen &Uuml;bungen zum selbst&auml;ndigen Messen der Bodenacidit&auml;t (Teststreifen und Digital-pH-Meter in KCl-Aufschl&auml;mmungen),  sowie der grob-quantitativen Absch&auml;tzung des Karbonatgehalts mittels unterschiedlich konzentrierter HCl-L&ouml;sungen. Auch auf die Bewertung von Zeigerpflanzen in Bezug auf Acidit&auml;t und Karbonatgehalt wurde eingegangen.</p>
<div id="attachment_2179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-2179" title="Dipl.-Geol. Jan-Michael Ilger (Bildmitte mit Brille) bei der Demonstration einer Messung der Bodenacidit&auml;t mittels pH-Teststreifen. Hierzu wurden Bodenproben von Tr&uuml;ffelfundstellen aus der Schweiz (Raum Z&uuml;rich) mit einer Kaliumchlorid-L&ouml;sung aufgeschl&auml;mmt. Foto: Honstra&szlig;." src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/09/110929_02.jpg" alt="Dipl.-Geol. Jan-Michael Ilger (Bildmitte mit Brille) bei der Demonstration einer Messung der Bodenacidit&auml;t mittels pH-Teststreifen. Hierzu wurden Bodenproben von Tr&uuml;ffelfundstellen aus der Schweiz (Raum Z&uuml;rich) mit einer Kaliumchlorid-L&ouml;sung aufgeschl&auml;mmt. Foto: Honstra&szlig;." width="510" height="383" /><p class="wp-caption-text">Dipl.-Geol. Jan-Michael Ilger (Bildmitte mit Brille) bei der Demonstration einer Messung der Bodenacidit&auml;t mittels pH-Teststreifen. Hierzu wurden Bodenproben von Tr&uuml;ffelfundstellen aus der Schweiz (Raum Z&uuml;rich) mit einer Kaliumchlorid-L&ouml;sung aufgeschl&auml;mmt. Foto: Honstra&szlig;.</p></div>
<p>In einem dritten Teil schlie&szlig;lich wurde der Umgang mit topografischen und geologischen Karten sowie Bodenkarten in unterschiedlichen Ma&szlig;st&auml;ben ge&uuml;bt. Besonders die geologischen Karten waren f&uuml;r die meisten Teilnehmer vor dem Kurs ein kryptisches Farbenmeer. Hier erlernten sie, anhand der Gel&auml;ndemorphologie und der lithostratigrafischen Kartierung potentielle Hypog&auml;en-Fundstellen bereits im Vorfeld zu bestimmen. F&uuml;r den Raum Niedersachsen wurde insbesondere auf die Verwendung des <a title="Infos zum Kartenserver" href="http://www.lbeg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=600&amp;article_id=72321&amp;_psmand=4" target="_blank">NIBIS® KARTENSERVER</a>s hingewiesen und dessen Benutzung in Kleingruppen einge&uuml;bt.</p>
<p>Am dritten und letzen Tag hatten die Kursteilnehmer dann die Gelegenheit, das Erlernte in seiner ganzen Summe selber anzuwenden. Nachdem gemeinsam eine Anzahl von vielversprechenden Fundstellen auf den Kartenwerken herausgesucht worden waren, konnten diese Punkte im Gel&auml;nde rund um Dassel aufgesucht werden. Hier galt es nun protokollartig Aussagen zur Geologie, Bodenkunde und Vegetation aufzulisten und im Zusammenhang mit dem Wachstum von hypog&auml;ischen Pilzen zu bringen. Es zeigte sich, dass, wer dieses Wissen erworben hat, geeignete Stellen auch ohne Tr&uuml;ffelschwein oder Suchhund aufzufinden vermag. Innerhalb von einer halben Stunde konnten f&uuml;nf Hypog&auml;en-Arten nachgewiesen werden.</p>
<div id="attachment_2180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-2180" title="Aufgeschnittenes Exemplar von Tuber aestivum (Sommertr&uuml;ffel) aus S&uuml;dfrankreich. Deutlich ist die Marmorierung im Inneren und die warzenartige Au&szlig;enhaut erkennbar. Ma&szlig;stab: 3 cm. Foto: Ilger." src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/09/110929_03.jpg" alt="Aufgeschnittenes Exemplar von Tuber aestivum (Sommertr&uuml;ffel) aus S&uuml;dfrankreich. Deutlich ist die Marmorierung im Inneren und die warzenartige Au&szlig;enhaut erkennbar. Ma&szlig;stab: 3 cm. Foto: Ilger." width="510" height="383" /><p class="wp-caption-text">Aufgeschnittenes Exemplar von Tuber aestivum (Sommertr&uuml;ffel) aus S&uuml;dfrankreich. Deutlich ist die Marmorierung im Inneren und die warzenartige Au&szlig;enhaut erkennbar. Ma&szlig;stab: 3 cm. Foto: Ilger.</p></div>
<p><strong>Ein Wort noch zum Naturschutz:</strong> Alle Vertreter der Gattung <em>Tuber</em> sind in Deutschland streng gesch&uuml;tzt und d&uuml;rfen weder gesucht noch gesammelt werden. Daher haben sich Veranstalter und Teilnehmer bei den Exkursionen auf die Vielzahl der „Falschen Tr&uuml;ffeln“ konzentriert. So wurden zahlreiche Hirschtr&uuml;ffeln (<em>Elaphomyces</em>), Schwanztr&uuml;ffeln (<em>Hysterangium</em>) und Schleimtr&uuml;ffeln (<em>Melanogaster</em>) gefunden. Mit dem auf dem Kurs erlernten Geo-Wissen wird es den Teilnehmern allerdings m&ouml;glich sein, geeignete <em>Tuber</em>-Standorte im europ&auml;ischen Ausland aufzufinden. Auch &uuml;ber die Anlage von regelrechten Tr&uuml;ffelplantagen in Deutschland wurde diskutiert (ein eigener Kurs dazu wird folgen). Dies ist bereits in Frankreich, Spanien und Portugal h&ouml;chst erfolgreich und kann an geeigneten Standorten und mit heimischen Arten auch im deutschen Klima gelingen. Es muss aber nicht gleich eine ganze Plantage sein. Selbst eine kleine Anzahl angeimpfter B&auml;umchen kann zur pers&ouml;nlichen Tr&uuml;ffelernte im eigenen Vorgarten verhelfen. Erste Feldversuche dazu laufen bereits und sind sehr vielversprechend. Gerade hier ist auch das Wissen von Geowissenschaftlern gefragt, um eine Standortbewertung aus geologischer und pedologischer Sicht vorzunehmen. Wer seine Anpflanzungen in einer versauerten Braunerde im Grauwacken-Gebiet versucht, wird kaum Erfolg haben…</p>
