Kohle

Energie der Pflanzen

Braun- und Steinkohle sind wichtige fossile Brennstoffe. Sie entstanden aus abgestorbenen Bäumen und anderen Pflanzen. Unter nasswarmen Klimabedingungen bildeten sich ausgedehnte Moore, die von Sedimenten überdeckt und in größere Erdtiefen versenkt wurden. Dort konnte sich zuerst Braunkohle und bei noch höheren Temperaturen und Drücken Steinkohle bilden. In Deutschland wird Braunkohle in Tagebauen und Steinkohle (weil sie tiefer versenkt wurde) in Bergwerken unter der Erdoberfläche abgebaut.

Kohle ist in erster Linie Brennstoff, wird jedoch auch in der chemischen Industrie verwendet. Mit zunehmender Verknappung von Erdöl wird die Bedeutung der Kohlen für die Chemie zunehmen. Die Kohlenvorräte reichen mit mehreren hundert Jahren deutlich länger als die meist auf 40 Jahre bezifferten Erdölreserven. Ein nicht zu unterschätzender Teil der Kohle wird auch zur Verhüttung von Metallerzen verwendet. Ohne Kohle gebe es also auch keinen Stahl, keine Geldmünzen oder Autos.

Kohleflöz

Bildinfo Das Foto zeigt ein mächtiges Braunkohlenflöz in einem brandenburgischen Tagebau. Bevor die Kohle abgebaut werden kann, müssen erst die darüberliegenden Sande und Tone abgetragen werden. Solch ein aufwändiger Bergbau ist nur auf großen Flächen rentabel. Zur Zeit gibt es keine besseren Alternativen zum Strom aus Braunkohle - immerhin macht er etwa ein Drittel unserer gesamten Stromproduktion aus.

Die Initiative "Wir sind überall" wird vom Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit betreut und kooperiert mit

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