Chrom
... lässt Felgen glänzen
Das chemische Element und Metall Chrom kommt in der Natur in den Abbau lohnenswerten Mengen nur als das Mineral Chromit vor. Es besteht aus Eisen, Chrom und Sauerstoff und ist oft schwarz mit metallischem Glanz.

Bildinfo Chrom wird hauptsächlich aus dem schwarzen Mineral Chromit gewonnen, das auch im Bild zu sehen ist. Das gelbliche Material zwischen den Chromitkristallen ist verwitterter Olivin - ein Mineral, das eigentlich im Erdmantel zu Hause ist. Chromit bildet sich, wenn Magma in einer Magmenkammer auskristallisiert. Durch seine hohe Dichte sinkt es auf den Magmenkammerboden. Viele Millionen Jahre später kann die bereits zu Gestein erstarrte Magmenkammer durch Erosion an der Erdoberfläche freigelegt und durch den Menschen bergmännisch abgebaut werden.
Chrom wird vielfältig eingesetzt. Wohl jedem sind verchromte Felgen ein Begriff. Aber auch andere metallische Gegenstände werden verchromt, um den Verschleiß zu mindern. Um Stahl rost- und hitzebeständig zu machen, wird Chrom in die Legierung gemischt. Das Metall spielt ebenso eine enorme Rolle bei der Herstellung von Leder und ist zugleich nützlich für die Produktion von Formen für Ziegelsteine.
Chrom ist ein farbgebendes Element, wenn es in verschiedenen chemischen Verbindungen eingebaut wird. Es gibt nicht nur natürlichen Mineralen besonders faszinierende Farben, sondern ist zugleich Bestandteil etlicher Farben und Lacke. Viele berühmte Künstler malten ihre Gemälde mit Chromfarben - die bekannteste ist Chromgelb. Chromverbindungen können zudem Glas grün oder gelb färben. So wird Chromoxid zum Beispiel zur Herstellung grüner Glasflaschen genutzt.
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