<p>Insgesamt zeigt die gro&szlig;e Resonanz dieses Kursangebotes, welche ungew&ouml;hnlichen M&ouml;glichkeiten der geowissenschaftlichen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit noch offen stehen. Sozusagen „ganz nebenbei“ wurde bei den Teilnehmern auch ein grunds&auml;tzliches Interesse and der Erdgeschichte, der Geologie und Bodenkunde geweckt. Das war deutlich an den eifrigen Nachfragen zu merken, die sich l&auml;ngst nicht nur auf die „Tr&uuml;ffel-Jagd“ bezogen.</p>
<p>Weitere Informationen zum Kurs unter <a href="http://jan-ilger.de/" target="_blank">http://jan-ilger.de</a> und <a title="zur Website" href="http://www.pilzschule.de/html/fg_-kurse.html" target="_blank">http://www.pilzschule.de/html/fg_-kurse.html</a></p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)</em></p>
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		<title>&#8220;Die Abenteuer des Ytyky&#8221; &#8211; Paraguays Grundsch&#252;ler lernen mit Grundwasser-Comic der BGR</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2011/09/26/die-abenteuer-des-ytyky-paraguays-grundschuler-lernen-mit-grundwasser-comic-der-bgr/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 13:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Kruse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[BGR]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium von Paraguay hat die Bundesanstalt f&#252;r Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) einen Grundwasser-Comic in spanischer Sprache herausgegeben. Die „Aventuras de Ytyky“ sind Teil des vom Bundesministerium f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Projektes „Verbesserung des dezentralen Grundwasserschutzes“. Der Comic wurde f&#252;r Grundsch&#252;ler entwickelt, um sie fr&#252;h an das Thema &#8220;Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium von Paraguay hat die <a title="zur Website" href="http://www.bgr.bund.de" target="_blank">Bundesanstalt f&uuml;r Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) </a>einen Grundwasser-Comic in spanischer Sprache herausgegeben. Die „Aventuras de Ytyky“ sind Teil des vom Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Projektes „Verbesserung des dezentralen Grundwasserschutzes“.<span id="more-2169"></span></p>
<div id="attachment_2170" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2170" title="&quot;Die Abenteuer des Ytyky&quot;" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/09/110926_02.jpg" alt="&quot;Die Abenteuer des Ytyky&quot;" width="150" height="114" /><p class="wp-caption-text">&quot;Die Abenteuer des Ytyky&quot;</p></div>
<p>Der Comic wurde f&uuml;r Grundsch&uuml;ler entwickelt, um sie fr&uuml;h an das Thema &#8220;Wasser und Umwelt&#8221; heranzuf&uuml;hren. Die Leser begleiten „Ytyky“ (hei&szlig;t auf Guarani Wassertropfen) bei sieben Abenteuern, die Problembereiche wie den Wasserkreislauf, Wasserverschwendung, Wasserverschmutzung sowie Wasser und Landwirtschaft ber&uuml;hren. „Ytyky“ hilft dabei, die Probleme zu bew&auml;ltigen.</p>
<p>Bisher wurden 40000 Exemplare des 42-seitigen Comics verteilt. F&uuml;r Lehrer gibt es ein Begleitheft, um die Hintergr&uuml;nde der Abenteuer im Unterricht zu erl&auml;utern, zwei Poster zu den Themen Wasserkreislauf und Wasserverschmutzung, einen Animationsfilm und verschiedene Spiele. Voraussichtlich im November 2011 erscheinen die „Abenteuer des Ytyky“, der dann „Droppy“ hei&szlig;en wird, in englischer Sprache.</p>
<p>Auf der <a title="zur Projektseite" href="http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Wasser/Projekte/laufend/TZ_Paraguay/sag-py_ytyky_node.html" target="_blank">BGR-Projektseite</a> wird der Comic interaktiv zum &#8220;bl&auml;ttern&#8221; und zum herunterladen angeboten.</p>
<p>Projektseite Paraguay<br />
<a title="zur Projektseite" href="http://www.pas-py.org/v2/" target="_blank">http://www.pas-py.org/v2/</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Dr. Georg Houben<br />
Tel.: +49-(0)511-643-2373<br />
Fax: +49-(0)511-643-3661<br />
E-Mail: <a href="mailto:Georg.Houben@bgr.de">Georg.Houben@bgr.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>1. Bergsch&#228;tzetag des Silbernen Erzgebirges in Mohorn-Grund</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2011/08/30/1-bergschatzetag-des-silbernen-erzgebirges-in-mohorn-grund/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 18:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Haubrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bergschätze]]></category>
