Schmuck

Schönheiten der Erde

Schmuck

Die Erde trägt viele Kostbarkeiten in sich. Durch die Arbeit von Geo- und Montanwissenschaftlern kommen diese ab und zu zum Vorschein. Es ist nicht unser wesentliches Arbeitsgebiet, aber einige von uns beschäftigen sich hauptberuflich mit den schönen Dingen des Untergrundes: mit Edelsteinen, die Sie später am Ring oder an Ihrer Kette tragen. Dazu gehören an erster Stelle Diamanten, Smaragde, Saphire, Rubin, Rubellit, Demantoid (siehe Bild) und viele mehr. Neben den Bergingenieuren, die besondere Abbau- und Aufbereitungsverfahren für die Edelsteine entwickeln müssen, ist es eine Aufgabe der Geowissenschaftler, Edelstein- und natürlich auch GoldGold
Gold ist ein sehr seltenes und zudem noch äußerst aufwändig abbaubares Element - im Bild ist ein Mini-Goldbarren zu sehen
- und Silberlagerstätten zu erkunden. Mineralogen beschäftigen sich dann mit der Qualitätsbestimmung und der Prüfung auf Echtheit von Edelsteinen.

Demantoidabbau in Russland

Bildinfo Ein Edelstein der besonderen Art ist der leuchtend grüne Demantoid. Er ist äußerst selten und dementsprechend teuer. Das Bild zeigt einen kleinen russischen Demantoid-Abbau im Ural. Die Demantoide befinden sich in Flusssedimenten. Der Fluss hat das Ursprungsgestein der Demantoide über Jahrtausende abgetragen und die kostbare Fracht an anderer Stelle wieder abgelagert.

Vor allem die Diamant- und Goldindustrie ist ein großer Industriezweig, der durch Sie als Schmuckträger einen kleinen Teil der Geo- und Montanwissenschaftler in Lohn und Brot bringt. Wenn Sie also mal wieder einen Ohrring, eine Kette oder einfach nur ein schmuckes Armband tragen, dann denken Sie an uns. Wir sind überall.

Die Initiative "Wir sind überall" wird vom Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit betreut und kooperiert mit

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