Online seit 29. September 2011 | Von Jan-Michael Ilger
Am Pfingstwochenende dieses Jahres fand in Dassel (Landkreis Northeim, Niedersachen) ein besonderer Kurs für Pilzsammler und Pilzsammlerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Während des dreitägigen Seminars für fortgeschrittene Hobby-Mykologen wurde eingehend über die unterschiedlichen hypogäisch lebenden Pilzarten aus Mitteleuropa beripchtet. Als Hypogäen fasst man all jene Pilze zusammen, die ihre Fruchtkörper unterirdisch ausreifen lassen ohne zur Oberfläche durchzubrechen. Ungeachtete ihrer höchst unterschiedlichen systematischen Zugehörigkeit werden sie im deutschen Sprachraum auch landläufig als „Trüffeln“ im weitesten Sinn bezeichnet. Die wenigsten Arten sind jedoch von kulinarischem Wert. Besonders begehrt hingegen sind die wenigen „Edeltüffel“-Arten aus der Gattung Tuber, welche Höchstpreise von mehreren tausend Euro pro Kilogramm erzielen. Trüffeln sind Mykorrhizapilze, d.h. sie leben in Symbiose mit spezifischen Baumarten. Sie benötigen aber zum Wachstum auch ganz besondere Bodenverhältnisse. Und hier kommen die Geowissenschaften ins Spiel: Die allermeisten Pilzsammler hatten sich zuvor kaum Gedanken dazu gemacht, dass es überhaupt verschiedene Bodentypen gibt, die sich chemisch und mineralogisch signifikant unterscheiden. Eine wichtige Rolle für das Pilzwachstum spielen dabei der Karbonatgehalt und die Bodenacidität. Weiterlesen
Online seit 3. August 2011 | Von Simon Schneider
“Earth Science Communication in a Changing Media Landscape” – das ist der Titel einer Session im Rahmen des diesjährigen Fall Meetings der American Geophysical Union (AGU) vom 5. bis 9. Dezember in San Franzisco, USA. Ziel der Session ist es, zu diskutieren, wie sich die Wissenschaftskommunikation in einer sich verändernden Medienlandschaft entwickelt und welche Rahmenbedingungen dabei eingehalten werden müssen, welche Anfangsschwierigkeiten es zu überwinden gilt und welche technischen Lösungen und Wege bereit stehen. Schon jetzt haben sich namhafte Wissenschaftsblogger aus den USA und Japan angemeldet und werden aus Ihren Erfahrungen berichten und einen Blick in die Zukunft der Wissenschaftskommunikation werfen. Eine genaue Beschreibung der Inhalte finden Sie unter http://sites.agu.org/fallmeeting/scientific-program/session-search/678
Deadline für das Einreichen von Abstracts ist der 4. August. Dabei sind besonders auch Nicht-Mitglieder der AGU eingeladen, sich an der Session zu beteiligen.
Um den hohen Stellenwert der Wissenschaftsvermittlung zu unterstreichen, unterstützt die AGU neben dem umfangreichen Wissenschaftlichen Programm des Fall Meetings besonders die beiden Themenbereiche Education und Public Affairs. Über 60 Sessions in diesen beiden Themenfeldern zeigen, dass die Kommunikation der Erdwissenschaften heute von den meisten Forschungseinrichtungen nicht mehr als Nebensache betrachtet wird. Der Stellenwert von Öffentlichkeitsarbeit ist in den letzten Jahren stetig angewachsen.
Das Fall Meeting Program Committee lädt Sie ein, sich aktiv an einer der größten Geowissenschaftlichen Tagungen der Welt zu beteiligen. Besuchen Sie die Tagungswebseite und erfahren Sie mehr über das wissenschaftliche Programm und die Rahmenveranstaltungen.
Mehr zum Fall Meeting, zur Session “Earth Science Communication in a Changing Media Landscape” und zu den abstract submission procedures auf den Webseiten der Tagung unter: http://sites.agu.org/fallmeeting/
Gerne können Sie aber auch mit uns in Kontakt treten um Fragen zu klären oder mehr über das AGU Fall Meeting zu erfahren.
Simon Schneider, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Koordinierungsbüro GEOTECHNOLOGIEN, schneider@geotechnologien.de
Online seit 20. Juli 2011 | Von Lutz Geißler
Wie interessant, spannend und engagiert geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Wissenschaftsnächten vermittelt werden kann, hat Laura Stutenbecker (Tutorin für Sedimentologie und Geologie-Studentin) ihm Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2011 in Berlin/Potsdam im Mai 2011 in einem Video festgehalten. Sie dokumentiert darin die geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit von Prof. Dr. Christoph Heubeck (Professor für sedimentäre Geologie) und vor allem den Einsatz seiner Studenten: Weiterlesen
Online seit 2. Mai 2011 | Von Monika Huch
Nach vielen Erfahrungsberichten aus der Geoöffentlichkeitsarbeit, die während der GeoDarmstadt2010 vorgestellt wurden, wird sich nun ein Workshop mit der Erarbeitung eines Leitfadens für „geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis“ auseinandersetzen. Weiterlesen
Online seit 27. Oktober 2010 | Von Lutz Geißler
Während der GeoDarmstadt2010 fand unter Leitung von Lutz Geißler (Freiberg), Albert Gerdes (Bremen) und Monika Huch (Adelheidsdorf) ein Workshop zur Öffentlichkeitsarbeit in den Geowissenschaften statt. Weiterlesen
Online seit 14. Oktober 2010 | Von Lutz Geißler
Soziale Medien (“social media”) beeinflussen zunehmend die moderne Wissenschaftskommunikation. In den Geowissenschaften wird dies besonders am rasanten Wachstum der „Geoblogosphäre“ deutlich. Die Anzahl geowissenschaftlicher Blogs ist seit 2007 weltweit explosionsartig angestiegen und hat sich von 2008 zu 2009 mit rund 300 Geoblogs nahezu verdoppelt. Weiterlesen
Online seit 10. August 2010 | Von Lutz Geißler
Zurzeit gibt es in der Geoblogosphäre, u.a. ausgelöst durch das Juli-Thema des Accretionary Wedge, eine vielfältige und spannende Debatte um Rolle und Zukunft der Geoblogosphäre und ihren Einfluss auf gesellschaftliche und politische Fragen. Weiterlesen
Online seit 16. Juni 2010 | Von Lutz Geißler
Die American Geophysical Union hat im März 2010 mit “The Plainspoken Scientist” einen neuen Blog eingerichtet, der sich ausschließlich der geowissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation widmet. Weiterlesen
Online seit 10. März 2010 | Von Lutz Geißler
Vom 10. zum 13. Oktober 2010 findet in Darmstadt Deutschlands größte geowissenschaftliche Konferenz statt: die “GeoDarmstadt 2010“. In diesem Rahmen wird (voraussichtlich) am 12.10. die Session “Geowissenschaften kommunizieren – aber wie?” stattfinden, die vom Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit initiiert worden ist. Weiterlesen
Online seit 2. August 2009 | Von Lutz Geißler
Das American Geological Institute (AGI) und die American Association of Petroleum Geologists (AAPG) haben sowohl online als auch als 82-seitige pdf-Datei ein Handbuch für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit an Schulen herausgegeben (“Visiting Geoscientists – An Outreach Guide for Geoscience Professionals”). Es ist an Geowissenschaftler aus allen Tätigkeitsbereichen gerichtet. Weiterlesen