		<category><![CDATA[Bergschätzetag]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des Geotops]]></category>
		<category><![CDATA[Tharandter Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Der F&#246;rderverein Geologie im Tharandter Wald e.V. l&#228;dt Sie ein zum 1. Bergsch&#228;tzetag des Silbernen Erzgebirges am Sonntag 18.09.2011, zum Tag des Geotops, von 10.00 bis 17.00 Uhr an das Mundloch des “Reichen Matthias Erbstolln” in Mohorn-Grund zum Erleben von Geologie, Bergbau und Montantraditionen. Der Bergsch&#228;tzetag des Erzgebirges ist eine Auftaktma&#223;nahme der Montanregion Erzgebirge zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der F&ouml;rderverein Geologie im Tharandter Wald e.V. l&auml;dt Sie ein zum 1. Bergsch&auml;tzetag des Silbernen Erzgebirges am Sonntag 18.09.2011, zum <a title="zur Website" href="http://tag-des-geotops.de/" target="_blank">Tag des Geotops</a>, von 10.00 bis 17.00 Uhr an das Mundloch des “Reichen Matthias Erbstolln” in Mohorn-Grund zum Erleben von Geologie, Bergbau und Montantraditionen.<span id="more-2153"></span></p>
<p>Der Bergsch&auml;tzetag des Erzgebirges ist eine Auftaktma&szlig;nahme der <a title="zur Website" href="http://montanregion-erzgebirge.eu/" target="_blank">Montanregion Erzgebirge</a> zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Konzept „BERGSCH&Auml;TZE“ ordnet sich in die <a title="pdf" href="http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/100615Endbericht-Bergschaetze.pdf" target="_blank">Themenstrategie des Tourismusverbandes Erzgebirge</a> ein und untersetzt das Hauptthema „Erlebnis Bergbau und Technik – Bergbau, Technik, Handwerk, Eisenbahn“<em> (1)</em>. In ihm soll der Facettenreichtum der Erzgebirgischen Traditionen, des Bergbaus bzw. des Montanwesens, der Geologie und Mineralogie der Bev&ouml;lkerung pr&auml;sentiert werden.</p>
<p>Zum 1. Bergsch&auml;tzetag wird es Vorf&uuml;hrungen geben wie man Gold w&auml;scht, Kinder und Erwachsene k&ouml;nnen Edelsteine suchen, Bagger fahren, Minerale und Steine schneiden und schleifen, Edelsteinschmuck basteln, ein Schmied aus Tharandt wird zeigen wie Schl&auml;gel und Eisen, die Werkzeuge des Bergmanns, hergestellt werden. Anschlie&szlig;end kann man sich des Schmiedens selbst versuchen. Mit diesen oder den eigenen Werkzeugen kann man dann Steinmetzarbeiten Vor-Ort durchf&uuml;hren. Mitmachen ist angesagt. Es werden Mikroskope zur Verf&uuml;gung stehen, mit welchem man sich den Mikrokosmos der Gesteins- und Mineralwelt erschlie&szlig;en kann. Der Blick in den ge&ouml;ffneten, aber abgesoffenen Stolln des Reichen Matthias Erbstolln zeigt Ihnen Eindr&uuml;cke des alten Silberbergbaus von Mohorn-Grund.<br />
Ein kleiner Rundgang durch das Geologische Freilichtmuseum am <a title="Infos zum Porphyrf&auml;cher" href="http://www.geonetzwerk.org/2010/06/09/die-geologischen-lehrpfade-im-tharandter-wald-sachsen-spielplatz-der-geologen/" target="_blank">Porphyrf&auml;cher &#8211; Tharandter Wald</a> von 90 Minuten soll Appetit machen auf mehr Geologie und Geschichte unserer Erde und der Prozesse, die sie heutzutage auch noch formt wie in den vorhergehenden 4,6 Milliarden Jahren. Chemische und physikalische Experimente mit Mineralen und Gesteinen sind gedacht, um zu zeigen, wo uns die geologischen Materialien &uuml;berall begegnen, ohne dass wir es wahrnehmen.<br />
Untermalt wird die Veranstaltung in musikalischer Begleitung durch die <a title="zur Website" href="http://www.freiberger-bergsaenger.de/" target="_blank">Freiberger Bergs&auml;nger</a>, welche das schwere Leben, den Stolz, die Fr&ouml;mmigkeit, aber auch den Schabernack der Bergleute a capella vorf&uuml;hren werden.</p>
<p><strong><a title="Download" href="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/08/110830.pdf" target="_blank">Flyer zum Download (pdf &#8211; 2,2 MB)</a></strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen erhalten Sie unter:</strong><br />
Rolf M&ouml;gel: Tel.: 035203 2530, e-mail: <a href="mailto:Moegel_BS &auml;t web punkt de">Moegel_BS &auml;t web punkt de</a><br />
Dr. Frank Haubrich – Geowiss. Dienstleistungen Tel.: 01735973567, <a href="mailto:haubrich.f &auml;t googlemail punkt com">haubrich.f &auml;t googlemail punkt com</a></p>
<p><em>(1) <a title="zum Bericht als pdf" href="http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/100615Endbericht-Bergschaetze.pdf" target="_blank">Endbericht Projekt „Netzwerk Bergbau“</a>, Konzept „BERGSCH&Auml;TZE; gef&ouml;rdert durch: Landkreis Mittelsachsen in Kooperation mit ILE/TG Silbernes Erzgebirge</em></p>
