Nickel

... härtet den Stahl

Nickel ist ein metallisches Element, das aus verschiedenen natürlich entstandenen Mineralen gewonnen wird. Das Hauptanwendungsgebiet von Nickel ist die Stahlproduktion. Dabei dient es als Zusatzstoff für die Stahllegierung, die als Hauptbestandteil Eisen enthält. Das Metall macht den Stahl beständiger gegen Rost, erhöht die Härte und die Zähigkeit. Spezielle Nickellegierungen werden in Flugzeug- und Gasturbinen verwendet oder als sehr genaue Widerstände in elektronischen Geräten. Auch das so genannte Neusilber enthält Nickel und begegnet uns beispielsweise in Bestecken. Jedem dürfte Nickel schon beim Betrachten der NiCd-Akkus (Nickel-Cadmium) aufgefallen sein.

Nickeltagebau

Bildinfo Das Foto zeigt einen großen, jedoch stillgelegten, Nickeltagebau im Ural (Russland). Bemerkenswert sind die Größenverhältnisse: eine der "Stufen", die im Tagebau zu sehen sind, hat eine Höhe von etwa 10 bis 20 Metern. Die Nickelgrube hat also mindestens eine Tiefe von 200 Metern!

Der menschliche Körper nimmt Nickel mit unglaublich vielen Nahrungsmitteln auf, zum Beispiel Schokolade, grüner Tee, Nüsse, Mais und alle Vollkornprodukte. Es gelangt durch die Verwitterung der Gesteine im Untergrund an die Pflanzen, die wir oder unsere Nutztiere essen.

Nickel ist ein relativ seltenes Metall auf der Erde. Tief in der Erde allerdings ist es sehr häufig. Gemeinsam mit Eisen bildet es den festen inneren Erdkern in über 5100 Kilometern Tiefe.

Die Initiative "Wir sind überall" wird vom Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit betreut und kooperiert mit

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