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		<title>Geo&#246;ffentlichkeitsarbeit zur Langen Nacht der Wissenschaften 2011 in Berlin</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2011/07/20/geooffentlichkeitsarbeit-zur-langen-nacht-der-wissenschaften-2011-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 13:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Geißler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Lange Nacht der Wissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Sedimentologie]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie interessant, spannend und engagiert geowissenschaftliche &#214;ffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Wissenschaftsn&#228;chten vermittelt werden kann, hat Laura Stutenbecker (Tutorin f&#252;r Sedimentologie und Geologie-Studentin) ihm Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2011 in Berlin/Potsdam im Mai 2011 in einem Video festgehalten. Sie dokumentiert darin die geowissenschaftliche &#214;ffentlichkeitsarbeit von Prof. Dr. Christoph Heubeck (Professor f&#252;r sediment&#228;re Geologie) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie interessant, spannend und engagiert geowissenschaftliche &Ouml;ffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Wissenschaftsn&auml;chten vermittelt werden kann, hat Laura Stutenbecker (Tutorin f&uuml;r Sedimentologie und Geologie-Studentin) ihm Rahmen der <a href="http://www.langenachtderwissenschaften.de/" target="_blank">Langen Nacht der Wissenschaften 2011</a> in Berlin/Potsdam im Mai 2011 in einem Video festgehalten. Sie dokumentiert darin die geowissenschaftliche &Ouml;ffentlichkeitsarbeit von <a target="_blank" href="http://www.geo.fu-berlin.de/geol/fachrichtungen/geologie/mitarbeiter/cheubeck/index.html">Prof. Dr. Christoph  Heubeck</a> (Professor f&uuml;r sediment&auml;re Geologie) und vor allem den Einsatz  seiner Studenten:<span id="more-2118"></span></p>
<p><object width="510" height="320"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/P0Rvhx3o_HU?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/P0Rvhx3o_HU?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="320" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Workshop &#8220;Geowissenschaftliche &#214;ffentlichkeitsarbeit in der Praxis&#8221; auf der GeoM&#252;nchen2011</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 14:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Huch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[GeoMünchen2011]]></category>
		<category><![CDATA[Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vielen Erfahrungsberichten aus der Geo&#246;ffentlichkeitsarbeit, die w&#228;hrend der GeoDarmstadt2010 vorgestellt wurden, wird sich nun ein Workshop mit der Erarbeitung eines Leitfadens f&#252;r „geowissenschaftliche &#214;ffentlichkeitsarbeit in der Praxis“ auseinandersetzen. Der Workshop wendet sich an alle in der geowissenschaftlichen &#214;ffentlichkeitsarbeit aktiven Personen, damit sie ihre Erfahrungen einbringen k&#246;nnen. Ausgehend von einem Impulsreferat zum Thema, das von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach vielen Erfahrungsberichten aus der Geo&ouml;ffentlichkeitsarbeit, die w&auml;hrend der <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geonetzwerk.org/2010/10/27/geowissenschaften-kommunizieren-aber-wie-erfolgreicher-workshop-auf-der-geodarmstadt2010/" target="_blank">GeoDarmstadt2010</a> vorgestellt wurden, wird sich nun ein <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geosociety.org/meetings/2011munich/workshops.htm" target="_blank">Workshop</a> mit der Erarbeitung eines Leitfadens f&uuml;r „geowissenschaftliche &Ouml;ffentlichkeitsarbeit in der Praxis“ auseinandersetzen.<span id="more-2067"></span></p>
<p>Der Workshop wendet sich an alle in der geowissenschaftlichen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit aktiven Personen, damit sie ihre Erfahrungen einbringen k&ouml;nnen. Ausgehend von einem Impulsreferat zum Thema, das von <strong><em>Dr. Roland Eichhorn</em></strong> vom Bayerischen Landesamt f&uuml;r Umwelt gehalten wird, werden die Teilnehmer, z.T. in Kleingruppen, Aspekte und Grundz&uuml;ge eines solchen Leitfadens erarbeiten. Ziel ist, interessierten Geowissenschaftlern ein Handbuch zur Verf&uuml;gung stellen zu k&ouml;nnen, das ihnen Werkzeuge, Tipps und weiterf&uuml;hrende Informationsquellen anbietet, um ihr geowissenschaftliches Wissen zielgruppengerecht in die breite &Ouml;ffentlichkeit zu tragen.</p>
<p>Informationen zur Anmeldung finden Sie auf den <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geosociety.org/meetings/2011munich/index-g.htm" target="_blank">Seiten der GeoM&uuml;nchen2011</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>GeoRoute Ruhr schafft ein Netzwerk von Geopfaden im Ruhrgebiet</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 07:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Wrede</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[GeoPark Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Geopfade]]></category>
		<category><![CDATA[GeoRoute Ruhr]]></category>

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		<description><![CDATA[Wandern im Ruhrgebiet – ein Gedanke, der vielen, die diese Region nicht kennen, exotisch erscheinen mag. Ein &#252;ber 180 km langer Wanderweg im Ruhrgebiet – noch dazu mit dem Anspruch verbunden, Geo-Wissen vermitteln zu wollen – ist so etwas &#252;berhaupt realisierbar? Die GeoRoute Ruhr, die sich l&#228;ngs des Ruhrtals von M&#252;lheim bis Schwerte schl&#228;ngelt, zeigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wandern im Ruhrgebiet – ein Gedanke, der vielen, die diese Region nicht kennen, exotisch erscheinen mag. Ein &uuml;ber 180 km langer Wanderweg im Ruhrgebiet – noch dazu mit dem Anspruch verbunden, Geo-Wissen vermitteln zu wollen – ist so etwas &uuml;berhaupt realisierbar? Die <a title="Link im neuen Fenster" href="http://geopark.metropoleruhr.de/geopark/georoute-ruhr.html" target="_blank">GeoRoute Ruhr</a>, die sich l&auml;ngs des Ruhrtals von M&uuml;lheim bis Schwerte schl&auml;ngelt, zeigt, dass es geht. P&uuml;nktlich zum Tag des Geotops 2010 er&ouml;ffnete der GeoPark Ruhrgebiet diesen Fernwanderweg, der durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit W&auml;ldern und Wiesen f&uuml;hrt, entlang der Ruhr und ihrer Seen, durch Fachwerkst&auml;dte und vorbei an Burgen, Schl&ouml;ssern und uralten Kirchen, der den Besucher aber auch mit moderner Architektur und Technik konfrontiert. Die engen Verzahnungen von Natur, Kulturgeschichte und moderner Metropolregion machen den spannungsvollen Reiz dieser Region aus, deren wirtschaftliche und sozio-kulturelle Entwicklung ganz eng mit den geologischen Verh&auml;ltnissen des Untergrundes und den hier auftretenden Bodensch&auml;tzen verbunden ist. Kohle, Sandstein, Tonstein geh&ouml;ren zu den Sch&auml;tzen, die im Laufe der Erdgeschichte entstanden und die der Mensch hier schon seit Jahrhunderten zu seinem Vorteil nutzt. In zahllosen Beispielen entlang des Weges finden sich eindrucksvolle Zeugen der Millionen Jahre alten Erdgeschichte der Region: Klassische geologische Aufschl&uuml;sse, aber auch Zeugnisse des Bergbaus und der Industriegeschichte, oft von kulturell hohem Rang, geh&ouml;ren deshalb zu den wichtigen Objekten, die der Wanderer auf der GeoRoute Ruhr kennen lernt.<span id="more-2060"></span></p>
<div id="attachment_2061" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-2061" title="Er&ouml;ffnung der GeoRoute Ruhr am 18.09.2010 in Essen-Heisingen" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/04/110427_06.jpg" alt="Er&ouml;ffnung der GeoRoute Ruhr am 18.09.2010 in Essen-Heisingen" width="510" height="369" /><p class="wp-caption-text">Er&ouml;ffnung der GeoRoute Ruhr am 18.09.2010 in Essen-Heisingen</p></div>
<p>Der Gedanke, das Erbe der Erdgeschichte und der Industriekultur durch Wanderwege zu erschlie&szlig;en, hat im Ruhrtal eine schon l&auml;ngere Tradition. Eingerichtet meist durch das Engagement bergbauhistorisch orientierter Vereinigungen existierten hier schon 20 derartiger Themenwege, als im <a title="Link im neuen Fenster" href="http://geopark.metropoleruhr.de/" target="_blank">GeoPark Ruhrgebiet</a> die Idee aufkam, diese bislang isolierten Wanderstrecken zu einem durchg&auml;ngigen Netzwerk zu verkn&uuml;pfen. Die thematische Spannweite dieser Wege ist gro&szlig;: Sie reicht von den „M&uuml;lheimer Bodensch&auml;tzen“, bei denen der bodenkundliche Aspekt im Vordergrund steht, &uuml;ber vorwiegend geologisch orientierte Wege wie den „Geologischen Wanderweg Baldeneysee“ in Essen oder den „Geopfad Kaisberg“ in Hagen, industriehistorische und bergbauhistorische Wege wie die „Kulturlandschaft Deilbachtal“ in Essen-Kupferdreh oder den „Syburger Bergbauweg“ in Dortmund bis zu aktuellen Themen wie dem „Energiewirtschaftlichen Wanderweg“ Herdecke. Durch die Georoute Ruhr, die durchg&auml;ngig mit einem eigenen Symbol markiert wurde, wurden diese einzelnen Themenwege miteinander verbunden. So steht nun ein zusammenh&auml;ngendes System von &uuml;ber 300 km Wegl&auml;nge zur Verf&uuml;gung, das mehr als 500 Objekte pr&auml;sentiert. Dies d&uuml;rfte deutschlandweit einmalig sein! Mit eingebunden in das System sind au&szlig;erdem Museen mit geowissenschaftlichem Inhalt und zwei Besucherbergwerke. Daneben werden aber auch kulturelle Sehensw&uuml;rdigkeiten wie Burgruinen, ehemalige Kl&ouml;ster oder Schl&ouml;sser ber&uuml;cksichtigt. Einen besonderen Reiz bekommt der neue Wanderweg dadurch, dass er in eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur eingebettet ist. Durch die Kombination z.B. mit der Schifffahrt auf der Ruhr, mit der historischen Ruhrtalbahn oder dem Ruhrtalradweg sowie verschiedenen anderen Freizeiteinrichtungen lassen sich zahllose abwechslungsreiche Ausflugsvarianten gestalten, die den vielf&auml;ltigsten Interessen gerecht werden.</p>
<div id="attachment_2055" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-2055" title="Geostopp Deilbachtal: Fossile Baumst&auml;mme in oberkarbonischem Sandstein" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/04/110427_04.jpg" alt="Geostopp Deilbachtal: Fossile Baumst&auml;mme in oberkarbonischem Sandstein" width="510" height="383" /><p class="wp-caption-text">Geostopp Deilbachtal: Fossile Baumst&auml;mme in oberkarbonischem Sandstein</p></div>
<p>Ein neu erschienener Wanderf&uuml;hrer*) beschreibt auf &uuml;ber 100 Seiten in Wort und Bild die rund 150 an der Georoute Ruhr gelegenen Geostopps, und zeigt auf &uuml;bersichtlichen Karten den Wegverlauf. Zus&auml;tzliche Informationen zu den anschlie&szlig;enden Themenwegen sind auch im Internet unter <a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geopark-ruhrgebiet.de/" target="_blank">www.geopark-ruhrgebiet.de</a> abrufbar.</p>
<div id="attachment_2062" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-2062" title="&Uuml;bersichtskarte GeoRoute Ruhr" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/04/110427_05.jpg" alt="&Uuml;bersichtskarte GeoRoute Ruhr" width="510" height="163" /><p class="wp-caption-text">&Uuml;bersichtskarte GeoRoute Ruhr</p></div>
<p>Nur durch den gemeinsamen Einsatz aller beteiligten Vereine und Verb&auml;nde, des Regionalverbands Ruhr und nicht zuletzt auch durch gro&szlig;z&uuml;gige Zuwendungen von Sponsoren, hier ist stellvertretend f&uuml;r alle die Fa. Wikinger Reisen GmbH in Hagen ausdr&uuml;cklich zu erw&auml;hnen, war die Verwirklichung dieses Projektes m&ouml;glich.</p>
<p>*) VERA M&Uuml;GGE-BARTOLOVIC (2010): GeoRoute Ruhr – durch das Tal des schwarzen Goldes. Der geotouristische Wanderweg von M&uuml;lheim bis Schwerte. – 112 S., zahlr. Abb. u. Karten; Essen.<br />
(zu beziehen &uuml;ber GeoPark Ruhrgebiet e.V.; <a title="&auml;t und punkt bitte entsprechend ersetzen" href="mailto:muegge &auml;t gd.nrw punkt de">muegge &auml;t gd.nrw punkt de</a>; 9,90 €)</p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rohstoffland Ruhrgebiet: Der Nationale Geopark Ruhrgebiet</title>
		<link>http://www.geonetzwerk.org/2011/04/29/rohstoffland-ruhrgebiet-der-nationale-geopark-ruhrgebiet/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 07:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Wrede</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[GeoPark Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[GMit]]></category>

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		<description><![CDATA[Identit&#228;t durch Rohstoffe Es gibt nur wenige Regionen in Europa, in denen sich der enge Zusammenhang zwischen dem geologisch bedingten Vorkommen von nat&#252;rlichen Ressourcen und der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung so klar aufzeigen l&#228;sst, wie im Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet in seiner heutigen Form geht weder auf eine historische territoriale Einheit zur&#252;ck, noch stellt es einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Identit&auml;t durch Rohstoffe</strong><br />
Es gibt nur wenige Regionen in Europa, in denen sich der enge Zusammenhang zwischen dem geologisch bedingten Vorkommen von nat&uuml;rlichen Ressourcen und der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung so klar aufzeigen l&auml;sst, wie im Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet in seiner heutigen Form geht weder auf eine historische territoriale Einheit zur&uuml;ck, noch stellt es einen einheitlichen Landschaftsraum dar. Die kulturelle Grenze zwischen Rheinland und Westfalen verl&auml;uft durch das Ruhrgebiet, drei Regierungsbezirke haben Anteile am Ruhrgebiet und geographisch geh&ouml;ren Teile zum Rheinischen Schiefergebirge, Teile zum M&uuml;nsterland und zum Niederrheinischen Tiefland. Verbindendes und Identit&auml;t stiftendes Element ist allein die wirtschaftliche Entwicklung der letzten ca. 200 Jahre, in der sich aus einem vorwiegend d&uuml;nn besiedelten, l&auml;ndlich gepr&auml;gten Raum in kurzer Zeit ein Zentrum der Montan- und Schwerindustrie mit heute rund 5 Millionen Einwohnern entwickelte. Grundlage daf&uuml;r waren die nat&uuml;rlichen Ressourcen, die hier in au&szlig;erordentlicher Vielfalt und Menge auftreten.<span id="more-2047"></span></p>
<p>Dabei ist die Steinkohle zwar der f&uuml;r die Entwicklung des Ballungsraumes Ruhrgebiet wichtigste Bodenschatz. Weniger bekannt, jedoch nicht unbedeutend und oft schon viel fr&uuml;her im Abbau als die Kohle, sind die Vorkommen von Eisenerz, das als Roteisenstein im Raum Iserlohn, als Kohleneisenstein im Zusammenhang mit der Steinkohle und als Raseneisenstein in den Flussniederungen vor allem des Emschertals auftritt. Neben einer fr&uuml;hzeitlichen Nutzung (Rennfeuer&ouml;fen) und mittelalterlichem Bergbau im Raum Iserlohn/Hemer gaben die rRaseneisensteinvorkommen des Emscherlandes schon 1758 Anlass zur Gr&uuml;ndung der „St. Antonyh&uuml;tte“ in Oberhausen als Keimzelle der heutigen Schwerindustrie. Kohleneisensteinvorkommen wurden bis nach dem 2. Weltkrieg in industriellem Ma&szlig;stab ausgebeutet. Sp&auml;testens im 14. Jahrhundert begann der Bergbau auf Buntmetallerze, der in der 2. H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts einen letzten H&ouml;hepunkt erlebte. Eher eine lagerst&auml;ttenkundliche Kuriosit&auml;t stellen die Strontianit-G&auml;nge dar, die zeitweilig im Raum Ahlen abgebaut wurden. Die am S&uuml;drand des Ruhrgebiets auftretenden Vorkommen von hochwertigen Kalk- und Dolomitsteinen liefern bis heute wertvolle Rohstoffe auch f&uuml;r die H&uuml;ttenindustrie. F&uuml;r die Siedlungsentwicklung bedeutsam waren und sind die Vorkommen von Sand, Kies und Zementrohstoffen im Ruhrgebiet oder in der unmittelbaren Umgebung. Salzgewinnung findet heute durch untert&auml;gigen Bergbau statt, w&auml;hrend in der Vergangenheit intensiv Solequellen genutzt wurden. Durch die zunehmende Gewinnung von Methangas aus aktiven und stilliegenden Steinkohlebergwerken bekommt das Ruhrgebiet gegenw&auml;rtig eine neue Bedeutung als Gasprovinz.</p>
<p>Beg&uuml;nstigt durch die Vielzahl von bergbaulichen Aktivit&auml;ten und die Morphologie des Gebietes weist das Ruhrgebiet eine gro&szlig;e Dichte von anschaulichen Geotopen auf, die neben den Rohstoffvorkommen insbesondere Abfolgen vom tiefen Mitteldevon bis zum Oberkarbon und von der Kreidezeit bis zum Quart&auml;r repr&auml;sentieren. So gibt beispielsweise die linksrheinische Mor&auml;nenlandschaft in Verbindung mit den einzigartigen pal&auml;ontologischen Funden, die im Emschertal bei Bottrop gemacht wurden, einen hervorragenden Einblick in die Welt der Eiszeiten. Innerhalb des GeoParks liegen drei Nationale Geotope: Die Fossilfundstelle Hagen-Vorhalle, das Felsenmeer bei Hemer und die Bergbauregion Muttental bei Witten. Die Kluterth&ouml;hle bei Ennepetal ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Besucherh&ouml;hle, gleich mehrfach ist die variscische Diskordanz mit flach lagernden Kreideschichten &uuml;ber gefaltetem Karbon aufgeschlossen.</p>
<div id="attachment_2048" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><img class="size-full wp-image-2048" title="Steinbruch Rauen in Witten, steter Wechsel von Sandstein, Tonstein und Kohle. Die Schichten geben Einblick in das fl&ouml;zf&uuml;hrende Oberkarbon (Foto: Volker Wrede)" src="http://www.geonetzwerk.org/wp-content/uploads/2011/04/110427_03.jpg" alt="Steinbruch Rauen in Witten, steter Wechsel von Sandstein, Tonstein und Kohle. Die Schichten geben Einblick in das fl&ouml;zf&uuml;hrende Oberkarbon (Foto: Volker Wrede)" width="510" height="383" /><p class="wp-caption-text">Steinbruch Rauen in Witten, steter Wechsel von Sandstein, Tonstein und Kohle. Die Schichten geben Einblick in das fl&ouml;zf&uuml;hrende Oberkarbon (Foto: Volker Wrede)</p></div>
<p>In der Bev&ouml;lkerung des Ruhrgebietes ist noch das Bewusstsein f&uuml;r die Zusammenh&auml;nge zwischen den nat&uuml;rlichen Grundlagen der Region und ihrer Entwicklung verbreitet. Dementsprechend hoch ist auch das Interesse an allgemeinverst&auml;ndlichen wie anspruchsvolleren Pr&auml;sentationen der Geologie, wie sie im Rahmen der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit der Museen oder des Geologischen Dienstes (z.B. „Tag des Geotops“), im Bereich wissenschaftlicher Gesellschaften oder der bergbaulichen Traditionspflege (z.B. „F&ouml;rderverein bergbauhistorischer St&auml;tten Ruhrgebiet e.V.“) erfolgt. Es steht jedoch zu bef&uuml;rchten, dass mit dem Strukturwandel des Reviers weg von der Montanindustrie dieses Bewusstsein allm&auml;hlich schwindet. Hierdurch d&uuml;rfte es z.B. zuk&uuml;nftig immer schwerer werden, die Belange des Geotopschutzes gegen die gerade im dicht besiedelten Ballungsgebiet massiv vorhandenen konkurrierenden Fl&auml;chenanspr&uuml;che und finanziellen Zw&auml;nge durchzusetzen. Es erschien schon aus diesem Grunde sinnvoll, die bisher schon vorhandenen Aktivit&auml;ten auf diesem Gebiet zu b&uuml;ndeln und zu koordinieren.</p>
<p><strong>GeoPark Ruhrgebiet: Ziele und Struktur</strong><br />
Als Hauptziele des 2004 gegr&uuml;ndeten und im Jahr 2006 als Nationaler GeoPark zertifizierten „<a title="Link im neuen Fenster" href="http://www.geopark-ruhrgebiet.de/" target="_blank">GeoParks Ruhrgebiet</a>“ wurden daher folgende Punkte definiert:</p>
<ul>
<li>Aktiver Schutz und Erhalt des geowissenschaftlichen und montanhistorischen Erbes, das gerade im Ruhrgebiet von besonders hoher Bedeutung ist.</li>
<li>Geologie-bezogene Umweltinformation und –Bildung durch Erschlie&szlig;ung und Pr&auml;sentation von Geotopen, Darstellung der regionalen Geologie in Museen und Bildungseinrichtungen, Herausgabe von Publikationen</li>
<li>Koordination und Vernetzung vorhandener und neu zu schaffender geotouristischer Aktivit&auml;ten im Sinne der langfristigen Entwicklung eines themenbezogenen Ausflugstourismus und als Beitrag zur landschaftsbezogenen Regionalentwicklung und Imageverbesserung des Ruhrgebietes.</li>
</ul>
<p>Als der GeoPark Ruhrgebiet gegr&uuml;ndet wurde, konnte er auf eine Vielzahl bereits vorhandener Strukturen zur&uuml;ckgreifen: So existierten bereits mehr als 20 Museen mit geowissenschaftlichen Abteilungen, etliche Verb&auml;nde mit geowissenschaftlicher oder montangeschichtlicher Themenstellung waren aktiv und zumindest einige Ruhrgebietskommunen und der damalige Kommunalverband Ruhrgebiet widmeten sich bereits der Pflege von Geotopen und vor allem der Denkm&auml;ler der Bergbaugeschichte. Auf verschiedene Initiative hin waren schon zahlreiche beschilderte Wanderwege mit geologischer und montanhistorischer Thematik angelegt worden, um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p>Die Aufgabe f&uuml;r den GeoPark bestand deshalb mehr darin, diese bereits bestehenden und zuk&uuml;nftige Aktivit&auml;ten zu koordinieren und zu vernetzen, als v&ouml;llig neue Strukturen zu schaffen. Dementsprechend ist auch die Organisationsstruktur des GeoParks dezentral. Er operiert in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins, dem sich die bereits bestehenden Organisationen wie z.B. der F&ouml;rderverein Bergbauhistorischer St&auml;tten Ruhrrevier, etliche Museen, Kommunen, Hochschulen, wissenschaftliche Verb&auml;nde und Organisationen der Rohstoffindustrie wie des Naturschutzes angeschlossen haben, um bei weiterhin bestehender organisatorischer und finanzieller Eigenst&auml;ndigkeit gemeinsam die Ziele des GeoParks zu verwirklichen. Dar&uuml;ber hinaus haben sich viele Einzelpersonen dem Verein angeschlossen, die vor allem in Arbeitsgemeinschaften z.B. aktiv bei der Geotoppflege oder der Entwicklung p&auml;dagogischer Programme mitwirken. Satzungsgem&auml;&szlig; ist festgelegt, dass der Regionalverband Ruhr als Vertreter der Kommunen und Kreise und der Geologische Dienst NRW als Facheinrichtung des Landes im Vorstand des GeoParks vertreten sind.</p>
<p><strong>Geo-Aktivit&auml;ten</strong><br />
Ein herausragendes Beispiel f&uuml;r die Netzwerkfunktion des GeoParks ist die neu geschaffene GeoRoute Ruhr. Dieser durchgehend markierte Fernwanderweg reicht &uuml;ber rund 180 km von M&uuml;lheim an der Ruhr bis Schwerte und verkn&uuml;pft rund 20 bereits bestehende Themenwege zu einem Netzwerk von &uuml;ber 300 km L&auml;nge, auf dem &uuml;ber 500 geologische, montanhistorische oder kulturelle Objekte pr&auml;sentiert werden. Ein weiterer Themenschwerpunkt der GeoPark-Arbeit liegt in der Herausgabe von Publikationen, da es erstaunlicher Weise bis vor kurzem nur wenig an moderner, allgemeinverst&auml;ndlicher Literatur &uuml;ber die Geologie des Ruhrgebietes gab. Hier reicht jetzt die Spanne vom Kinderbuch bis zum fachwissenschaftlichen Exkursionsf&uuml;hrer, um ein m&ouml;glichst breit gef&auml;chertes Zielpublikum anzusprechen. Ebenso hat der GeoPark bislang j&auml;hrlich Fachtagungen zu unterschiedlichen Themen ausgerichtet und hier&uuml;ber umfangreiche Publikationen ver&ouml;ffentlicht. Ein Informationszentrum im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten dient als Anlaufstelle f&uuml;r die Besucher. Durch die &Uuml;bernahme von Geotop-Patenschaften unterst&uuml;tzen GeoPark-Mitglieder aktiv die &ouml;rtlich zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden bei der Geotoppflege.</p>
<p>Das gemeinsame Auftreten aller Akteure schafft nicht nur Synergieeffekte bei der Verwirklichung der Ziele des GeoParks, sondern potenziert auch die Wahrnehmung des Ruhrgebietes als geowissenschaftliche „Highlight-Region“ in der &Ouml;ffentlichkeit – sowohl innerhalb des Ruhrgebietes wie au&szlig;erhalb. Im Ruhrgebiet ist bei den Entscheidungstr&auml;gern in Politik und Verwaltung das Bewusstsein f&uuml;r den Wert des geowissenschaftlichen Erbes und f&uuml;r die sich daraus ergebenden Chancen deutlich gewachsen. Auch wenn das Ruhrgebiet zweifellos keine ausgesprochene Urlaubsregion ist, tr&auml;gt der GeoPark messbar zu einer Zunahme des Ausflugstourismus bei. Exkursionsangebote und geowissenschaftliche Tagungen richten sich ebenso an den interessierten Laien wie das Fachpublikum. Gerade den ausw&auml;rtigen G&auml;sten des GeoParks kann quasi nebenbei das Ruhrgebiet erfolgreich als eine besuchenswerte, vielf&auml;ltige und interessante Metropolregion im Zentrum Europas vorgestellt werden.</p>
<p><strong>Kontaktadresse:</strong></p>
<p>GeoPark Ruhrgebiet e.V.<br />
Kronprinzenstr. 35<br />
45128 Essen<br />
<a title="&auml;t und punkt bitte entsprechend ersetzen" href="mailto:muegge &auml;t gd.nrw punkt de"> muegge &auml;t gd.nrw punkt de</a></p>
<p><em>(Hinweis: dieser Artikel erschien im Original in den Geowissenschaftlichen Mitteilungen “GMit”.)</em></p>
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